Scheinwerfer defekt - Blinkt auf stellung 4 kurz auf

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  • Also die genaue Ausrichtung des Polrades Auf dem KW-Stumpf ist schon äußerst wichtig. (sonst würde der ZZP ja nicht stimmen, wenn das Polrad auf der KW verdreht wäre bzw. verdreht aufgesetzt werden könnte...)


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    So, nun frage ich mich, wieso es heutzutage ständig Probleme mit dem Rausholen des Keiles/Halbmondes gibt?
    Was macht ihr anders, als was wir damals gemacht haben? :kopfkratz:
    OK, das wäre eigentlich mal ein Thema für sich, das mal zu ergründen, was manche da derart falsch machen, dass sogar die KW-Lager darunter leiden...


    Wenn man das richtige Werkzeug benutzt und es richtig ansetzt, dreht sich der Keil auf der anderen Seite hoch oder man muss sonst versuchen zwischen Keil und "Mulde" kommen, um ihn anheben zu können...
    Wenn der Keil so nicht rauspinkern lässt (pinkern und nicht brutalo rausdreschen) , gibt es heutzutage immerhin noch einen Handfräser (z.B. Dremel), mit dem man den Keil in seiner Materialstärke so ermüden kann, dass er ganz easy entfernt werden kann... (Ohne dass eine neue KW nötig würde...)


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    Wo der Keil zu finden ist?


    http://www.fotos-hochladen.net…409271207236gxbop5i0d.jpg


    ...ist zwar 'ne VAPE-Lima montiert, aber du Den Keil ("Halbmond") auf dem Wellenstumpf erkennen.


    ---


    Polrad:
    ...hat eindeutig einseitig geschliffen, ist aber noch akzeptabel.
    jedoch sieht mir die Pollücke (meinetwegen auch: Polspalt) etwas ausgefressen aus. (Habe sie zumindest anders, rechteckig) in Erinnerung)



    Lichtspule:
    Kannst du erkennen, "wo" die Spule wackelt?
    Wackelt die Spule mitsamt dem Kern in der Durchführung der GP oder sitzt die Wicklung selber locker auf dem Kern und lässt sich auf dem Kern etwas hin und her drehen?


    ---


    Was hast du nochmal für ein Messgerät? (Hersteller und Typ)
    Die "1" für "unendlich" oder "unter 1 Ohm" kann vielleicht bei einigen billigen MM sein. - Die Batterie vom MM ist aber frisch genug?


    ---


    Es kommt zumindest etwas Strom, sonst würde der Scheinwerfer ja nicht glimmen.

    :kopfkratz: =>
    Ist der Abblendschalter richtig auf Abblende oder Fern eingestellt?
    Liegt ein Kurzschluss zwischen Abblende- und Fernlichtkabel vor?
    Sitzt die Birne richtig in der Fassung drin oder sind die Blechstreifen-Kontakte der Fassung nicht verbogen bzw seitlich verdreht, so dass da keiner der Fußkontakte ("Streifen") an beide Fußkontakte der Birne kommt?
    Keine Kurzschlüsse zwischen rot/weiß bzw weiß/schwarz am Zündschloss zu anderen Kontakten?



    Das würde mir jetzt dazu einfallen...

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

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  • Zur Spule:


    Also so wie ich das erkenne ist die Wicklung auf dem Kern selbst locker.



    Zum Messgerät:


    Voltcraft VC 140 mit neuer Batterie



    Bin jetzt richtig frustriert, bräuchte meine Simson sehr dringend um damit zur Spätschicht zu fahren, komme jetzt mit den Öffis heut nacht knapp 2 Std später nachhause.
    aber ohne licht ist ja auch mist.


    Spannung kommt an der Birne selbst, egal wie man den Schalter dreht und wendet selten mehr als 2V~ an!
    Der Schalter hat die Durchgangstests mit an der schlechtesten Stelle höchstens 0,09 Ohm Bestanden.
    Mit dem Leitungsverbinder bin ich eigentlich auch im grünen Bereich, schaut alles okay aus, Strom fließt.


