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  • Henne


    Was hällst du davon es doch mit einem Goldcap zu versuchen statt des riesen Kondensators ??? Reichelt \"SPK 100.000µ-10\" kostet genausoviel wie ein normaler C und ist deutlich kleiner. Wenn wir den gedrosselt über sagen wir 100 Ohm - 1K laden , dann düfte die Spannung nicht so sehr zusammenbrechen. Entladen wird der dann über eine Shotkey Diode. Der Spannungsabfall nach der Diode sollte nichts ausmachen da ich den AVR so eingestellt habe das er bis 2,7V arbeitet und erst unter dieser Spannung in einen Resetzustand springt.


    Ist nur so eine Idee.

  • Hi Leute,
    Habe immer noch nicht alles gelesen, deshalb entschuldigt bitte, falls ich hier alte Kamellen aufleben lasse:
    Den Schaltplan habe ich mir angesehen. Folgendes ist mir aufgefallen:


    1. Am Ausgang des 5V-Reglers ist ein \"dicker\" Elko vorgesehen - wofür ? Sowas ist unüblich bis unsinnig, da bei Primäspannungseinbruch der Regler den Elko entläd und nicht die nachfolgende Schaltung. Wenn so einen großen \" Puffer-Elko\", dann vor dem Regler...oder habe ich den Sinn nicht verstanden ?


    2. Die beiden Potis sind als 10Gang Trimmer ausgeführt - ist das sinnvoll ? Der Benutzer soll doch sicherlich Helligkeit und Kontrast einstellen können - aber doch nicht damit. Kann man nicht Tasten für diese beiden Funktionen vorsehen - manche Controller bieten derartige Eingänge an.


    3. Der Schutz der Eingänge beruht \"nur\" auf einem Vorwiderstand und Z-Diode nach Masse. Reicht das ? Gerade im Automobilbereich sind schnelle, hohe Spikes auf den Versorgungsspannungen und dem Rest vorhanden - habe da mal eine Abhandlung über den Schutz gelesen - Supressordioden waren dort verbaut, kann gerne nochmal nachschauen.


    Ansonsten: Top Arbeit, Leute...Hut ab.


    Frage nebenbei: Wie wird der Controller (Name ATMEGA32-16P ? ) programmiert (ja schon klar, über die Serielle - aber welche Software bzw. Programmiersprache, Hardware, Interface, Programmieradapter sind erforderlich ?) , was kostet so ein Teil (Hersteller), Speicher scheinbar intern (aber wie groß ? )....


    So long


    Gruß aus Braunschweig

  • Zitat


    Original von net-harry:


    1. Am Ausgang des 5V-Reglers ist ein \"dicker\" Elko vorgesehen - wofür ? Sowas ist unüblich bis unsinnig, da bei Primäspannungseinbruch der Regler den Elko entläd und nicht die nachfolgende Schaltung. Wenn so einen großen \" Puffer-Elko\", dann vor dem Regler...oder habe ich den Sinn nicht verstanden ?



    Ja du hast den Sinn nicht verstanden :laugh:
    Der Elko sorgt dafür das bei Spannungsverlust (Ausschalten des Mopeds) der µC (Mikrocontroller) noch genügend Zeit hat diverse Werte (z.Bsp. gefahrene Kilometer etc.) in den Festwertspeicherbereich zu speichern. Daher die große Kapazität. Der REgler 4805 oder 7805 hat doch interne Beschaltungen damit ein Leersaugen nicht passiert.


    Zitat


    2. Die beiden Potis sind als 10Gang Trimmer ausgeführt - ist das sinnvoll ? Der Benutzer soll doch sicherlich Helligkeit und Kontrast einstellen können - aber doch nicht damit. Kann man nicht Tasten für diese beiden Funktionen vorsehen - manche Controller bieten derartige Eingänge an.


    Sind ganz normales ordinäre einstellbare Widerstände, nix 10Gang Trimmer ... Warum soll es damit nicht möglich sein Kontrast und Helligkeit einzustellen? Gedacht ist den Wert \"einmal\" einzustellen und fertich. Oder was stellst du dir vor?
    Es per Tasterlösung zu machen ist nicht möglich, zudem alle Ports des µC belegt sind ...



