S51 Polizeikontrolle

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  • Er sagte das die bremsen nicht richtig griffen und nicht, daß sie garnicht griffen. Und was heißt nicht richtig und wie sind die Toleranzen bei der Bremsleistung
    In meiner Betriebserlaubnis steht drin das meine Bremsen eine Verzögerung von Größer gleich 3m/s² haben. Soll mir mal ein Polizist durch bloßes anschieben und bremse drücken sagen das ich diesen Wert unterschreite, ohne Stoppuhr und ohne Geschwindigkeitsmesser und dann soll der beamte ja auch noch Kraft beim Bremse ziehen entgegen der Bremswirkung aufgewendet haben. Beim besten willen, das ist keine Feststellung eines Verstoßes gegen die ABE, das ist stümperhaftes und nachlässiges arbeiten Seitens der Polizei.


    Ich habe kein Problem damit wenn Straßenuntaugliche Fahrzeuge von der Straße geholt werden und deren Fahrer bestraft werden, aber dann soll es nicht wahllos nach bloßem menschlichen empfinden geschehen, sondern durch physikalisch fundierte beweise, sprich, eine Messung. Dazu gibt es ja die Prüfstände.


    Ja Joe, in der Tat,...Du bist muede :D



    Schmelzsicherungen werden von elektronischen Schaltungen durch Wegbrennen geschützt.

  • Ja Joe, in der Tat,...Du bist muede :D

    Dummer Beitrag...



    Es geht darum das viele hier vom persönlichen empfinden reden, ob eine bremse gut ist oder schlecht. Beispiel, die Bremsen der Schwalbe werden allgemein als schlecht empfunden, einfach weil man das Bremsverhalten mit anderen Fahrzeugen vergleichen konnte und so wird es sicher auch der Polizist getan haben. Nur ist das persönliche Empfinden nicht Ausschlaggebend sondern der kleine Wert der in der ABE steht. Wer von euch weiß denn, daß bei einer Verzögerung von 3m/s²sich das Rad bei gleichzeitigem Anschieben nicht mehr drehen darf? Mit welcher Kraft muss man anschieben damit es sich bei solch einer Verzögerung doch wieder dreht? (wer Ingenieur ist kann diese Fragestellung bestimmt verstehen)


    Das Leben ist zu kurz 4 Takte
    auf einen Zündfunken zu warten!

  • prinzipiell gebe ich joe recht ... nur hat der te einen fehler gemacht indem er diesen fehler zugab als er die bremse vor ort nachstellte

  • Mir egal. Wenn sie so brutal packt, daß auch ein sehr kräftiger Polizist das Ding auch mit größter Kraftanstrengung nicht mehr weiterschieben kann, ist mir das einfach zu heikel; denn das ist keine Scheibenbremse (die man dosieren kann), sondern eine Trommelbremse. Und wenn die durch selbstverstärkenden Auflaufeffekt bei einer krassen Gefahrenbremsung im Schock (wo man vielleicht nicht daran denkt, da vorsichtig zu bremsen, sondern einfach willkürlich zugreift) blockiert, fliege ich ab (was bei mir durch fehlenden Helm evtl. nicht gut ausgehen kann ...).
    Aus diesem Grund hatte ich die Bremse etwas lockerer eingestellt.
    Nach der tollen "Lektion" der "Justiz" habe ich dafür gesorgt, daß dem Wunsch der Polizei Genüge getan ist (Umbau auf hintere Ankerplatte der 1er-Schwalbe, Metallgriffhebel). - Und seither benutze ich sie einfach nicht mehr.
    Ich hatte mein bestes getan, meinen Standpunkt klarzumachen (mit Audrucken aus dem Internet von Fachleuten, die den Unterschied zwischen Scheiben- und Trommelbremse erklären und eben der entsprechenden Gefahr). Aber diese ignoranten Paragraphenreiter mit ihrer Bürokratie blieben stur.
    Meine Sicherheit hat sich dadurch leider verschlechtert, da ich jetzt nur noch mit der hinteren Bremse bremse, während ich vorher die vordere ebenfalls dazugenommen hatte und so einen deutlich kürzeren Bremsweg hatte. Das ist traurig, aber da kann man nichts machen.


    ______________________________________________________________

    Einmal editiert, zuletzt von Schwabe ()

  • Also laut Handbuch sollen beim S51 vorn 4,9 m/s² und hinten 3,7 m/s² erreicht werden im Solobetrieb bei 75 kg Fahrergewicht. Kombiniert sinds 6,5 m/s². Nun habe ich die Ehre, selbst 72 kg etwa zu wiegen + Kleidung sind wir bei rund 75.


    Nun muss ich sagen, dass diese Werte verdammt klein sind, im Vergleich zu einem MODERNEN (Achtung: kein echter Vergleich) PKW, der mal eben schon auf nasser Fahrbahn etwa 6 m/s² schafft, auf trockener kommen einige mittlerweile knapp in den zweistelligen Bereich.
    Davon abgesehen, halte ich die 3,7 m/s² für Hinten fast schon für zu hoch, da vorher das Rad bereits blockiert. AAAAAAAAAber: Sowas müsste man dann eben ausmessen :a_bowing: Deswegen kann ich die Argumentation von Joe vollends nachvollziehen. Außerdem: Wenn man vor Ort durch Nachstellen des Spiels die Bremse wieder richtig zum Beißen bekommt, dann kann sie vorher nicht gar nicht funktioniert haben, sie muss eben wie in Schwabes Beispiel nur etwas lockerer eingestellt gewesen sein. So auch zuletzt bei mir: Ich stellte fest: oh, ich kann das Moped schieben übers Vorderrad (sie funktionierte aber!!!), habe dann festgestellt, da sind ja noch einige Millimeter Spiel im Hebel -> nachgestellt -> zieht richtig gut (was beim S51 eben gut heißt...).


