Mich hats erwischt, zwei Tage nach meinem Führerscheinbestehen.
Sachlage: Am 12.Mai.2010 fuhr ich entlang der Joachimstaler Straße gegen ca. 23.40Uhr in Richtung nach Hause, ich hatte einen schönen gemütlichen Abend, natürlich ohne Alkohol und Drogen und ich war hellwach.
Wie man das kennt, viele Jugendliche, viele Besoffene und sonstiges Gesindel tummeln sich rum, immerhin ist dort eine zentrale Partymeile mit vielen Absteigen.
Wie man es gewohnt ist, viele 1. Reihe Parker und Poser, die 2. Reihe war jedoch frei, also wechselte ich rüber und war am Beschleunigen, jedoch sachte, man weiß ja nie.
So war ich fast mit dem Spurwechsel fertig, hatte eine Geschwindigkeit von ca 25-30Km/h geschätzt (Richtgeschwindigkeit 50km/h) und da rennt mir jemand genau vors frisch aufgebaute Zweirad (nein, keine GS), ich konnte ihn nicht sehen, er kam wie aus dem Nichts von Rechts.
Gefahrenbremsung und linksseitiges Ausweichmanöver scheiterten, ich fuhr ihn zwar Gott sei Dank nicht frontal an, jedoch direkt von der Seite in die Beckengegend.
Sofort hingeflogen, nach links geschlittert, Benzin ist ausgelaufen, so, nun 5min Filmriss, bin auf den linken Ellenbogen geflogen mit meiner heute neu gekauften Motorradjacke und mit dem Kopf seitlich auf den Asphalt geklatscht. Mir gehts soweit gut, hab mir nur den Finger gequetscht und habe das Gefühl das an meinem Schienbein was faul is, hab aber noch nicht geschaut, komme gerade erst nach Hause.
Der Typ scheint auch in Ordnung zu sein, jedenfalls fuhr er selbstständig nach Hause später, hatte Schmerzen im Rücken, Ellbogenbereich meinte er.
Nun, Skizze habe ich gemacht und Beweisfotos vom Benzinfleck, damit man rekonstruieren kann von wo ich kam und wo ich hinschlitterte.
Bekomme ich mein Geld für meine ganze Ausrüstung und das kaputte Moped zurück? Problem ist, neuaufgebaut und Kaufbelege gibts kaum, als ich das Ding gekauft hatte war es auch nur ein Bruch davon wert was es heute wert wäre. Da ist enorm viel Arbeit reingeflossen.
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