    [quote]
    3. Der Schutz der Eingänge beruht \"nur\" auf einem Vorwiderstand und Z-Diode nach Masse. Reicht das ? Gerade im Automobilbereich sind schnelle, hohe Spikes auf den Versorgungsspannungen und dem Rest vorhanden - habe da mal eine Abhandlung über den Schutz gelesen - Supressordioden waren dort verbaut, kann gerne nochmal nachschauen.
    [/qote]


    bisher lief es ganz gut bei charly ... kannst mir aber gern weitergehende Informationen zukommen lassen, evtl. kann da ja noch was geändert werden ...



    Der µC kommt programmiert zum Enduser, spätere Updates können via serieller geladen werden, das Programm dazu heißt MegaLoad.NET (Freeware), Programmieradapter wird benötigt (klar). Die Schaltung dafür steht im Beitrag hier, so irgendwo im ersten drittel. Oder du nimmst den Link hier http://www.rowalt.de/mc/avr/avrboard/01/brdcirc.png.



    MfG Henne

  • Hi Henne,
    Naja...das der als Puffer dienen sollte, hatte ich schon verstanden, aber an dieser Stelle ist er mit in meiner über 30jährigen Berufspraxis noch nicht untergekommen...:biggrin:
    Ausserdem hast Du, wenn Du ihn vor den Regler setzt, die doppelte Ladung zur Verfügung (bei 12V Betrieb, davon geh ich mal aus) und die Ausgangsspannung bleibt bis ca. 7V Endladespannung konstant...allerdings muß er da noch den Ruhestrom (glaube so 5-10mA) des Reglers 7805 liefern - und da ich nicht weiß, wieviel der uC zieht, mag es so besser sein. Sollte man vielleicht das C direkt (mit ner Schottky-Diode getrennt) vor den uC platzieren - dann muß er nur den uC und nicht noch die möglicherweise angezogenen Relais und Treiber versorgen - und kann damit kleiner ausfallen.
    Zu den Potis: Kenne diese Bauform nur als stehende Mehrgang-Trimmpotis - dachte auch, das der User im Betrieb Helligkeit und Kontrast des Displays einstellen können soll - wenn dem nicht so sein soll oder muß - OK.
    Die Seite mit den Schutzbeschaltungen im Automobilbereich such ich Morgen mal raus und schicke den Link.


    Danke für den Link zum uC - was heißt, \"...kommt programmiert zum Enduser\" ? Das geschriebene User-Programm muß aber noch via RS232 reingeschoben werden, oder wie ?


    Gruß aus Braunschweig

  • net-harry


    Also die Schutzbeschaltung mit Vorwiederstand und Z-Diode war die einfachste Methode die mir eingefallen ist um auf einen verträglichen TTL Pegel für den µC zu kommen. Die Z-Dioden sind meinses wissens nach bis 100V Spannungsfest (natürlich kaum belastet). Der Stromfluss über die Z-Diode soll über den Vorwiederstand möglichst gering gehalten werden. Wenn du eine sicherere Methode zur Schutzbeschaltung kennst währe das wenn es sich mit Vertretbaren aufwand aufbauen lässt eine willkommende ergänzung. Den Elko vor den Spannungsregler zu setzen, hat sicher bei 12V Mopeds einen Vorteil wie du ja auch geschrieben hast aber die Schaltung soll auch an 6V Modellen Funktionieren wo dann ein LowDrop Regler zum einsatzt kommt. Wenn da der ELKO vor dem Regler ist, bricht die Spannung zu schnell zusammen so das der Regler nicht mehr arbeiten kann. Der µC ist jetzt so eingestellt, das er bis 2,7V arbeitet und erst unter der Spannung in einen sicheren Resetzustand fällt. Die Stromaufnahme des Kontrollers liegt bei 10-20 mA. Den rest der Schaltung vom Elko zu trennen und nur den µC aus dem Kondensator zu versorgen macht sicherlich sinn. Das sollten wir vieleicht wirklich so machen. Wie Henne schon geschrieben hat, habe ich leider keine i/o Ports mehr am Kontroller frei um Helligkeit und Kontrast des LCDs per PWM regeln zu können. Währe zwar eine schöne sache gewesen aber auf kosten von meines erachtens Nützlicheren Funktionen auf die ich dann mangels freier Ports verzichten hätte müssen. Was die Potis betrifft stimmt es das die auf den 3D ansichten abgebildeten Trimmer nicht so toll sind für diese Aufgabe aber das liegt darin das ich keine Bauteilbibliothek hatte wo die richtigen Potis drin waren um die Platine zu erzeugen. Ist Prktisch nur ein Anzeigefehler. Da sollen normale Schleifkontaktpotis rein.