    Ein Umbau auf Tagfahrschaltung war auch noch ein Versuch, hat aber eig kaum was gebracht. Inzwischen glimmt nichtsmehr sondern es bleibt wieder komplett dunkel.



    Und das seltsamste? Zieh ich den Stecker von dem Zülischa ab und halte ihn ans Batterie + leuchtet es vorn wie drecksau
    Sprich die Verkabelung ist korrekt?

    Es gibt die Ficker und die Gefickten! Und die Ficker die die Ficker ficken! :u_blumenkind:

  • Also der Abblendaschalter schaltet sauber auf Abbblende oder Fern um und nicht beide zusammen ein?
    Wenn auch an der Birnenfassung alles OK ist: mal eine andere Birne testen.


    => Die Batterie liefert mehr Energie, als die lichtspule liefern würde...
    Selbst wenn beide Glühfäden aufleuchten, schafft es die Batterie beide gleichzeitig auf volle Helligkeit zu bekommen, was die SW-Spule wegen ihrer begrenzten Leistung nicht schafft (da würde es eher "teelichtmäßig funzeln")


    Kontrolliere mal das weiß/rote Kabel, ob es irgendwo eine beschädigte Ummantelung hat oder irgendwo eingeklemmt ist.
    (Beschädigungen mit Iso-Band isolieren)



    Die Wicklung selber sollte schon fest auf dem Kern sitzen...
    Da würde ich demnächst die Spule komplett ersetzen.



    Wie lange wäre deine Fahrzeit zwischen Arbeit und Heim?
    Wenn unter 1 Stunde:
    Not-Alternative: Keramik-Sicherung gegen eine 8A tauschen und von der Zündschlossseite das Scheinwerferkabel dann an die Sicherung stecken (so dass der Scheinwerfer mit abgesichert wird).
    Wenn du Glück hast, kommst du bis nach hause, wenn du Pech hast, musst du die letzten Meter schieben...
    Denke aber daran, die Batterie gleich auszubauen und ans Ladegerät zu hängen... (und wieder die originale Keramiksicherung einzusetzen, sowie das SW-Kabel vom Sicherungshalter abzuklemmen)

    Gruß Frank


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  • Birne:


    Habe eine neue Verbaut. Hat aber keine Besserung gebracht.


    Kabel/Spule:


    Ich denke auch dass es das Weiß Rote kabel oder der Masseanschluss sein muss und der Fehler vor oder im Zündschloss liegt.


    Habe jetzt mal eine neue Spule auf gut glück bestellt und werde mich morgen früh nochmal intensiv mit der Leitung Lichtspule --- Zündschloss beschäftigen.



    Wenn die Batterie mehr Leistung bringt: Kann es sein das meine Spule richtig funktioniert und in einem der Kabel zur Birne ein unnötig hoher wiederstand steckt?
    Oder würde dann bei zB einem kabelbruch auch bei der Batterie nichts passieren?


    Wie überprüfe ich die MAsseverbindung? bzw. Die Masseverbindung an der Spule selbst?
    Ein Kabel geht ja weg, dass ist quasi der eine Pol, und die Masseverbindung wird durch die Lötverbindung mit der Verankerung gehalten?



    ps


    ich



    Habe einen Arbeitsweg von ziemlich genau 30 Minuten und das nur einfach (Tagsüber ohne Licht zwar auch ned das Wahre aber hinten geht ja.)

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  • Wenn man 1 und 1 zusammenzählt: Wenn die Wicklung auf dem Kern wackelt, dürfte wohl inzwischen auch der an den Kern gelötete Masseanschluss abgerissen sein...


    Theoretisch könnte man das abgerissene Masse-Ende der Spule mit einem Draht verlängern und unter die Befestigungsschraube vom Kern anklemmen...
    (trotzdem: eine neue Spule erscheint mir vielleicht die bessere Lösung zu sein)


    ---


    Wenn der Widerstand im Kabel erhöht wäre, dann würde die Birne auch über Batteriestrom nur glimmen... (Denke an "Reihenschaltung von Verbrauchern")
    Aber sie leuchtet ja an der Batterie normal hell.


