Umbau der Lichtmaschine

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  • Erstens ist die Lichtspule an einem Ende mit Masse verbunden, Brückengleichrichter geht also schonmal nicht, es sei denn du lötest die Spule um und machst zwei Kabel dran.


    ich weiß ja nicht was du siehst, aber auf der zeichnung die ich sehe ist es richtig....


    und es ist ja mal wieder klar das du in keinster weise auf mich eingehst und mich ignorierst, welch armutszeugnis.... :biglaugh::m_klatschen::i_auslach:

  • Also meine Zeichnung war so gemeint, dass ich schon ein kabel von dem Massepunkt der Spule nach oben gezogen habe und beide Kabel der Spule am Gleichrichter hängen. Ansonsten war diese erstmal nur zur Verdeutlichung gedacht und mir ist klar, dass da noch einiges fehlt.


    Was für eine Kapazität würdet ihr mir denn empfeheln für den pufferkondensator? Gibt es da irgendwelche Richtwerte? In Wikipedia steht ja ne Formel dafür, aber die braucht eine Frequenz. Wie hoch ist die Frequenz unseres Wechselstroms? Zufällig genauso groß, wie die Drehzahl?


    Das mit dem Zündschloss ist eine gute Idee. Wenn ich auf Stellung Licht bin, dass dann das Licht vorne leuchtet und die Batterie geladen wird. Kann eigentlich ein Strom von der Batterie aus durch den Gleichrichter zur Spule und über die Spule hinweg wieder zur Batterien, dass also die Batterie leergezogen werden würde, wenn der Motor nicht läuft? oder bilder der Gleichrichter durch seine Dioden eine Sperre?


    Was würde ich denn am besten für einen Spannungbegrenzer nehmen? Ich würde mich nicht generell gegen einen solchen sperren, nur weiß ich nicht so genau, wo ich am besten so einen herbekommen kann?


  • Was für eine Kapazität würdet ihr mir denn empfeheln für den pufferkondensator?
    Gibt es da irgendwelche Richtwerte?
    In Wikipedia steht ja ne Formel dafür, aber die braucht eine Frequenz. Wie hoch ist die Frequenz unseres Wechselstroms? Zufällig genauso groß, wie die Drehzahl?


    müsste 3mal drehzahl sein (wegen 6 magneten) also sehr hoch, dadurch kann der kondi kleiner sein.
    viel wichtiger ist aber die spannungsfestigkeit, du solltest lieber gleich nen 63V typ nehmen.
    kapazität so groß wie möglich ich sag jetzt mal grob 470µF., kann aber auch 220 oder 100µ sein. ist eigentlich wurscht, was halt grad in der grabbelkiste liegt.





    Kann eigentlich ein Strom von der Batterie aus durch den Gleichrichter zur Spule und über die Spule hinweg wieder zur Batterien, dass also die Batterie leergezogen werden würde, wenn der Motor nicht läuft? oder bilder der Gleichrichter durch seine Dioden eine Sperre?


    warum machst du dir darüber gedanken, wenn das zündschloss an ist übernehmen das leersaugen die glühbirnen :D

  • ich habe hier einen 100 mikrofarad kondensator mit einer Spannungsfestigkeit bis 100V. Daher werde ich den nehmen, um sicherzugehen, dass der mir nich hochgeht. Vielleicht finde ich ja noch den ein oder anderen in einem meiner alten PC-Netzteile ;)


    Ich habe Google nach einem Spannungsbegrenzer befragt und habe so direkt nix brauchbares gefunden...daher mal bei ebay gegeguckt und folgendes gefunden: http://cgi.ebay.de/12-Volt-Spa…teile&hash=item4cef0c97e2


    Würde der den Zweck der Spannungsbegrenzung gangzgut erfüllen? Ich überlege nämlich mir den zu kaufen. Aber erst werde ich die Schaltung fertigmachen und mal ohne begrenzer testen. Mit dem messgerät kann ich ja überwachen, wie hoch die Spannung geht...

  • Das ist genau der AC-Regler, den ich dir vor ein paar Tagen schonmal rausgesucht hatte. Super Detektivarbeit, Mr. Holmes. :search:


    Nochmal zur Wiederholung ein paar Fakten, die anscheinend nicht angekommen sind:


    (1) Wenn du einen AC-Regler einsetzen willst, MUSS die Generatorspule Massebezug haben.
    (2) Wenn du AC massefrei machst, brauchst du einen (erheblich aufwendigeren) DC-Regler.
    (3) Wo eine Batterie ist, braucht es keinen Pufferkondensator.



