KR51/2 Lampe Hauptscheinwerfer brennt durch

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  • Ich habe nun die Fassung mit der 6V/35W Lampe mit vorher geprüften Kabeln direkt an den Leitungsverteiler angeschlossen und die Masse direkt an den Motor. Die Widerstände von den Lampenkontakten zum Verteiler, bzw zum Motor war kleiner 0,2 Ohm.
    Bei erhöhten Leerlauf liegen bereits über 7V an und bei ca 2500U/min brennt die Lampe durch. Spannung war dann ca 9-10V. Am Ende waren die Spannungwerte auf ähnlichem Niveau wie der bei 12V Lampe. Also scheinen die ohmschen Widerstände der Lampen nicht so unterschiedlich zu sein.
    Dann habe ich die 6V Lampe noch an die Spule mit den 21W angeschlossen und zwar die Spannung nicht gemessen, aber von der Helligkeit war es so wie es sein sollte und die Lampe hat auch bei hoher Drehzahl gehalten.
    Für weitere Tests und Messungen war es mir heute leider zu kalt .....

  • Mhmm, da hilft nur "Try and Error". Wenn verfügbar anderes Polrad 8305.1-010 probieren oder eben Lichtspule tauschen.


    Lichtspule besser vorher noch mal messen


    6V / 35W (Klemme 59 gegen Masse) = 0, 15 Ohm


    Ich hab mal gelesen, das auch Lagerluft eine Überspannung verursachen kann, da die Spulen zu nah am Magnet sind.


    Die richtige Montage des Polrades setze ich mal voraus !

  • Das Polrad habe ich vorschriftsmäßig montiert. Und die (E-)Zündung funktioniert ja auch. Ebenfalls die 21W Spule, wobei das Rücklicht sehr dunkel ist. Aber da kam ja bereits der Kommentar, dass man besser die Ladeanlage der U-Zündung nehmen soll. Daher wird es wohl auch nicht am (DDR-) Polrad liegen ....der Spalt zwischen Spule und Magneten wäre aber in der Tat noch eine Option ...
    Ich werde dann mal den ohmschen Widerstand der Spule messen.
    Eine pragmatische Lösung wäre auch eine 12V Birne - vielleicht sogar eine mit 50W zu verwenden. Schlimmstenfalls gibt die Spule den Geist auf. Oder sind andere Nebenwirkungen möglich?

  • Zitat

    Eine pragmatische Lösung wäre auch eine 12V
    Birne - vielleicht sogar eine mit 50W zu verwenden. Schlimmstenfalls
    gibt die Spule den Geist auf. Oder sind andere Nebenwirkungen möglich?


    DUO78 hat es schon geschrieben, das wird nicht die Lösung sein. Die Lichtausbeute wird gering ausfallen und die Spannung weiter steigen.
    Schau lieber nach der Lichtspule !

  • ... mich interessiert ja eigentlich auch wo der Fehler liegt. Das was nicht so funktioniert wie es soll fuchst mich ...
    Aber dass die Lichtausbeute mit der 12V/35W schlecht ist, kann ich nicht sagen. Ganz im Gegenteil. Bei Leerlauf schon schön hell, wird sie bei Drehzahl richtig hell.
    Ich werde aber trotzdem weitersuchen und dann berichten.

  • Eine pragmatische Lösung wäre auch eine 12V Birne - vielleicht sogar eine mit 50W zu verwenden. Schlimmstenfalls gibt die Spule den Geist auf. Oder sind andere Nebenwirkungen möglich?


    H4-Birne im Hauptscheinwerfer rein, wenn es denn wirklich eine 6V/35W-Spule sein sollte...


    Aber irgendwie verhält sich der Spannungsverlauf nicht so, wie ich ihn für eine 6V/35W-Spule vermuten würde...


    Ist aber eine 12V/42W-Spule verbaut, ist es klar, dass es die 35W-Birne killt!!!
    (das mit einer eventuell verbauten 12V/42W-Spule wäre jetzt ohne weitere Messwerte und vom "Verhalten" her mein Verdacht... => Zu wenig Leistungsabnahme von der Spule und somit bringt die Spule zu hohe Spannungen im Scheinwerferstromkreis)


    Daher würde ich mal den Spulenwiderstand messen, und mit der Liste im FAQ vergleichen, um überhaupt einen Anhaltspunkt zu bekommen.


    Schlimmstenfalls würde ich einen Spannungsbegrenzer verbauen, der dann die Spannung auf "12V" begrenzt.

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

    Einmal editiert, zuletzt von DUO78 ()

  • Die GP ist aus einer S70 und der Vorbesitzer hat mir noch mal versichert, dass er mit einer 6V/35/35W Lampe gefahren ist. Davon ausgehend, dass das stimmt muss ein anderes Problem als eine falsche Spule vorliegen. Leider kann ich mit meinen Messgeräten keine Widerstandwerte von unter 1Ohm messen. Und im Miliohmbereicht müsste es dann schon eine Vierpolmessung sein.
    Vielleicht passt die S70 GP auch einfach nicht in die Schwalbe. Ein anderer Kabelbaum mit anderen Induktivitäten und Leitungswiderständen könnte ja möglicherweise schon das Problem verursachen.


    Da 12V /35W Lampen auch nicht halten, wäre es vermutlich die beste Lösung die Spannung auf 12V (oder 13.4V)zu begrenzen. Ich bin kürzlich im Dunkeln gefahren und die Lichtausbeute mit der 12V ist auch bei niedrigen Drehzahlen recht brauchbar. Leider kann man den Motor nicht ausdrehen ohne die Birne zu killen ...
    Was wäre denn die einfachste Möglichkeit die Spaunng zu begrenzen? Zwei Zenerdioden?

    Einmal editiert, zuletzt von Snaily ()

  • wozu 12V bei ner 6V Anlage :kopfkratz:


    Na, falls er einen 12V-Scheinwerfer wünscht?! ;):D



    Eigentlich sind wir gerade dabei, ein vorhandenes Symptom mit einem Hilfsmittel zu bekämpfen, ohne die wahre Fehlerursache aufgedeckt zu haben... (Oder anders gesagt: wir gehen mit dem Spannungsbegrenzer-Einbau den leichtesten Weg der Fehlerbeseitigungunterdrückung...)

    Gruß Frank


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