Bauchklatscher in Korsika

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      Heute schreibe ich, Heike , die ehemalige Klemmerqueen. Den Titel möchte ich aberkannt bekommen, da bis heute nichts geklemmt hat.
      Wir sitzen gerade beim Frühstück am Lago di Ledro, kleine Schwester von Lago di Garda.
      Vorgestern Abend haben wir Abschied von Korsika genommen und sind nun wieder Richtung Heimat unterwegs. Aber ganz langsam. Denn wir haben ja 2534 km hinter uns und nur noch 1000 km vor uns. Aber ganz gemütlich, denn wir müssen erst Sonntag zu Hause sein. Heute genießen wir noch das glasklare Wasser vom saubersten See Italiens, bevor wir morgen die Mopeds wieder satteln und über die Alpen ballern. Es geht über die alte Brennerstraße nach Deutschland. Wo wir am Abend landen , wissen wir noch nicht.
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      geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich
      Viel Erfolg und Glück auf der Rücktour!
      Gestern Mittag waren wir noch in Innsbruck, jetzt sind wir wieder zu Hause. Alle Gesund und auf eigener Achse heimgerollert. 3.500 km, für Heike noch 200 km mehr. Ernsthafte Probleme hatten wir keine, dazu mehr im Reisebericht.
      Da jetzt das Internet auch für mich wieder verfügbar ist, werd ich den nächsten Tage die Berichte fertig schreiben.
      Erstmal aufräumen und ausschlafen. Wir könnten Urlaub gebrauchen....
      geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich
      Mittwoch, 02.08.2017, 12. Tag


      Auf dem Plan steht Stadtbesichtigung.
      Wir sind jetzt schon zum dritten Mal in Bonifacio und haben noch immer noch nicht alles gesehen. Für Heike ist alles neu.
      Die Altstadt ist von Touristen überschwemmt und auch wir gehören dazu. Meins ist das nicht.
      In den Geschäften gibt es den üblichen Touristennepp, die reichlich vorhandenen Restaurants locken an jeder Ecke mit leckeren Gerichten zu teuren Preisen. Wir gesellen uns in ein Restaurant, da nur ich etwas essen möchte werden wir mehr oder weniger elegant rausgeworfen.
      Da vergeht auch mit der Appetit.
      Dafür ist die Festungsstadt und die ganzen Befestigungsanlagen aus mehreren Jahrhunderten umso interessanter.
      Die Aussicht von der auf einem Felsen erbauten Stadt auf das Meer und Sardinien, welches nur 10 km entfernt ist, ist fantastisch. Selbst Kreuzfahrtschiffe sehen von hier oben wie Spielzeuge aus.
      Natürlich ist es wieder heiß. Eine schmale Treppe führt runter zum Meer und das Baden gehört für uns einfach dazu, auch wenn es verboten ist. Das interessiert hier aber niemanden.
      Die Mädels wollen noch Inventur in den restlichen Geschäften machen, ich genieße derweilen das Hafenkino. Das kann ich stundenlang, ohne das mir langweilig wird.
      Ich lausche unbewußt den Gesprächen der Kapitäne der reichlich vorhandenen Luxusyachten. Denen steht Bonifacio bis Oberkante Unterlippe.
      Die neben mir sitzende italienische Großfamilie unterhält sich ungezwungen und ich kann verstehen worüber sie reden.
      Warum hab ich nicht eher angefangen andere Sprachen zu lernen? Sprache ist der Schlüssel.
      Heut Abend wird nicht gekocht. Wir gönnen uns Pizza im Restaurant und ich kann endlich mal wieder Berichte schreiben, denn hier gibt es Free WiFi. Wer weiß, wann sich das nächste Mal so eine Gelegenheit ergibt.
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      geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich

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      Donnerstag, 03.08.2017, 13. Tag