    Gleichrichter/Regler-Einheit 12V für massefreie Lichtspulen - im KFZ-tauglichen Gehäuse, sauber gekühlt, und wie's der Zufall so will, fast genau passend auf den Montageplatz der guten alten 6V-Ladeanlage:


    http://www.vape.cz/e-shop/regulatory-napeti/A-R30-1/


    25 Euro plus Porto.

  • Auxburger: ich will ja nicht meckern, da ich froh über jede Hilfe bin, aber zu der Sache mit der Batterie und dem Pufferkondensator gab es doch auch noch die Meinung, dass es einer Batterie besser gefallen würde, wenn sie noch einen parallelgeschalteten Kondensator hat. ich habe schon verstanden, dass ein solcher deiner Meinung nach nicht vonnöten ist, aber da ich mich persönlich jetzt nicht so genau mit Batterien auskenne und mir das mit den Reaktionszeiten (Batterie langsamer als Kondensator) plausibel erscheint, habe ich jetzt den Kondensator quasi schon eingeplant...schaden wird der aber auf jeden fall nicht, denke ich mal...
    ich bin mir auch nicht sicher, ob das genau der gleiche Regler ist, da die beiden ja gleich aussehen und 70W Leistung haben, aber bei deinem steht doch in der Artikelbeschreibung 6V...aba darum will ich mich nicht streiten ;)


    Warum muss die Spule beim AC-Regler denn unbedingt Massebezug haben? Ich kann doch genauso gut an die zwei Kabel, die von der Lima kommen(angenommen der Massebezug der Spule ist durch ein kabel ersetzt worden, was ich ja auch vorhabe) und an den Gleichrichter gehen noch parallel den Regler hängen. Die Masse ist doch eig nix anderes als ein gespartes Kabel...

  • Bleiakkus brauchen keine Pufferkondensatoren, das kann man einfach als erwiesene Tatsache akzeptieren - oder auch in Millionen von KFZ nachschauen.


    Wenn du diesen AC-Regler nicht an Karosserie(masse) schraubst, musst du ihn anders kühlen - schon ist noch ein halbgarer Murks mehr im Spiel.


    Warum willst du immer noch mit einem AC-Regler für 22,50 und Eigenbau-Gleichrichter rumhampeln, wenn's für 2,50 mehr etwas komplettes und erwiesenermaßen funktionierendes zu kaufen gibt?


    Gesagt ist hier jedenfalls längst alles, manches sogar schon drei- und viermal. Wenn du immer noch zuviel Zeit übrig hast, dann bist du ab jetzt hier alleine.


  • Warum muss die Spule beim AC-Regler denn unbedingt Massebezug haben? Ich kann doch genauso gut an die zwei Kabel, die von der Lima kommen(angenommen der Massebezug der Spule ist durch ein kabel ersetzt worden, was ich ja auch vorhabe) und an den Gleichrichter gehen noch parallel den Regler hängen. Die Masse ist doch eig nix anderes als ein gespartes Kabel...


    damit hast dur recht.


    Zitat von Auxburger

    Bleiakkus brauchen keine Pufferkondensatoren, das kann man einfach als erwiesene Tatsache akzeptieren - oder auch in Millionen von KFZ nachschauen.


    das ist FALSCH!!! leider hast du mich ja aus lauter arroganz auf die ignoreliste gesetzt.
    im KFZ findet eine B6 gleichrichtung statt die hat fast keine welligkeit mehr und deswegen ist kein kondi notwendig.
    (schaden tut er niemals in keinem fall!!!)


    ich zitiere mal kurz von hier:
    http://www.batteryuniversity.com/partone-13-german.htm

    Zitat

    Eine wellenförmige Spannung als Ladespannung ergibt ebenfalls Probleme, speziell bei grösseren, ventilgesteuerten Blei-Säure-Batterietypen (VRLA). Die Spitzen der Wellenspannung bedeuten eine Überladung und bewirken eine Wasserstoffbildung, welche die Kontakte korrodieren lässt. Die Senke verursacht eine kurze Entladung, welche eine Sulfatierung fördert.


    also.... ich währe dir verbunden lieber plbg wenn du das eben geschrieben mal ztieren würdest ;)

  • Wenigstens wir beiden sind uns einig ;) Ich fühlte mich von dem Auxburger doch schon sehr persönlich angegangen, obwohl ich ja bloß nachgefragt hatte...Aber gut, es gibt halt unfreundliche Menschen...damit muss man sich abfinden...