    Ändert nichts an der Tatsache, dass man vor Fahrtantritt sein Fahrzeug auf Fahrtüchtigkeit zu überprüfen hat, aber das ist nicht Thema.

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
    S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • prinzipiell gebe ich joe recht ... nur hat der te einen fehler gemacht indem er diesen fehler zugab als er die bremse vor ort nachstellte

    Interpretationssache, wenn meine bremsen noch im erlaubten bereich sind, ich aber weiß das sie besser sein können würde ich auch nachstellen ;)


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  • Eine Trommelbremse kann man also nicht dosieren? Gut dann glaube ich das auch noch. Ich lege mich jetzt in´s Bett und ziehe mir morgen meine Hose mit der Kneifzange an ... :g_nono:

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  • Eine Trommelbremse kann man also nicht dosieren? Gut dann glaube ich das auch noch. Ich lege mich jetzt in´s Bett und ziehe mir morgen meine Hose mit der Kneifzange an ... :g_nono:


    Hi,
    du kannst sie schon dosieren aber nicht so fein wie eine Scheibenbremse.

  • Interpretationssache, wenn meine bremsen noch im erlaubten bereich sind, ich aber weiß das sie besser sein können würde ich auch nachstellen ;)

    ja richtig ... nur hätte er vor ort dann drauf bestehen müssen, dass die bremse den erforderten bremsleistungen der ehemaligen deutschen demokratischen republik und genauer der s51 genüge leisten und er nur über den geforderten werten etwas verbessern könne um das gewissen des beamten zu beruhigen


    nichts destotrotz bin ich der meinung, dass der fehler auf seiten des te liegt und nicht bei den beamten

  • Klar kann man mit einer Trommelbremse auch leicht bremsen (bei meinem anderen Moped habe ich nur einen Finger an der Duplex). Das ist aber nicht das, was ich mit "dosieren" meinte (keine Ahnung, wie man das ausdrücken soll). Bemühe einfach das Internet und lies Dich durch die Materie des Unterschiedes zwischen einer Trommel- und einer Scheibenbremse und die Blockiergefahr bei versehentlich zu starker Bremsung.
    Bei der hinteren Simsonbremse merkt man ganz leicht, was ich meine. Etwas zu stark mit dem Fuß getippt, und schon steht das Hinterrad still.
    Das ist hinten kein Problem, weil man mit einer Lenkbewegung das Krad querstellen und einem Hindernis trotzdem ausweichen kann. Wenn das Vorderrad plötzlich stillsteht, ist die Gefahr leider eine völlig andere (je nach Lage und Situation). Und das Risiko gehe ich als Ohne-Helm-Fahrer nicht ein.
    Das ist alles.


    ______________________________________________________________________

  • Hi,
    du kannst sie schon dosieren aber nicht so fein wie eine Scheibenbremse.


    Das weiß ich sehr wohl, da ich vom angefangen vom 25 km/h Mofa, Mopeds der 50er, 60er und 70er Jahre, 70er und 80er Jahre Mokicks (teilweise mit Scheibenbremsen), 80ccm Leichtkrafträder (alle mit Scheibenbremsen), Motorroller und Motorräder verschiedenster Hubraumgrößen ca. 100 Fahrzeuge bestitze. Und ich fahre (und bremse) damit und schaue sie mir nicht nur an. Wenn ich dann aber so einen Schmarren höre dass jemand mit seiner "scharfen" S51 Vorderradbremse nicht zurecht kommt, sollte derjenige eine kostenpflichtige Nachschulung bei der Fahrschule machen müssen, denn er ist ganz offensichtlich nur in der Lage ein 3,6 PS "starkes" Gefährt zu beschleunigen, jedoch absolut überfordert eine solche Rakete zum Stillstand zu bringen. Und somit, wenn man es genau nimmt, nicht für den täglichen Straßenverkehr geeignet! Und da kann man jetzt zig mal die Worte hin- und herdrehen wie es einem gerade in den Kram passt, deswegen wird sich daran nichts ändern...

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    Einmal editiert, zuletzt von Wolfe ()

  • Dummer Beitrag...



    Es geht darum das viele hier vom persönlichen empfinden reden, ob eine bremse gut ist oder schlecht. Beispiel, die Bremsen der Schwalbe werden allgemein als schlecht empfunden, einfach weil man das Bremsverhalten mit anderen Fahrzeugen vergleichen konnte und so wird es sicher auch der Polizist getan haben. Nur ist das persönliche Empfinden nicht Ausschlaggebend sondern der kleine Wert der in der ABE steht. Wer von euch weiß denn, daß bei einer Verzögerung von 3m/s²sich das Rad bei gleichzeitigem Anschieben nicht mehr drehen darf? Mit welcher Kraft muss man anschieben damit es sich bei solch einer Verzögerung doch wieder dreht? (wer Ingenieur ist kann diese Fragestellung bestimmt verstehen)


    Gut, dann schreibe ich noch nen dummen Beitrag.
    Es ist vollig Hupe was in der ABE steht. Der Polizist hat hat einen Mangel an der Bremsanlage festgestellt. Der TE hätte nun die Möglichkeit gehabt, den Verdacht des Polizisten zu bezweifeln. Nein, macht er aber nicht, sondern er bestätigt das durch, scheinbar Aussage, und das nachstellen der Bremse. Und damit ist die sache erledigt. Wenn der TE der Meinung gewesen wäre, die Bremsen wären ok, dann hätte man einen Gutachter dazu holen müssen.



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