Man verläßt sich nicht auf das,was vorher war,sondern mißt immer selbst. ![]()
Fragen zur Motorregenerations FAQ
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Beim M53 muss man auch an der Getriebewelle das Spiel ausgleichen, sonst kann der Kupplungskorb neben dem Primärritzel am Gehäusesteg streifen.
Bei den Varianten mit normaler Kupplung legt man dazu besagte Ausgleichsscheibe unter den Kupplungskorb - beim Halbautomaten geht das so aber nicht, da ist an dieser Stelle ja ein Drucklagerchen. Hier muss man eine Scheibe 19x26 mit der passenden Dicke hinter das rechte Wellenlager (das kleine 6000) legen. Das auszumessen ist ein wenig anstrengend, deswegen macht's anscheinend auch kaum jemand.
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Hi,
also messen und ausgleichen, dass ich dort auch 0,2 - 0,3 mm Spiel komme??? Kann ja auch mal sein, dass vor mir jemand gefuscht hat und ne falsche Scheibe reinlegt und dann macht es wenig Sinn wenn ich die Gleiche wieder reinlege.Die 0,2 - 0,3mm sind dann vom Lagerausenring bis zur Kante des Lagersitzes zu messen, wenn zweites KW-Lager und Abtiebswellenlager eingesetzt sind. Mesen, ausgleichen, Dichtungen auflegen, Dichtkappeen dran schrauben und dann die ausseren Simmeringe einsezten.
Das ist dann echt die leichteste Arbeit an dem Ganzen.
Aber das bekommst du hin, Peter. Darum solltest du dir keine zu großen Gedanken machen. Wenn du bis dort hin gekommen bist, ist das wirklich keine Hürde mehr.Wegen dem Abstand zur Kurbelwange: Im Simson Reparaturhandbuch steht das der Abstand mindestens 0,25mm sein müssen. Aber was ist hier Optimum? Bzw. wie groß darf der Abstand auf der anderen Seite sein? Wie ist das bei Nachbauwellen?
Ich hatte beim letzten Motor mal links einen unheimlich kleinen Abstand und rechts ewig viel.
Bei der DDR Welle sah es besser aus (beide Seiten annähernd gleich. Ich hab dann nochmal zwischen Lager und Sicherungsring untergelegt, damits besser wurde. Allerdings ne Scheibe von 0,6mm. Erscheint mir relativ viel, da ich eigentliche meine 50,4 gemessen hatte.
Nun sitzt sie aber ganz gut, wenn man es mit anderen ungeöffneten Motoren vergleicht.
Generell kann ich über die Nachbauwellen nicht viel gutes Sagen. In meinem Fall ging sie relativ schwer in den aufgeheizten Innenring. Nur mit Gummihammer und Holz. Das ist nicht gut und sollte eigentlich vermieden werden.Grüße, Sebastian
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Bei meinem täglichen Fahrmotor war ab Werk an der Kurbelwelle insgesamt 1,3 mm an Ausgleichsscheiben drin - und die waren so verteilt, dass die Kurbelwelle mittig im Gehäuse sitzt. Der Motor war werks-original, nie vorher geöffnet. Man muss also nicht auf die Nachbauwellen schimpfen, um so viel Luft zu sehen.
Beim Überholen hatte ich mich zuerst an den 0,25 mm Mindestmaß an der linken Wange orientiert, wodurch das Pleuel doch arg weit links saß. Ich hab's letztlich dann wieder genauso bestückt wie's war - wenn man die Wellen nicht tauscht, stimmt das, was vorher gestimmt hat, hinterher auch wieder.
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Hi,
also am Besten vorher messen und beten, dass die Nachbauwellen top sind^^ -
Das Problem ist in meinen Augen,daß das Maß bis zur Dichtfläche gemessen wird. Es gibt aber Unterschiede bei der Herstellung der Getriebehälften.Man sollte vielleicht mal das Maß nur vom Lagersitz zugrunde legen,damit es mit der Wange passt.
Und wie schon erwähnt wurde: Man kann ja immer noch von der Seite mit Sicherungsring her korrigieren.Und das mit der nachbauwelle und dem einführen: Da war wohl das Lager nicht heiß genug. Bei mir ploppen die neuen Wellen immer rein.
Und man sollte auch bedenken,daß bei der Originalwelle evtl. auch schon ein wenig Verschleiß am Stumpf möglich war
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Hi,
wie hab ich mir das "Nachjustieren" vorzustellen? Sprengring linke Seite raus, mit dem Hammer die Angelegenheit weiter reinhauen, Distanzscheibe rein, Sprengring rein, rechts nochmals ausdistanzieren und erneut Abstand gehäusehälfte zu den Kurbelwangen messen? Wie groß soll eigentlich dieser Abstand genau sein, zwischen Kurbelwange links/rechts und dem Gehäuse?Gruß Peter
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Links 0,25-0,35mm,rechts ergibt es sich durch das Nachschlagen des Lagers.
Und nix mit Hammer auf KW.
Dafür gibt es Ausdrück und Einziehvorrichtungen.
Man kann aber gleich beim Einsetzen der KW sehen,ob sie zu dicht anliegt. Dann gleich wieder raus und Spiel mit Scheiben verändern.
Sollte es hinterher doch nicht ok sein,dann Sicherungsring ab,andere Scheibe rein und nachschlagen -
Und das mit der nachbauwelle und dem einführen: Da war wohl das Lager nicht heiß genug. Bei mir ploppen die neuen Wellen immer rein.
Und man sollte auch bedenken,daß bei der Originalwelle evtl. auch schon ein wenig Verschleiß am Stumpf möglich war
Beides möglich. Der Ring war aber eigentlich ordentlich heiß, also hätte sie nur bisschen schwerer gehen müssen... Aber das ging zu schwer! Naja...
Schauen wir mal.Ja Peter, das Ausgleichen muss dann später nochmal von der Seite wo der Sicherungsring ist passieren.
Grüße, Sebastian
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Dann wollen wir mal ein wenig Verwirrung stiften.
Das eine Handbuch (Vögel) sagt mind. 0,25mm
Das andere Handbuch (S50) sagt mind. 0,45mm.
Irgendwo hab ich auch mal was von 0,3mm gelesenbeide legen aber die bekannsten 50,4mm zu Grunde

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Also das Handbuch von Simson sagt mindestens 0,25mm.
Der Rest steht im Raum.Grüße, Sebastian
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