    Bevor ich aber jetzt alles umbaue an meiner Schwalbe, werde ich erstmal versuchen die Karre wieder ans Laufen zu bringen und mein Abi fertig zu machen...Auf jeden Fall möchte ich mich bei allen hier für ihre Hilfe bedanken. Wenn unterwegs noch unklarheiten auftauchen sollten...und das werden sie bestimmt...dann kann ich mich ja nochma melden :)


    edit: Was mir gerade so auffällt: Was genau ist eigentlich eine ventilgesteuerte Blei-Säure-Batterie? Eine ganz normale Bleibatterie mit Plastikummantelung, wie wir sie im Moped oder in den meisten Autos finden? Oder doch ein spezieller Typ?

    Einmal editiert, zuletzt von plbg ()

  • ich gebe scrap recht: in den "millionen von kfz" die auxburger angesprochen hat, werkelt im normalfall seit etwa den 60er jahren durchgehend eine drehstromlima mit B6-gleichrichtung. bei einer b6-gleichrichtung rutscht die spannung im schlimmsten fall auf etwa 86,6% der scheitelspannung ab. wenn wir diese scheitelspannung mit 14.4V annehmen, dann ist der tiefste spannungswert, den die lima ausspuckt, bei etwa 12,47V zu suchen. wenn wir jetzt von der ladeschlußspannung einer blei-batterie von 12.8V ausgehen, dann liegt die spannung einer drehstromlima während einer umdrehung in etwa 9,1% der zeit unterhalb der 12.8V. vorrausgesetzt der erregerstrom und die drehzahl sind während dieser zeit konstant. moderne kfz-regler schalten mittlerweile dermaßen schnell, daß sie während dieser "täler" den erregerstrom noch ein kleines bischen anheben können. dazu kommt daß mindestens 6 polpaare für den wechsel der magnetfelder sorgen, die frequenz der sogenannten "brummspannung" steigt somit weiter und ist eigentlich nur noch mit einem oszilloskop erfaßbar. diese schnellen schwankungen stören eine bleibatterie tatsächlich nicht. und die einzelnen steuergeräte sind sowieso nochmal mit extra schaltungen geschützt.


    jetzt kommen wir zum moped. nehmen wir mal den idealfall einer massepotentialfreien 12V ladespule (Vape zählt nicht, die hat eine miesere ladespannung als die 12V e-zündung, da hier nur einweggleichrichtung betrieben wird!). so, hinter dieser ladespule hängt jetzt ein B2-gleichrichter (eigentlich sogar B4...), was nix weiter als ein stinknormaler brückengleichrichter mit 4 dioden ist. danach kommt noch ein thyristor mit bischen beschaltung drumherum als laderegler. der läßt die ladespule gar nicht erst an die batterie, wenn die ladespannung zu hoch wird. aber gehen wir mal davon aus daß die ladespule grade exakt 14.4V als scheitelspannung hinter dem gleichrichter liefert. es werden zwar beide halbwellen zum laden genutzt. allerdings sackt die spannung bis auf 0V ab! (sonst würde der thristor regler gar nicht arbeiten ^^) im gegensatz zur B6-gleichrichtung liegt hier während einer umdrehung des polrads die spannung in 69,7% der zeit unterhalb von 12,8V! das sind schon recht kräftige einbrüche. wenn man der batterie was gutes tun will, dann könnte man tatsächlich über einen glättungskondensator nachdenken. aber praktisch braucht man es nicht, da durch die hohe drehzahl des motors und die 3 polpaare des polrads die ladespannung immerhin eine frequenz von etwa 720Hz erreicht. und für derart schnelle spannungsschwankungen ist die batterie wirklich zu träge ^^


    so genug text :P


    cya v3g0

    VAPE-und Elektronik-Spezialist :search: (aber nicht mit U-Zündung kommen :biglaugh: )


    die Möffs: S51 - meine rote Hexe (bissig und zickig :k_hole: ) <> Schwalbe - Ben die Radde (klappert, rasselt, schwarz :teufel: ) <> MZ ETZ 251 ("auch rot 😁". das große Möff halt :undwech: )


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