    Zum Kontroller:


    Hersteller Atmel / AVR
    Typ Atmega 32/16
    Gehäuse = DIL-40
    Flash = 32 KB
    EEProm = 1 KB
    RAM = 2 KB
    I/O = 32
    PWM = 4
    ext. INT = 3


    [edit]Programmiersprache: Bascom (Basickompiler für Atmel Prozessoren)[/edit]
    Preis bei Reichelt ca. 3,50€


    Der Kontroller wird lauffähig Programmiert und mit einem Bootloader versehen so das man \"OHNE\" Programmieradapter direkt über eine Serielle Schnittstelle updates einspielen kann. Es wird keine zusätzliche Hardware benötigt. Ein Kabel andem RX, TX und GND aufliegt geügt. Der nötige Pegelwandler (MAX232) ist auf der Platine schon vorgesehen. Das hat den Hintergrund, das man den Kontroller schnell abschießen kann wenn er ohne Bootloader Programmiert wird. Um das zu vermeiden habe ich diese Lösung bevorzugt da auch bei Programmierabbrüchen und fehlbedienung der Software der Kontroller nicht abgeschossen werden kann. Ist auf jedenfall sicherer auf diese weise und komfortabler. Ausserdem muss kein externer Programmieradapter gebaut werden.


    Die RS232 ist reineweg nur für Updates vorgesehen.


    Zitat

    Ansonsten: Top Arbeit, Leute...Hut ab.


    Danke

  • Hi,
    So....hab nochmal gegoogelt und diesen Link gefunden


    http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23


    Vor allem die Eingangsbeschaltung des Reglers scheint mir interessant und nachahmenswert. Bei den Z-Dioden bin ich mir nicht sicher, ob sie sehr schnelle Impulse begrenzen können, schaue aber nochmal...


    Gruß aus Braunschweig


    PS: Nochmal zum uC: Verstehe ich das richtig, dass er mit dem Bootloader ausgeliefert wird und der Anwender die eigene Applikation via RS 232 in den eeprom Speicher läd - nach dem Einschalten des uCs wird dieses Programm dann kontinuierlich ausgeführt, solange bis man ein neues Prog läd ?



  • Vielen Dank für den Link, ich werd ihn heute abend mal etwas genauer betrachten.


    Der µC kommt komplett mit der Aplikation, also sofort einsatzbereit.
    Anschalten, freuen ;)
    Die RS232 ist für eventuelle spätere Updates oder Erweiterungen vorgesehen, um die Schaltung in Betrieb zu nehmen ist sie nicht notwendig.


    MfG Henne

  • Zitat

    Nochmal zum uC: Verstehe ich das richtig, dass er mit dem Bootloader ausgeliefert wird und der Anwender die eigene Applikation via RS 232 in den eeprom Speicher läd - nach dem Einschalten des uCs wird dieses Programm dann kontinuierlich ausgeführt, solange bis man ein neues Prog läd ?


