Simson S51 Lichtleistung erhöhen

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  • OK, also die 6V-Standard-Verkabelung...


    Bei der "alten" Standard-Verkabelung hängt das Rücklicht aber nicht mit auf der Scheinwerferspule, sondern an der 21W-Spule und die Kabel laufen dort über die Rücklichtdrossel.


    Wenn ich jetzt aus der alten 6V/21W-Spule 12V rausholen möchte, dann würde ich alle an der Spule hängenden Komponenten auf 12V umrüsten, gleichzeitig die alte Ladeanlage und die Schlusslichtdrossel stilllegen/entfernen und einen geeigneten Regler aus dem China-Böller-Sektor nehmen, der mir sowohl eine Spannungsbegrenzung für den AC-Stromkreis, als auch eine kräftige Ladeanlage / DC-Gleichrichtung bietet.


    Von der 21W-Spule würde ich dann nur die Masse und den Ausgang grau/rot verwenden.
    Das Rücklicht würde ich auf AC belassen und das Bremslicht wahrscheinlich auf DC (Klemmen 15/51) umstecken, wenn ich überwiegend frei fahren kann.
    Muss ich aber viel bremsen und blinken, würde ich überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, das Rücklicht auf DC zu legen und das Bremslicht auf AC zu belassen (auch in der Gefahr hin, dass bei niedrigen Motordrehzahlen bzw Standgasdrehzahen das Bremslicht vielleicht nur gleichhell wie das Rücklicht sein könnte)
    (man müsste das austesten)


    Auch wenn die 6V/21W-Spule bei 12V-Missbrauch theoretisch um die 35W AC-Leistung bringt, so ist ja zu beachten, dass der Gleichrichter im Regler nur eine Einweggleichrichtung ist, die nicht unbedingt sehr effektiv ist...


    Wenn du dich erinnerst: Die 6V/25W-Spule bringt ja mehr 12V-Leistung (25 + abgerundete 70% => runde 42W; bei der Rechnung mit den irrtümlichen 60% sind es immerhin schon 40W gewesen) als die 35/35W-Bilux oder die 35/35W HS1 saugt...


    Wenn ich hier im Scheinwerferstromkreis auch einen "Böller-Regler" verwende und den DC-Ausgang des Reglers im Scheinwerferstromkreis zusätzlich mit dem DC-Stromkreis verbinde, dann könnte dieser Leistungsüberschuss im Scheinwerferstromkreis den DC-Stromkreis zugute kommen, dass die Batterie etwas weniger belastet wird.







    Man kann die 12V-Missbrauchssache aber auch ganz anders und einfacher angehen (aber auch hier würde die alte Ladeanlage + Rücklichtdrossel entfallen):


    An die 25W-Scheinwerferspule Rücklichtbirne (12V mit 5W) + Scheinwerferbirne (12V mit 35/35W) anklemmen und zusätzlich den einfachen Universal-Spannungsbegrenzer verwenden.
    (bleibt bei der Rechnung mit abgerundeten 70% von den 42W also noch gute 2W "Reserve" (bei der Rechnung mit 73% macht es runde 43W))


    Dann ist die 21W-Spule nur noch für Batterieladung + Bremslicht verantwortlich.
    (Bei 12V-Missbrauch bleiben dann selbst bei permanent leuchtendem Bremslicht immerhin noch 4W -also runde 330mA- für die Batterieladung übrig => ~35W - 21W => 4W)



    ==============


    Wie du siehst, kann man das auf verschiedene Weisen lösen. Man muss ich die Sache also nur gründlich durchdenken und eventuell die Lösungsmöglichkeiten mal durchtesten, welche die bessere Lösung ist.

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


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    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Ich möchte an der Stelle noch einmal auf den Punkt der korrodierten Kontakte eingehen. Ich besitze selbst auch eine B1-3 mit Standardverkabelung. Alle Kontakte am Zündschloss, im Scheinwerfer, im Rücklicht, usw. usw. brachte bei mir tatsächlich enorm viel. Das Licht war plötzlich nicht mehr schmutzig gelb, sondern fast Halogen-weiß. Entsprechend mehr war auch plötzlich zu sehen. Auch sprechen die Blinker seitdem deutlich schneller an und sind sogar bei Sonnenlicht noch sichtbar ^^. Ich hab zwar seit Jahren ne 35W-Spule für den Scheinwerfer rumliegen, aber war bisher zu faul, die mal auf die Platte zu löten und eine 35W/35W-Bilux einzusetzen :whistling:


    Das halte ich zunächst für den einfachsten Weg, mehr aus der Anlage rauszuholen.

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
    S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • Davon gehe ich mal aus, dass alle Kontakte und Masseverbindungen bereits gereinigt und auf festen Sitz kontrolliert wurden.


    Worauf vielleicht nicht geachtet wurde: Wie sehen die Übergänge "Kabel <=> Kontakt" (also die Stelle, wo die Kabel in den Kontakt eingequetscht (gecrimpt) wurden) aus? => Auch hier darf es keine Oxidationen geben!



    Ansonsten der Regler-Link als Beispiel:
    http://www.ebay.de/itm/Lichtma…in_77&hash=item53f15e306a


    ideal wäre gleich den Sockel mitzubestellen:
    http://www.ebay.de/itm/LICHTMA…in_77&hash=item5b0bd3ae1f
    (damit wird er nur in die Elektrik integriert und man muss später nicht rumrätseln, falls man den Regler rausgenommen hat, wo welches Kabel wieder hingehört)



    Anschlussbelegung des Sockels:
    gelb und weiß werden gebrückt und kommen an das AC-Kabel der Spule.
    grün = Masse
    rot = Plus (DC)

    Gruß Frank


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  • Ich würde zuerst mit dem Scheinwerferstromkreis beginnen, wo ich den Regler reinsetzen würde...
    (wie gesagt: Regler + Sockel kaufen => vereinfacht den Anschluss des Reglers und später muss nur der Regler getauscht werden, falls er doch mal ersetzt werden müsste)


    Wenn du Regler + Sockel kaufst, würde ich das gelbe Kabel des Regler-Sockels an das rot/weiße Kabel (Scheinwerferspule) anklemmen.


    Denke daran, dass du die Kabel gelb und weiß des Reglersockels kurzschließen (überbrücken) solltest, damit er die Spannung runterregeln kann.
    (Das rote Kabel vom Sockel kannst du zum Testen erst einmal frei und gut gegen Kurzschlüsse isoliert runterhängen lassen)
    grün mit Motorblock (oder alternativ mit dem zentralen Rahmenmassepunkt) verbinden!

    Gruß Frank


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