      Unser heutiges Tagesziel steht nicht fest aber wir wollen in s Landesinnere. Heike möchte nach Porto Vechio zum Baden, also fahren wir da hin. Nach einer kleinen Runde im Hafen ist sie enttäuscht. Von Strand ist weit und breit nichts zu sehen.
      Wir nehmen die Straße nach Zonza. Es fängt harmlos an aber die Steigung wird ständig größer. Irgendwann geht nur noch der erste Gang. Mein Motor hört sich irgendwie komisch an und dann kommt was kommen mußte. Bei 16% Steigung hab ich mitten in Ospedale einen Klemmer. Ich kann ihn gerade so rechtzeitig abfangen. Bis zum Pass sind es nur noch einige hundert Meter, bis nach oben möchte ich wenigstens noch kommen. Ich warte einige Sekunden und trete den Motor wieder an. Er springt sofort an und es geht weiter aber nur kurz danach kündigt sich der nächste Klemmer an. Kurz warten und dann das Ganze nochmal. So komme ich nur wenige Meter weiter bevor er zum dritten Mal klemmen möchte. Glücklicher Weise ist da ein Aussichtspunkt an dem ich das Mopped aufbocken kann.
      Heike hält genau in der Kurve kurz hinter mir. Ihr Mopped möchte auch nicht mehr. Ich schiebe sich die letzten Meter nach oben.
      Auch ihr Motor macht komische Geräusche.
      Die Fehler sind schnell gefunden. Heikes Kerze ist locker und der Vergaser kocht. Mit etwas Wasser kühle ich den Vergaser und den Zylinder. Mit festgeschraubter Kerze will das Mopped aber nicht mehr anspringen, nicht eine Zündung. Mit einer neuen Kerze bekommen wir einige Zündungen aber der Motor läuft trotzdem nicht. Erst mit anrollen läuft es wieder. Auch bei den nächsten Halten müssen wir Heike anschieben. Aber irgendwann läuft es wieder normal.
      Bei meinem Mopped ist der Krümmer locker. Da hat der Motor Nebenluft gezogen. Ich zieh die Mutter wieder fest und das Problem ist behoben. Den lockeren Krümmer hatte ich schon in Bonifacio bemerkt, ich war aber zu faul zum Werkzeug rauskramen und zum anziehen der Mutter. Diese Nachlässigkeit hätte mich den Zylinder kosten können - dümmer kann man so eine Reise wohl nicht beenden.
      Da ich jedesmal schnell genug die Kupplung gezogen hatte, hat der Zylinder keinen Schaden genommen.
      Wir sind jetzt wieder fast 1.000 m hoch. In Zonza gibt es erstmal ein Eis und Kaffee bevor es weiter nach Aullene geht. Die Straße ist schmal, kurvig und es geht wieder rauf und runter. Kurz hinter Aullene, am 1.193 m hohen Col der la Vaccia bemerken wir zwei Löschflugzeuge, die im 20 Minütigen Abstand immer wieder auftauchen. In Zicavo sehen wir auch warum - es brennt genau in der Richtung in die wir wollen.
      Wir halten kurz um die Marktstände zu besichtigen, kaufen köstliche Quarkbällchen und nach einem Kaffee gehts wieder weiter. Wir könnten es bis Corte schaffen.
      Aber erstmal geht es in Richtung Waldbrand. Überall an der Straße stehen Feuerwehrautos. Die Straße ist offen. Genau hier haben die Feuerwehrmänner das Feuer gestoppt. Rechts der Straße ist alles verbrannt, links ist es grün. Das Feuer ist den Berg hochgekrochen. Da oben können nur die Flugzeuge was ausrichten, zu Fuß kommen da nur Bergsteiger hin. An jedem Haus in Brandnähe steht extra ein Feuerwehrauto. Ich glaub, die wissen ganz genau was sie tun.
      Nach Ghisoni müssen wir nur noch über den 1.311m hohen Col de Sorba, dann haben wir den höchsten Pass des Tages geschafft. Im zweiten Gang schrauben sich die Moppeds Kurve für Kurve nach oben. Hier gilt das gleiche wie in den Alpen - nur nicht vom Gas gehen und die Kurven immer schön ausfahren. Autos oder Motorräder kommen uns hier nur ganz selten entgegen.
      Oben am Pass gibt es Heikes Fotoshooting.
      Die Abfahrt ist für mich das schönste Stück des Tages, für Marion nicht. Ihre Konzentration ist weg. Sie schleicht den Berg runter während ich jede Kurve genieße. 3. Gang, schalten, 4. Gang, bremsen, kuppeln, schalten, Gas geben, bremsen, sich in die Kurve werfen und das 12 km lang immer bergab.
      Das letzte Stück bis Corte auf der mehrspurigen Straße ist dann nur noch Pflichtprogramm, obwohl es da auch noch einige schöne Vollgaskurven gibt.
      Beim Einkaufen im Supermarkt werden unsere Moppeds immer wieder fotografiert und ich komme mit einigen Leuten ins Gespräch.
      Die Meisten können es nicht glauben, das wir bis hier her mit diesen Moppeds gefahren sind.
      Der Zeltplatz "Tuani" im Val der la Restonika ist uns von unserem letzten Besuch in guter Erinnerung geblieben. Meiner Meinung nach ein Muß auf Korsika.
      Nach dem Aufbau der Zelte gibt es zur Belohnung ein erfrischendes Bad im Fluß und zum Abschluß des langen Tages Pasta.
      Das Leben kann so schön sein.
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      Freitag, 04.08.2017, 14. Tag


