Bundeswehrdienst - Leiden oder Freud ?

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  • Also ich bin zur Zeit Zivi bis November noch und muss sagen das es schlimmeres gibt. Bin in einen Alten und Behindertenheim als Hausmeister tätig und hab von handwerklichen Aufgaben über Gartenpflege und Essen ausfahren eigentlich alles zu machen das anfällt. Am Wochenende muss ich auch manchmal rann und dann Essen fahren. MAn bekommt alles umsonst und eigentlich gehts mir recht gut. Die Arbeitszeiten schlauchen zwar manchmal ganz schön aber wie gesagt es gibt echt schlimmeres. Allerdings sollte man das verkraften können was man jeden Tag sieht und erlebt.

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  • Juten Tag
    Ich bin ab dem 1.10 beim Bund als Wehrdienstleistender.
    Ich kann dann ja mal so meine eigenen Erfahrungen, die ich dort machen werde, verschriftlichen und dir dann einiges erzählen, wenn du interessiert bist.


    MfG
    Ben

  • Gundausbildung 1988:
    Morgens um 05:30 ein Ruf durch den Flur. "Dritter Zug aufstehen!!!" Kurz vor sechs dann antreten vor dem Gebäude, und man wurde vom ausbildenden Uffz zum Frühstück im Gleichschritt geführt. Danach Ausbildung, je nach Streitkraft, ich war bei der Luftwaffe, und da gab es dann Unterricht über Meteo und Flugbetrieb. Wir waren viel Zeit auf der Bude und hatten Ordner durchgewälzt. Ab und an Schiessunterricht und Erste Hilfe, ein Biwak (24-Stunden-Übung) und das war es.


    In der Stammeinheit, bei mir der Fliegerhorst Neuburg/Donau dann Dreischichtdienst mit Flüge anleiern und koordinieren, ABC-Selbstschutzausbildung, und Flugbetriebsstörungen weitermelden. War ne sehr interessante Zeit, und in Bayern habe ich mich richtig wohl gefühlt. Wäre dort gerne länger geblieben, aber aufgrund meiner vorigen Ablehnung, hatte mit 16 schon nen Bandscheibenvorfall, und machte den bei der Musterung geltend, gab es leider nicht mehr die Gelegenheit, dort zu bleiben. wir waren ne echte Familie.


    Mein Vorteil war, dass ich vorher ein zweijähriges Englisch- und Französischstudium absolviert hatte, daher bekam ich den Superjob, da ja der ganze Flugbetrieb immer auf Englisch abgehalten wird. Ich bin froh, die Zeit erlebt zu haben, gestehe aber ein, dass der Wehrdienst schon eine Verzögerung für die Studienzeit oder Ausbildung sein kann.


    Ich hatte damals keinen Ausbildungsplatz, und nahm den Bund eben mit, damals noch drei Monate Grundausbildung, und zwölf Monate Stammeinheit. Mir hat es nicht geschadet, ich habe da so richtig gelernt, was zusammenhalt unter Kameraden bedeutet. Muss aber zugeben, dass sich das ohne Bund unter Kollegen am Arbeitsplatz, oder in der Lehrwerkstatt genauso ergeben hat.


    Aber geschadet hat es mir nicht, sondern es war sehr interessant und eine schöne Zeit.


    Das können aber eben nur personen sagen, die beim Bund oder Zivildienst waren. Leute, die nicht dienten, können das manchmal verständlicherweise nicht nachvollziehen. Aber einmal ein Praktikum, oder Ausbildung, und sie verstehen das, ausser sie haben so richtig miese Kollegen. Kameradschaft kann man überall erfahren, In der Lehre, bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim DRK, THW oderauch bei der Arbeit.


    Ich habe das eben bei der Bundeswehr erfahren.

    Seid nett zur Umwelt, fahrt (VW)-Bus.

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