Beiträge von Fertschei

    Hallo schUk0,


    mir ist klar dass ein neuer Kolben in nem "alten" Zylinder sicher nicht die beste Wahl ist, den Zylinder habe ich jedoch erst vor einem Jahr gekauft. Ich denke der wird irgendwas um die 1000km runter haben. Der Kolben sollte sich nach einer erneute Einlaufphase eigentlich wieder an den Zylinder anpassen oder? Wenn ich falsch liege einfach schreien, bin gerne für kritik offen :D Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass der neue Kolben den ich gekauft habe ein Übermaß von 1/100mm hat.


    Grüße
    Max

    Hallo zusammen,


    kurz ein kleines Update! Hab eben den kompletten Ansaugtrackt noch zerlegt und gereinigt, um sicherzustellen, dass sich auch hier keine Metallteile befinden. Im Anschluss habe ich alles mit neuem Kolben montiert und den Motor gestartet. Schon nach kurzer Zeit konnte ich wieder ein seltsames Geräusch hören und habe den Motor sofort wieder abgestellt ohne einen Meter gefahren zu sein. Kopf wieder runter uns siehe da wieder ein kleines Stück Metall gefunden. Leider habe ich das Stück sofort weggeworfen ohne festzustellen ob es sich um Stahl von den Kolbenringen handelt oder um Aluminium. Im Anschluss alles mit Drucklucht nochmal durchgepustet, alles montiert und wieder gestartet. Diesmal lief eingentlich alles ganz gut. Um sicher zu gehen nach ca. 3-5 Minuten wieder abgestellt, nochmal den Kopf demontiert und wieder ein kleines Stück in der Größe eine Sankorns darin gefunden. Habe mit dem Magneten getestet und es war Aluminium. Erneut alles mit Druckluft gereinigt und Kopf wieder drauf, Motor gestartet und sehr vorsichtig eine kleine Testrunde mit ca. 3km gedreht. Bis auf einen aussetze wo ich sofort eingekuppelt habe und der Motor ausging lief alles völlig unauffällig und normal. Motor erneut gestartet und die letzten Meter nach Hause gefahren. Werde morgen nochmal den Kopf demontieren und schaun was sich getan hat.


    @alfstingray: Eine Kr51/1 habe ich auch noch hier stehen, jedoch noch nie darauf geachtet, da es auch nie Probleme damit gab. Alle drei Kolben die ich für die KR50 hier habe (zwei davon jedoch defekt) sehen komplett identisch aus!


    @schUk0: Was meinst du damit? Mir ist klar dass ich im schlimmsten Fall einen Fresser und eine kaputte Kurbelwelle bzw. verbogene Pleul riskiere. Sollte ich den Motor spalten müssen, würde ich diese Teile aber ohnehin erneuern. Also nicht wirklich ein Verlust!


    Hat noch jemand eine Idee wie ich weiter machen soll, muss?


    Grüße
    Max

    Hallo zusammen,


    mir ist vor ca. 3 Wochen bei meiner KR50 ein Kolbenring gebrochen. Gefressen hat sich der Motor zum Glück nicht, da ich rechtzeitig bemerkt habe dass etwas nicht stimmt. Trotzdem war der Kolben komplett kaputt. Habe daraufhin einen alten Zylinder mit dem dazugehörigen Kolben montiert. Ca. 50km später wieder ein komisches Geräusch vom Motor. Habe am Sonntag nochmal den Zylinderkopf demontiert und siehe da. Der komplette Kolben hatte wieder Dellen von Metallteilen auf seiner Oberfläche (Kolbenringe waren jedoch heil). Meine Vermuting ist, dass vom vorherigen Kolbenring noch Teile im Kurbelwellengeäuse waren die den Schaden verursacht haben. Also wieder einen neuen Kolbe bestellt, welcher heute eingetroffen ist. Um sicher zu gehen dass zumindest keine Teile der Kolbenringe im Motor zurückbleiben, habe ich mit Druckluft und zusätzlich einem Magneten das Kurbelwellengehäuse gereinigt. Ein paar sandkorngroße Metallteile der Kolbenringe konnte ich noch finden. 100% sicher kann ich mir natürlich jetzt nicht sein, dass nicht noch reste des alten Kolbens (Aluminium) im Motor sind, aber bevor ich den Motor zelege setze ich vorsichtig nochmal einen neuen Kolben aufs Spiel!


