KR51/2 Lampe Hauptscheinwerfer brennt durch

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  • Hallo Leute,
    in meine "N" Schwalbe habe ich eine originale DDR E-Zündung eingebaut. Dh komplett mit Ladeanlage, Zündspule und allem was sonst noch dazu gehört. Dazu eine Birne mit 35/35W im Hauptscheinwerfer.
    Wenn ich nun starte leuchtet der Schweinwerfer normal und das Rücklicht sehr, sehr dunkel. Wenn ich ein paar Sekunden Gas gebe - brennt direkt die Birne des Hauptscheinwerfers durch. Ich meine alles richtig verkabelt zu haben und finde keinen Fehler. Ich habe auch schon im Forum gesucht, aber die zündende Idee war noch nicht dabei. Vielleicht hat ja jemand einen Tip wo man genauer hinschauen sollte.
    Gruß
    Carsten

  • Hallo,


    habe auch eine Kr51/2 N auf DDR E-Zündung umgebaut. Wollte schön alles richtig machen und Ladeanlage 8871.5/1 bestellt. Ladeanlage bringt nur Gefunzel am Rücklicht !!
    Die Ladeanlage drosselt viel zu stark !
    Ich habe die Ladeanlage 8871.6/1 ( Unterbrecher ) wieder eingebaut und bis heute keine Probleme mit durchgebrannten Glühobst.
    Wenn deine Tachobeleuchtung defekt ist, brennt deine Rücklichtbirne eher durch und wird nicht dunkler. ( 2W Last durch Tachobeleuchtung fehlt )
    An der Spule fürs Frontlicht hängt nichts weiter dran, außer das Frontlicht selbst. Kann mir nicht erklären, wie die durchbrennen kann,wenn alles richtig geklemmt ist.
    Hast du ne 12 V Grundplatte ? Schreib doch mal deine Grundplattennummer hier rein ! Spulen defekt ?
    Ich habe ne 8305.1/4-100 drin, war eigentlich für S51, ist aber baugleich zu der 8305.1/2-100 ( KR51/2 L )
    Es muss alles zusammenpassen !
    Ich hab komplett nach Moser Schaltplan KR 51/2 L aufgebaut, bis auf die Ladeanlage.

    4 Mal editiert, zuletzt von Green ()

  • ... die Ladeanlage von der N habe ich noch. Könnte ich einbauen. Mich wundert nur, dass die für die L nicht richtig funktioniert ....
    Sobald ich wieder etwas Zeit habe, werde ich das Polrad runternehmen und die Nummer der Grundplatte notieren. Gibt es werksmäßig überhaupt 12V Grundplatten?

  • Ja, die Bezeichnung für die 12V-E-GP-Teile beginnt mit 8305.2
    Dann unterscheidet die weiterführende Bezeichnung nach Bilux- und Halogen-Versionen sowie ob die Scheinwerferspule eine 35W- oder 42W-Version ist.


    Bei einer 12V-GP-Version hat die 21W-Spule keinen Masse-Durchgang => "potentialfrei" gewickelt
    Prüfe also, ab die Anschlussdrähte der 21W-Spule Durchgang zur Masse haben, wenn du beide kabel gleichzeitig abgezogen (nicht angeschlossen) hast. (Durchgang bei 12V-Spule also nur zwischen den beiden Anschlusskabeln)




    Wenn du also eine 12V-Version mit 42W-Scheinwerferspule erwischt hast, würde das erklären, warum die 6V/35W-Bilux durchbrennt...

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Zitat

    .. die Ladeanlage von der N habe ich noch. Könnte ich einbauen. Mich
    wundert nur, dass die für die L nicht richtig funktioniert ....

    weis ich bis heute auch nicht.


    Ich dachte erst bei mir liegt es an der Grundplatte für die S51. Aber es unterscheiden sich wohl angeblich nur die Kabellängen, bei den Grundplatten 8305.1/4-100 und 8305.1/2-100

  • .. also hat eine 12V Grundplatte die 12V nur für den Hauptscheinwerfer? Der Rest ist 6V?
    Bin leider noch nicht dazu gekommen mir die Teilenummer anzuschauen.

  • Hallo,


    wenn du wirklich eine 12 V Grundplatte hast, muss alles auf 12 V umgerüstet werden. Da sollte man dann auch ne Elba verbauen.
    Dann passt aber wirklich nichts mehr !


    Für dich kommen folgende Grundplatten in Frage.


    8305.1-100
    8305.1/1-100
    8305.1/2-100
    8305.1/4-100


    Meine S51/1 E hat ein schwarzes Polrad trotz elektrischer Zündung, ist auch ein Zeichen für 12V.
    Man kann auch einfach mal die Spannung am Scheinwerfer messen, natürlich nur mit angeschlossener Leuchte.

