Ich fahre zwar theoretisch gerne Auto (weil ich es auch kann, - im Gegensatz zu den meisten Leuten, die nur eine Fahrerlaubnis dafür haben), aber aus diversen Gründen habe ich selbst keines mehr, sondern bewege mich nur noch auf zwei Rädern fort.
Schöne Autos nur auf Saison zu fahren, ist Quark.
Natürlich will man nicht, daß salziger Matsch das schöne Auto wegfrißt; doch gibt es im Winter zum Glück auch noch trockene (und sogar auch sonnige) Tage, sodaß man da nicht nur schön mit dem Moped (niemals "Saison"!!!), sondern auch mit einem feinen alten Auto unterwegs sein kann.
Da ich wegen der Pervertierung der irgendwann eingeführten Helmpflicht auf ECE-Pflicht sehr lange kein Krad mehr gefahren war, mußte ich notgedrungen auf Auto ausweichen (eine Gurtbefreiung war damals risikoloser zu erhalten als eine Helmbefreiung).
Genau wie mit dem Moped bin ich aber bei jedem Wetter gefahren.
Und ich fuhr Autos ohne Dach.
Genau wie auf dem Moped gibt es kein kaltes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.
Gut, wenn es gepißt hatte wie aus Kübeln, habe ich auch ´mal das Verdeck hochgemacht bzw. bin auf ein Auto mit festem Dach ausgewichen. Ansonsten aber ist es im Auto noch bequemer und wärmer als auf dem Moped, da man von unten (Füße/Beine) Heizung hat.
Also Mütze auf, Schal um, Handschuhe an und eine warme Jacke. So konnte ich auch bei leichtem Schneefall noch wunderbar mit dem offenen Auto herumfahren, ohne Niederschlag sowieso.
"Hobby" aber sind für mich Fahrzeuge nicht.
Ich liebe sie zwar; dennoch sind es für mich Alltags-Fortbewegungsmittel.
Leute, die ihre Fahrzeuge zum "Hobby" (neudeutsches Wort für Steckenpferd) machen, stecken unverhältnismäßig hohe Summen hinein, sind mehr am putzen, polieren und umbauen als am fahren. Viele "Hobby"-Fahrzeugbesitzer horten die Dinger sogar meistens nur und bewegen sie nur selten (es könnte ihnen ja etwas dabei zustoßen, ein bißchen Flugrost oder gar ein Unfallschaden).
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