    Nun zu meiner eigentlichen Frage! Als ich heute den neuen Kolben angeschaut habe ist mir aufgefallen, dass die Nut im Kolben wo die Ringe gegen Verdrehen geischter und zugleich die Kolbenringe gestückelt sind bei einem der Kolbenringe genau über dem Einlass liegt. Ist übrigens bei dem alten Kolben (Ich meine zu erkennen, dass es sich um einen Megu handelt) genau das Gleiche. Der Pfeil auf dem Kolben zeigt selbstverständlich in Richtung Auslass! Kann das so richtig sein? Für mein Verständist kann das Ende bzw. der Anfang des Rings dadurch in Höhe des Einlasses aus der Nut schlüpfen und am Einlass selbst einfädeln. Würde also bedeuten dass der Ring wieder bricht oder liege ich da falsch? Den Kolben um 180° zu drehen würde nichts bringen, da dann die gleiche Stelle am Auslass liegen würde! ?(


    Vielen Dank für eure Ideen!


    Gruß
    Max

    Hallo KR51Kai,


    vielen Dank! So eine ausführliche Anleitung zum Vergaser der KR50 bzw. SR1/SR2 habe ich bisher noch nicht gefunden. Dann werde ich mich die Tage mal ans einstellen machen. Ich werde mich wieder melden sobald ich damit durch bin.


    Grüße
    Max

    Servus ah78,


    ok das wusste ich nicht. Dann muss ich mir den Vergaser doch nochmal genauer anschauen. Gibts irgendwelche Richtwerte an die ich mich halten kann? Maximal geöffneter bzw. geschlossener Zustand?


    Vielen Dank


    Grüße
    Max

    Hallo zusammen,


    nachdem meine KR51/1 jetzt wieder läuft habe ich meine KR50 in angriff genommen. Da ich mit den alten DDR Zündung immer wieder Probleme hatte habe ich mich entschieden eine neue Vape Zündung zu verbauen. Bitte nicht gleich steinigen, aber ich habe keine Lust mich ständig mit der Zündung rum zu ärgern und alle paar tausend kilometer den Kondensator und Unterbrecher zu tauschen und am Ende gehts dann auch nicht vernünftig! Dazu muss ich sagen, dass meine jährliche Laufleistung bei ca. 4000-5000km liegt. Gesagt getan. Das Moped läuft jetzt auch deutlich ruhiger. Es gibt keine Zündaussetzer mehr wie mit der alten Zündung und Sie läuft auch ein paar KM/h schneller. Nun zu meinem Hauptproblem. Wenn ich die KR50 abestelle und nicht sofort den Benzinhahn schließe läuft oben am Tuper massig sprit raus. Soweit ich mich bei der letzten Reinigung des Vergasers erinnern kann war dort keien Dichtung oder ähnliches verbaut. Kennt jemand das Problem bzw. hat jemand eine Lösung dafür gefunden? Bei der KR51 kam es hin und wieder vor dass der Vergaser durch einen falsch eingestellten Schwimmer übergelaufen ist. Bei der KR50 kann man jedoch soweit ich das noch weiß am Schwimmer selbst nichts durch verbiegen der Laschen einstellen.


    Vielen Dank für eure Hilfe!


    Grüße
    Max

    Servus zusammen,


    erstmal vielen Dank für eure Antworten. Ich habe den Fehler heute gefunden. Als ich die Zündspule gemessen habe ist mir aufgefallen, dass manchaml Kontakt da ist und manchmal eben nicht. Also ein Kabelbruch in der Leitung die aus der Zündspule kommt und auf den Unterbrecher geschraubt wird. Habe gleich eine neue verbaut und siehe da. Das Moped läuft im ersten Test 30 Minuten ohne Probleme!


    Grüße
    Max

    Erstmal vielen Dank für eure Antworten!


    Chrisman: Ob ich den Motor mit oder ohne Choke starte hängt ganz von der Aussentemparatur ab. Wenn es im Sommer Warm ist spingt die KR51 eigentlich auch ohne Chocke sehr gut an (1-3 mal kicken).
    Wenn es drausen jedoch kälter wird starte ich Sie mit Choke fahre in der regel ca. 100 Meter und nehme dann den Choke raus. Damit bin ich bisher immer ganz gut klar gekommen.


    Derk: Die Durchflussmenge habe ich am Schlauch gemessen. Das Nadelventil wurde vor ca. 2 Jahren schonmal gewechselt, weil das alte defekt war. Sobald ich wieder Zeit habe werde ich die Durchflussmenge am Vergaser direkt testen, wobei hier deutlich weniger ankommen sollte als am Schlauch direkt, da die Öffnung vom Ventil kleiner als die des Schlauches ist. Gibt es hier Erfahrungswerte wieviel Benzin tatsächlich unten am Vergaser ankommen sollte? Vorgehensweise wäre Vergaser und Schwimmerkammer demontieren und dann bei maximal geöffnetem Ventil prüfen welche Menge unten aus dem Vergaser kommt. Richtig??