      Der Tag beginnt mit einem erfrischenden Bad im glasklaren und morgens noch kalten Fluß. Abends ist das Wasser viel wärmer, da die von der Sonne aufgeheizten Steine die Wärme an das Wasser abgeben.
      Heut ist Wandertag! Es geht zum Lac de Melo. Aber erstmal müssen wir noch 10 km steil bergauf fahren. Ohne Gepäck fahren sich die Moppeds so leicht und trotzdem müssen wir ab und an in den 1.Gang. Mehr schaffen die Motore einfach nicht. Besonders nervig sind die langsam nach oben schleichenden Autos. Da greift der 2. Gang gerade so und dann muß man wegen so einem Schnarchsack bergauf abbremsen.
      Die Straße nach oben ist schmal, zwei Autos passen nicht überall aneinander vorbei und stellenweise ohne Begrenzung, die schmalen Brücken haben keine Geländer und der Belag reicht von Asphalt bis Schotter. Viele Franzosen sind hier überfordert. Mitten auf einer kleinen Brücke treffen sich zwei von denen und kucken sich an, die nachfolgenden fahren natürlich bis auf die Stoßstange auf. Keiner macht Anstalten das Problem irrgendwie zu lösen. Da mußte ich zwangsläufig dirigieren, denn auch mit dem Mopped ist kein Durchkommen mehr.
      Die Straße endet als Parkplatz und von da an gehts zu Fuß weiter.
      Es ist heiß und wander ist das auch nicht mehr. Teilweise geht's auf allen Vieren hoch und an einer Stelle ist sogar eine Leiter an den Fels geschraubt. Nach gut eineinhalb Stunden sind wir am See. Wir genießen die erfrischende kühle des Wassers beim baden. Heike hat eine Taucherbrille mit nach oben geschleppt und so können wir sogar schnorcheln. Wie die Fische hier rauf kommen ist mir ein Rätsel.
      Natürlich sind wir hier nicht alleine, dutzende Urlauber hatten die gleiche Idee.
      Marion möchte gern noch zum nächsten See. Der ist nochmal 300 Höhenmeter höher. Aber dafür hätten wir eher aufbrechen müssen. Für heut ist das zu spät.
      Runter geht's schneller aber eine Stunde brauchen wir trotzdem. Die Hitze macht uns zu schaffen. Die Joggerin, die den Berg rauf rennt, scheint das nicht zu stören. Moppedfahren macht weich!
      Runter lass ich das Mopped 10 km rollen. Und wieder treffen sich zwei Franzosen an einer schmalen Stelle. Keiner will zurück, sie sehen sich nur stumm an. Am Ersten fahr ich vorbei und bedeute dem Anderen das 20 m hinter ihm liegende breite Ausweichstück. Als ich an ihm vorbeifahre, fuchtelt er immernoch in seinem Auto rum.
      Am Zeltplatz angekommen, haben Neuankömmlinge die Zufahrt mit ihren Autos und Zelten zugestellt aber mit dem Mopped gibt es immer einen Weg.
      Wir müssen zum Einkaufen nach Corte und da haben wir nochmal eine nette Begegnung. Neben uns parkt ein Auto mit einem Nummernschild aus dem Nachbardorf. Die Familie kann es kaum glauben und sie fragen mich auf Englisch ob wir aus Deutschland sind.
      Schon lustig.
      Zurück auf den Zeltplatz haben unsere Nachbarn ihre Wäscheleine über die einzig noch verbleibende Zufahrt gespannt. Also müssen wir über deren Zeltleinen fahren.
      Zum Abendbrot gibt es natürlich wieder Spagetti.
      Das Wasser im Fluß ist jetzt bedeutend wärmer als am Morgen und so lassen wir den Abend mit baden ausklingen.
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      Die Tage werden kürzer, das Wetter ist bescheiden - da denkt man doch gern an den Sommer zurück. Und jetzt kommt auch die Lust weiter zu schreiben.