  • ... danke für die Info. Leider bin ich gerade etwas im Stress und konnte noch nicht bezüglich Nummer nachschauen oder nachmessen. Ich habe auch keine Birnen mehr, die ich zwecks Messung noch anschließen könnte ... diese kommen aber zum WE. Eine 12V Bilux habe ich auch mitbestellt, damit ich mit ordentlich Drehzahl die Spannung messen kann, ohne gleich die 6V Lampen abzuschießen.

    Einmal editiert, zuletzt von Snaily ()

  • Ich würde vielleicht auch mal den Spulenwiderstand messen und mal mit der Vergleichsliste im FAQ vergleichen... (die 6V/35W-Spule mit den 12V-Scheinwerferspueln-Werten vergleichen)
    Damit habe ich einen ungefähren Anhaltspunkt, was ich möglicherweise für eine Spule haben könnte. (ungefähr, weil die Spulenwerte Toleranzen haben können und weil man selber eventuell Messfehler machen kann)


    Damit kann ich die Typen aber schon etwas eingrenzen.


    Ein "Belastungstest" der Spule gibt dann entsprechend genaueren Aufschluss, um welche Spule es sich handeln müsste.
    (Belastungstest: Die Spule wird mit "Glühobst" der Spule entsprechenden Spannung und Leistung belastet. Dann wird die resultierende Spannung im Drehzahlband beobachtet. Anhand des Drehzahlabhängigen Spannungsverlaufs erkennt man dann auch, ob es sich um diejenige Spule handeln müsste, die man vermutet)
    (ja, etwas vage...)


    Es sei denn, auf der Spule steht die Typenbezeichnung... (Das vereinfacht die Bestimmung natürlich ungemein ;) )

    Gruß Frank


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  • Die Grundplatte hat die Nummer 8305.1/4-100 und sollte soamit eine 6V Ausführung sein. Es sieht auch nicht so aus, als ob jemand nachträglich eine Spule getauscht hat. Den Spulenwiderstand habe ich nicht gemessen, da ich heute morgen in den FAQs nichts dazu gefunden habe. Dabei stellt sich eh die Frage ob es Sinn macht den ohmschen Widerstand der Spule zu messen. Aber zur Klassifizierung mag es vielleicht funktionieren.
    Die Spannung an einer 12V/35W Glühlampe beträgt schon bei schlappen 4k/min 14V! Hätte ich höher gedreht, wäre die 12V Lampe sicherlich auch durchgebrannt. Die Anschlüsse habe ich mit Hilfe des Moser Schaltplans überprüft und konnte keinen Anschlussfehler finden. Könnte man die Platte überhaupt so falsch anschließen, dass die Spannung unter Last so hoch wird? Und wenn ja, was müsste man falsch anschließen? Oder hat jemand noch andere Ansätze?

  • Ja, der Ohmsche Widerstand der Spule kann bei der groben Klassifizierung behilflich sein.



    Wenn du eine 12V-Birne an der 6V/35W-Spule anschließt, ist das völlig normal, dass es die Spannung mit der 12V/35W-Bilux so hoch treibt!
    => Die Spule muss mit ihren Nennwerten belastet werden, um reelle Messergebnisse zu erhalten!!! => also: eine 6V/35W-Spule muss demnach mit 6V/35W belastet werden


    Bedenke:
    Die 12V-35W-Bilux-Birne hat einen höheren Widerstand, als die 6V-35W-Bilux...


    Auf motelek.net kann man nachlesen, dass sich die ungeregelte Generatorspule ähnlich einer Konstantstromquelle verhält.
    Das heißt also: dass wenn der Widerstand im Stromkreis zu hoch ist, so fließt weniger Strom, weswegen auch die Spannung ansteigt.


    Selbst wennbei einer 6V/35W-Scheinwerferspule der Scheinwerfer mit einer 6V-35W-Bilux bestückt ist, reichen zu hohe Kontakt-Übergangswiderstände aus (dadurch fließt ja weniger Strom), um eine höhere resultierende Spannung zu erhalten.



    Ergo:
    6V/35W-Bilux einsetzen und dann noch einmal die Spannung am Scheinwerfer messen und dabei langsam Gas geben.
    Die Spannung sollte wenn möglich nicht zu weit über 7,2V gehen.




    ggf. auch mal alle Kontakte im Scheinwerferstromkreis auf Oxidationen sowie straffen Sitzt überprüfen und bei Bedarf reinigen bzw. die kontakte nachbiegen.



    Wenn das nicht hilft, müssen wir weitersuchen.

    Gruß Frank


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