Wann ist ein Vergaser Defekt?

    • Wann ist ein Vergaser Defekt?

      Woran erkenne ich ob ein Vergaser Defekt ist? Mit dem Thema habe ich mich tatsächlich noch nie auseinander gesetzt fahre momentan einen über 30 Jahre alten DDR Vergaser und ich merke das sie doch ziemlich unrund läuft und doch ihre Macken hat was Starten, Ausgehen usw. angeht und denke das der Vergaser doch eventuell am Ende seiner Lebenszeit angekommen ist. Will mir eventuell den ZT BVF 16N1-11 kaufen finde den ganz cool haben ja viel dran geändert vor allem dem Schwimmer das mit den Lötstellen war immer der Horror
    • Je nach Laufleistung muss der Vergaser nicht defekt sein. Was du beschreibst passt auch auf einen verschmutzten Vergaser bzw. Falschluft.

      Wenn du mehrfach Probleme mit dem Schwimmer hattest, würde ich unbedingt prüfen, ob Wasser im Tank ist. Die S51 ist etwas anfällig dafür, wenn sie im Regen steht.

      Also Sprit raus, Sprithahn raus und alles fein sauber machen (Tank ggf. entrosten), den Vergaser sowieso reinigen. Dort auf Abnutzung des Kolbenschiebers achten.
      Vor all dem kann der Bremsenreinigertest auf Falschluft aufschlussreich sein.

      Wenn dabei nichts Auffälliges zu Tage tritt, kann man einen verschlissenen Vergaser als Ursache evtl. annehmen.
    • Was sind denn konkrete Probleme mit dem Vergaser? Welchen kannst du denn empfehlen. War eigentlich recht angetan von dem ZT Klang ja nach sehr hochwertiger Verarbeitung und alles was an den BVFs genervt hat haben die ja aus der Welt geschafft. Bewertungen auf Ostoase etc waren ja weitgehend postiv

      ckich schrieb:

      RZT CS Vergaser

      Gordon Hillig schrieb:

      Woran erkenne iWill mir eventuell den ZT BVF 16N1-11 kaufen finde den ganz cool haben ja viel dran geändert vor allem dem Schwimmer das mit den Lötstellen war immer der Horror
      Die RZT CS Vergaser machen Probleme und ZT baut das jetzt auch noch nach :g_nono:
    • Machen Probleme speziell im Teillastbreich, schlechtes übergangsverhalten.

      Im Prinzip nur der Luftausgleichskanal, das was da geändert wurde.
      Der Kanal ist beim originalen 16N1-11mit der Umgebungsluft verbunden, dazu ist der im Gehäuse geschlitzt und Luftfilterseitig mit einer Blombe verschlossen.
      Bei den CS-System (Closed System , für 100% gefilterte Ansaugluft")
      ist der Kanal zum Luftfilter hin offen, (nicht mit der Umgebungsluft verbunden) damit wirken da die unterschiedlichen Unterdruck Verhältnisse, je nach Gas- Stellung und Lastzustand vom Ansaugtrakt über den Luftausgleichskanal auf die Nadeldüse/Zerstäuber aus.
      Das ganze ist keine Neuheit gab es so bei den 16N1-1, 1-3, 1-6 so und nicht ohne Grund wurde das mit den Luftausgleichkanal von Seiten BVF/Simson geändert.
      Damit mit der "neuen Entwicklung " holt man sich die alte Probleme zurück, so sehe ich das.

      Meiner Meinung nach funktioniert der RZT RVFK-Vergaser an besten, nur gibt es den leider nicht mehr.
      Man kann aber ein BVF umbauen zum RVF rzt.de/index.php?page=shop.pro…=com_virtuemart&Itemid=15
      Was Pflicht ist bei jeden BVF Vergaser ist, den gründlich reinigen, Düsen prüfen und Schwimmerstand mit der Senfglasmethode einstellen.

      Na ja den Bing Vergaser gibt es auch noch.

      Im übrigen Sachsenmoped hat sich auch versucht an so CS Vergaser, der hatte allerdings das Problem das der Luftausgleichkanal komplett verschlossen wurde..........

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ckich ()

    • zur Verschleissgrenze gibts hier im Forum irgendwo tief versteckt eine Angabe. Ab wann dieAbnutzungserscheinungen dafür sorgen könnten, das zb der schieber wackelt und sich somit probleme ergeben wenn alles ausgelutscht ist. Wieviel km-laufleistung da angegeben wurde, weiß ich nemme
      Das Glück ist eine Hure, es springt von einem zum anderen.
    • Neu

      Ich kann dazu folgendes sagen, wir hatten vor einigen Wochen eine größere Tour, bei einem Moped hat sich dabei ein eigenartiger Motorlauf bemerkbar gemacht was von km zu km schlimmer wurde. Starke drehzahlschwankungen im Stand und beim fahren. Unterwegs mehrmals den gaser aufgemacht und sogar in einer Werkstatt im Ultraschallbad gehabt, nix zu machen. Um zu gucken ob nicht ein anderes problem vorliegen könnte wurde der gaser auch in ein anderes Moped gebaut. Wir hatten dann in Suhl einen neuen vergaser gekauft und eingebaut, und das Moped lief wieder top. Zu Hause hatten wir uns dann nochmal den alten gaser vorgenommen und alles ausgetauscht was man austauschen kann. Nix zu machen, der Motor lief wie ein Sack Nüsse, mit dem bloßen Auge ist nix zu sehen. Vielleicht irgendwo ein Haarrieß ?( . Ich denke das muss auch nicht zwangsläufig was mit der Laufleistung zu tun haben. Gruß
    • Neu

      Locke schrieb:

      zur Verschleissgrenze gibts hier im Forum irgendwo tief versteckt eine Angabe.
      Grenznutzungsdauer BVF Vergaser
      30.000km laut der nicht verifizierten Aussage.


      Abgesehen von irgendwelchen Rissen gibts eigentlich nur einen Grund warum ein Vergaser "Schrottreif" wird - die Schieberbohrung verschleißt.
      Und das tut sie schneller als irgendwelche Kanäle - die kann man also vernachlässigen.

      Ein messbares Verschleißmaß gibts seitens BVF - soweit mir bekannt - nicht. Da hilft dann nur Gefühl und Erfahrung.
      Alle anderen Verschleißerscheinungen bekommt man wieder gefixt.
      Verdreckte Kanäle bekommt man wieder sauber
      Verschlissene/verdreckte Düsen kann man austauschen
      Den Flansch kann man planen


      Ich hatte bei den kleinen Simsonvergasern bisher nur einen Vergaser bei dem wirklich garnichts mehr ging. Alle anderen hab ich wieder fit bekommen und das sind einige dutzend.
      Alles was im Ostblock größere Vergaser hatte war da weitaus anfälliger. Egal ob EMW, Jawa oder MZ - da klappert der Schieber beizeiten.
      Raider heißt jetzt Twix... sonst ändert sich nix

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