      Sonnabend, 05.08.2017, 15. Tag


      Noch müde fall ich in den Fluß, den ich ganz allein für mich habe. Das Wasser ist kalt und ich bin sofort munter. Kann man besser den Tag beginnen?
      Nachdem wir alles verpackt haben, sind wir das erste Mal durchgeschwitzt. Baden hilft jetzt nur kurz.
      Heike will ans Meer, mit schönem Strand und faulenzen. Also ab zur Ostküste, da sollte sich genau das finden lassen.
      Ich such eine Strecke mit kleinen Straßen und vielen Kurven raus, der letzte Tag auf Korsika mit Bergen und Kurven. Das ist Moppedfahren vom feinsten und ich genieße jeden Meter. Andere Moppeds oder Autos sind kaum unterwegs. Es ist heiß wie immer und nicht ganz ungefährlich. Pferde und Ziegen lauern hinter Kurven oder springen unverhofft auf die Straße.
      Der Höhepunkt ist eine 25 km lange Straßenbaustelle. In Deutschland wäre die Straße gesperrt worden. Eine Seite ist gesperrt, es gibt keine Begrenzung, am Straßenrand geht es steil und tief nach unten. Dafür dicken Rollsplitt. Es fährt sich wie auf den sprichwörtlichen rohen Eiern.
      Ganz unverhofft tut sich plötzlich ein Panorama vor uns auf. Aus einigen hundert Metern Höhe ist die Ostküste zu übersehen. Lange können wir die Aussicht nicht genießen, es ist einfach viel zu heiß. Nach einer letzten Pause an einem echt preiswerten Caffee mit super Blick aufs Meer geht's auf Zeltplatzsuche. Beim erste sagt Heike der Strand nicht zu, der zweite Platz passt.
      Die Rezeption ist verweist und das Tor verschlossen. Die Moppeds passen aber mit den Koffern gerade so durch die Tür.
      Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen und bauen die Zelte auf. Da immer noch niemand an der Rezeption ist geht's erstmal an den Strand, da bleiben wir auch bis zum Abend. Heike hat einen guten Platz gefunden und so steht fest: wieder alles richtig gemacht.
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      Sonntag, 06.08.2017, 16.Tag


      Abends haben wir noch lange mit einem Pärchen aus Bayern gesssen und uns angenehm unterhalten. Als wir früh aufstehen sind sie schon auf dem Flughafen. Wir haben noch eine ganze Woche aber die schöne Zeit auf Korsika geht auch für uns zu Ende. Morgen Abend wollen wir auf die Fähre.
      Den Tag verbringen wir am Strand mit sonnen, baden und faulenzen. Abends lassen wir uns es dann richtig gut gehen. Es gibt Abendbrot im Restaurant mit einem köstlichen Teller Spagetti und Meeresfrüchten. Es sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch so.
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      Montag, 07.08.2017, 17.Tag