    Ja genau. Der Kontroller wird mit Bootloader + der z.Z. aktuellen Firmware von mir verschickt . Sobald ich was an der Software geändert habe, stelle ich diese zum Download bereit und jeder der mag kann sich die neue Firmware in seinen µC flashen. Die Software ist dann fest im Flash Rom gespeichert und startet sobald der Kontroller mit Spannung versorgt wird. Das Programm im Flash wird dann kontinuierlich ausgeführt und sobald die Spannung abgeschaltet wird werden nur noch daten im EEProm gespeichert diese bleiben auch erhalten bei Firmwareupdates. (Kilometerstand, Betriebsstundenzähler ect.) darum auch der Pufferkondensator. Der Kontroler benötigt also keine permanente Versorgungsspannung. Er startet immer selbstständig das Programm sobald die Zündung eingeschaltet wird.

  • Hmm, irgendwie gehts momentan nicht so recht weiter. Es hängt irgendwie an der Platinenentwicklung und da insbesondere an der Lade/Entladestrom überwachung. Bis Henne dafür eine Lösung gefunden hat, werde ich wohl mal wieder etwas weiter Programmieren. Die nächste Funktion die eingebaut wird, ist die Wegfahrsperre. Leider ist es nicht ganz so leicht einen Individuell einstellbaren Code zu Programmieren. Darum habe ich mir überlegt, das ich den Tastencode erstmal fest in die Software schreibe und jeder bekommt von mir seinen Code per E-Mail. Meine frage währe wie Ihr es am besten finden würdet den Code einzugeben und wie lang soll er sein.


    Bsp. für 4 Tasten: hoch, ok , warnblinker, hoch


    oder für 5 Tasten: runter, ok, hoch, hoch, warnblinker


    oder sogar aus gleichzeitig zu drückenden Tasten:


    Bsp.: hoch + runter , ok, Warnblnker, ok + runter


    Schreibt mir mal bitte wie ihr euch das vorgestellt habt. Von der eingabe einer Codezahl halte ich nicht viel da das meiner meinung nach zu lange dauert beim tippen. Wenn man da z.B. 5678 eingeben will das ist glaube ich blöd.


    Dann würde mich noch Interessieren was passieren soll bei einer fehlerhaften Codeingabe. Soll da der Piepser wie blöd piepen oder die Blinker anfangen zu blinken oder soll die Eingabe dann für z.B. 3 min gesperrt werden oder was meint ihr ???


    Schreib einfach mal eure Vorschläge damit ich ungefähr weiss wie es gehen sollte. Was dann Programmiertechnisch machbar für mich ist werde ich mit einbauen.


    PS.: Für alle die die Wegfahrsperre nicht brauchen/haben wollen, wird es aber einen Menüpunkt geben Wegfahrsperre ein/aus oder man Verkabelt es einfach auf der Platine nicht das geht natürlich auch.

  • ich fänds am besten mit einer tastenfolge.
    bei falscher eingabe wär irgendein art alarm schon gut.
    blinker und piepser sollten reichen. aber wenn möglich erst wenn man den code 3 mal falsch eingibt. :b_wink:


    ich hab leider nicht ganz mitbekommen wie das mit dem warnblinker funktioniert. is da ein eigener blinkgeber dabei?


    und wie gross is das display in etwa? muss morgen (heute :biggrin: ) was am tacho machen und kann da gleich schaun ob das passen könnte. :b_wink:

  • Bin auch dafür, dass man erstma 2 oder 3 mal den Code falsch eingeben kann. Kann ja immer mal passieren, dass man sich vertut.


    Noch eine etwas ausgefallenere Methode um da ne Zahl einzugeben,was auch schnell gehn würde wär, wenn du n Poti einbaust (Neben das display) und man mit dem Drehen den Potis jede Stelle der Zahl einstellen kann. Hoffe du weißt was ich meine .... ich mein so ähnlich wie bei nem Tresor oder so.
    Falls das nicht gehen sollte würd ich sagen, dass mit den gleichzeitigen Drücken der Tasten schon ganz ok ist. Nur, dass jeder n anderen, festen code hat gefällt mir nicht. Ich ermutige dich hiermit, solange zu programmieren, bis du ne lösung hast :b_wink:



    the-razer :b_wink:

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