    Grüße
    Max

    Das Tankdeckelloch sollte frei sein. Wie beits oben erwähnt fließen bei offenem Benzinhahn ca. 500ml/Minute raus. Vergaser wird zu heiß hab ich auch hin und wieder in anderen Posts gelesen. Sollte das der Fall sein wie könnte man das beheben? Die Kunstsoffscheibe zwischen Vergaser und Zylinder ist bereits verbaut. Ich geh davon aus, dass die Scheibe zur thermischen Trennung verbaut worden ist ?( .
    Der Test mit der Funkenbildung ist nicht so einfach, da es sich um einen M53 Motor handelt und nicht nur die Verkleidung recht aufwendig abzumachen ist, sondern auch auf dem Polrad noch das Lüfterrad sitzt. Ohne dieses zu demontieren ist es leider nicht möglich auf den Unterbrecher zu schauen. Ohne dieses Lüfterrad sollte ich vermutlich wenn auch nur zum Test nicht besonders weit fahren.
    An die Primärzündpule hatte ich auch schon gedacht, was mir jedoch kommisch vorkommt ist, dass der Fehler auch mit dem Choke in Verbindung steht... ?(


    Vielen Dank für deine Antwort!


    Grüße
    Max

    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und kenne mich noch nicht wirklich aus. Sollte ich also etwas übersehen würde ich euch um Nachsicht bitten :D .


    Nun zu meinem Problem. Ich habe seit ca. 4 Jahren eine KR51/1 und bin mehrere tausend Kilometer damit in den letzten drei Jahren gefahren. Zum Saison Ende letztes Jahr hat sich folgender Fehler eingeschlichen. Wenn der Motor kalt ist startet die KR51 auf den ersten tritt und läuft dann soweit auch ganz gut. Sobald eine Strecke zwischen 2-5km gefahren bin bermerkt man dass der Motor anfängt zu stottern oder auszusetzen. Fahre ich dann noch weiter wird es immer schlimmer bis der Motor irgendwann komplett ausgeht. Ob es nun Zündaussetzer oder Spritmangel ist, kann ich leider nicht genau feststellen. Aufgefallen ist mir, dass wenn ich während der Fahrt den Choke zieh das Problem kurz verschwindet. Deutet also auf ein Problem des Gemischs hin. Allerdings wüsste ich nicht, was ich am Vergaser selbst noch ändern sollte!


    Folgendes wurde bereits am Motor gemacht


    -Vergaser (16N1-5) zerlget, komplett gereinigt und den Schwimmer nach Anleitung neu eingestellt. (Geschlossener Zustand 28mm bei nicht eingedrücktem Nadelventil, Geöffneter Zustand 32,5mm) Choke Gummi gewechselt!
    -Zündung komplett gereinigt und neu eingestellt. Vor ca. 2 Jahren habe ich im Zuge einer Motorregeneration auch den Unterbrechter + Kondensator gewechselt
    -Tank komplett gereinigt und neuen Benzinhahn istalliert (Durchflussmenge liegt bei ca. 500ml/Minute
    -Zündkerze+Zündkerzenstecker getauscht. Abstand Zündkerze auf 0,4mm eingestellt. Ich habe verschiedene Typen getestet ->Isolator und NGK
    -Quetschkante wurde auf 0,8mm angepasst. Kompression liegt bei ca. 10 bar


    Als im das Moped gekauft habe war schon ein 63ccm Zylinder und statt einer 67er Hauptdüse eine 72er verbaut. (Ich weiß viele hören das nicht gerne). Der Motor ist mit dem Zylinder bereits mehere tausend Kilometer gelaufen
    Die Veränderung der HD scheint anhand der Kerzenbilds auch ok zu sein.


    Für die jenigen die mich jetzt auf die Suchfunktion hinweisen. Ich konnte leider kein ähnliches Problem finden bzw. sind die Symptome anderen Posts nicht zu 100% mit meinem Problem identisch.
    Was vielleicht noch interessant wäre ist, dass ich letztes Jahr beim Starten im Warmen Zustand sporadisch Probleme hatte und es zu Fehlzündungen gekommen ist.


    Ich würde euch darum bitten, hier keine Grundsatzdiskussionen zu starten. Davon habe ich bereits zu genüge gelesen.


    Vielen Dank für eure Hilfe!


    Grüße
    Max


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