    ---


    Spulen-Masseverbindung:
    Wie gesagt: ich vermute ganz stark, dass der Masseanschluss am kern abgerissen ist. Damit ist der Spulenwiderstand dann (fast) "unendlich" (wie beim Kabelbruch)


    ---


    30 Minuten Arbeitsweg, dass sollte eine geladene Batterie theoretisch mit zusätzlichem Scheinwerfer schaffen.
    wie gesagt: denke daran, dass der Scheinwerfer zwischen Keramik-Sicherung und Zündschloss angeklemmt sein muss!!! (damit im Kurzschlussfall die Sicherung durchbrennt und nicht der Bock abfackelt

    Gruß Frank


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  • Also meine Heimfahrt gerade eben war der reinste Krimi :D Gott sei dank ist nachts nichts los.


    der Trick mit der Batterie hat - aufgrund einer nicht allzu tollen Ladung vermute ich - ca 2km gehalten.



    Dann kam mir die Tolle idee ich könnte ja meinen ohnehin freien Tachobeleuchtungsstecker ans Tagfahrlicht hängen, so als absoluter Notnagel.


    Das hat erstaunlicherweise auch relativ gut funktioniert, bis plötzlich das Bremslicht dauerhaft zu leuchten anfing....


    Also ein Stück geschoben dann aber Mut zum Risiko und Bremslichtbirne Raus. Weiter gings.



    Morgen früh werde ich erstmal alles wieder auf Standard bringen und einfach hoffen dass die Spule bald kommt.
    :D


    Muss ich beim Einlöten der Spule was beachten? Wo genau sitzen die Lötpunkte?

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  • Die Lichtspule ist komplett mit Kern. Du tauscht also die gesamte Spule aus: die beiden Muttern des Spulenkernschrauben auf der Rückseite der GP runter, Spule wechseln, wieder festschrauben.
    Beim Festschrauben der Spule würde ich sie in den Löchern zur GP-Mitte hin drücken.


    Polrad aufsetzen, festziehen und dann von Hand das Polrad einige Umdrehungen drehen und darauf achten, dass nichts schleift.


    Beim Polrad aufsetzen das Übliche: Aufpassen, dass die Kerbe vom Polrad exakt zur Passfeder ("Halbmond") ausgerichtet ist und über die Passfeder gleitet. ... und beim Aufschieben den Halbmond nicht rausdrückt. Wenn das Polrad falsch aufgesetzt wird und die Kerbe nicht mit dem Keil übereinstimmt - also der Konus selber auf die Passfeder drückt, dann sitzt das Polrad schief und taumelt ("eiert"). (Du siehst das Ergebnis eines schief sitzenden Polrades an deiner Innenseite deines Polrades: die einseitigen Schleifspuren)

    Gruß Frank


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  • Das war einfach, erstaunlicherweise!


    Habe die neue Spule angelötet, jetzt funzt das Licht wieder wie am ersten Tag! Geil!


    Um zu Prüfen ob das Polrad gerade sitzt lass ich meistens den Motor mal kurz mit geöffnetem Seitendeckel laufen, muss mir mal bei einem dieser Lehrvideos vom Hersteller auf Youtube ansehen wie die das "Professionell" machen.
    Das Schleifen werde ich mal weiter im Blick behalten, hab seit längerem so ein ätzendes Schleifgeräusch beim Fahren.
    Hatte es zwar immer mehr aufs Getriebe geschoben weils nur unter Last ist aber wer weiß....



    Danke soweit für die Hilfe!!!!

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  • Wenn du den Motor laufen lässt, um festzustellen, ob das Polrad gerade aufgesetzt wurde, kannst du schon viel kaputt machen!!! => Deswegen sollte man die KW zuerst von Hand mindesten eine Umdrehung durchdrehen, weil man so sofort mitbekommt, wenn es anfängt zu schleifen. Dann hört man ja auf zu drehen. Außerdem ist ja bei "von Hand" nicht so viel Kraft/Schwung dahinter, so dass man nichts kaputt machen kann. (Beim kicken/Motorlauf gibt es dann meist sofort Schäden, wenn was klemmen würde...)

    Gruß Frank


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