      Unser letzter Tag auf Korsika.
      Heut Abend geht unsere Fähre nach Genua. Wir haben viel Zeit und lassen es ruhig angehen. Ausgiebig baden, das letzte Mal hier auf Korsika, frühstücken, Zelte abbauen und alles auf den Moppeds verzurren. Zulange Zeit lassen darf man sich dabei auch nicht, da es wieder heiß wird. Nachdem wir mit allem fertig sind, sind wir durchgeschwitzt. Noch mal ins Meer (ich danke der Hitze und genieße es nochmal) und unter die Dusche, dann geht's los.
      Bis Bastia ist es nur ein Katzensprung und nach den kleinen kurvenreichen Straßen der letzten Tage hab ich auf der mehrspurigen gut ausgebauten Straße ein komisches Gefühl, zuwenig Kurven, zuviele Autos, immer geradeaus, keine Berge. Ich glaub, ich hab schon Entzugserscheinungen und meinen Mädels geht's bestimmt nicht anders.
      Nach einer Stunde stehen wir im klimatisierten Terminal und kaufen unsere Tickets. Hier nochmal ein wichtiger Tipp: die Tickets von der Herfahrt gut aufheben und bei der Rückfahrt am Schalter vorzeigen. Erstens haben sie sofort die Daten für die neuen Tickets und zweitens gibt's auch einen ordentlichen Rabatt. Alles natürlich nur, wenn man mit der gleichen Linie fährt. Wir hatten Moby Lines.
      Da noch reichlich Zeit ist, geht's wieder raus aus Bastia. Eine kleine Gaststätte etwas außerhalb läd uns zum Mittag ein, natürlich wähle ich Pasta.
      An dem Strand, an dem wir auch am ersten Tag ins Mittelmeer gesprungen sind, verbringen wir den ganzen Nachmittag. Die Moppeds stehen in Sichtweite. Für mich ein Muß, obwohl wir nie schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      Gegen Abend brechen wir auf. Die Mädels kaufen Proviant für die Rückfahrt ein, ich passe auf die Moppeds auf. Obwohl dutzende Roller und Motorräder rumstehen, wecken die Simmen immer wieder Interesse, sie werden fotografiert und man kommt leicht ins Gespräch.
      Am Terminal gibt's Abendbrot auf die rustikale Art.
      Das Terminal in Bastia ist sehr übersichtlich gestaltet. Wir fahren immer den Schildern nach, vorbei an der wartenden Autoschlange bis ganz nach vorn. Motorräder fahren als erstes auf die Fähre. Die schon wartenden Motorradfahrer sehen uns ungläubig an. Mit den Dingern auf eigener Achse bis Korsika und zurück - unglaublich!
      Plötzlich kommt Bewegung ins Personal, die Schränke geht auf und der riesige Bauch der Fähre schluckt erst die Moppeds, dann die Autos und zum Schluß die Wohnwagen und LKW. Die Motorräder werden an der Bordwand festgezurrt, die Sachen für die Überfahrt aus dem Gepäck gekramt und dann geht's rauf. Da bei der Überfahrt die Fahrzeugdecks versiegelt werden, darf man nichts vergessen, noch was holen ist nicht!
      Wir suchen uns an Deck ein Plätzchen für die Nacht und erkunden das Schiff. Bei letztem Tageslicht legt die Fähre ab. In 10 Stunden werden wir in Genua sein.
      Schnell stellen wir fest, unser Nachtlager ist nicht optimal. Es ist zu windig und wir suchen uns auf der anderen Seite ein ruhigeres Plätzchen. Die Schläfsäcke werden ausgerollt und wir schlafen schnell ein.
      Daß wir mit dem Schlafplatzwechsel vom Regen in die Traufe gekommen sind, werden wir bald merken.
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      Dienstag, 08.08.2017, 18.Tag


      Ich wache nachts auf, mein Schlafsack ist von unten naß. Ich rücke ein Stück weiter und schlafe wieder ein, die Nässe kriecht aber weiter und weckt mich wieder auf. Ich geh der Sache auf den Grund. An der Wand geht ein Rohr runter, vermutlich die Entwässerung der Klimaanlage. Unter unserem Schlafplatz fließt ein Flüsschen und die Schlafsäcke saugen es durch den doppelten Boden auf. Ich war der Erste, nach und nach sind jetzt die Mädels dran. Ich verzieh mich auf eine große Kiste und Versuch nochmal einzuschlafen. Die Dämmerung ist nicht mehr weit. An Bord kaufen wir uns Kaffee und Schokohörnchen zum Frühstück, Genua ist in Sichtweite. Pünktlich um 7 Uhr rollen wir von Bord.
      Durch den morgendlichen Berufsverkehr wühlen wir uns durch die Stadt. Wir haben beschlossen bis zum Lago di Ledro durchzufahren, einen kleinen aber feinen See neben dem Nordende des Lago di Garda. Das wird ein hartes Stück Arbeit.
      Noch in Genua geht es bergauf, die Straße wird kurvig und das fahren macht richtig Spaß, aber nur bis Bobbio. Ab Piacenza beginnt die Po Ebene. Es wird heiß, die Straßen gehen nur noch langweilig geradeaus und der Verkehr nimmt zu. Über Cremona und Brescia geht's nach Salò. In Brescia verfahre ich mich und wir landen auf der Autostrada, bei dem Verkehr kein Problem für unsere Moppeds. In Salò geht's an den Lago di Garda und ab da immer am Ufer lang bis Riva del Garda. Das letzte Stück nach Ledro hat es noch Mal in sich. In einem Tunnel geht es 4 km steil bergauf, ich schalte ständig zwischen dem 2. und 3. Gang hin und her.
      Der Zeltplatz ist voll belegt aber für zwei kleine Zelte findet sich noch ein Plätzchen. Mit 20€ pro Nase wird es der teuerste Platz auf unserer Reise. Dafür entschädigt die Lage und der See. Nach der Hitze der letzten Wochen ist es hier angenehm, das Wasser erfrischend.
      Es war ein langer Tag und nach dem Abendessen geht's auch gleich in den Schlafsack.
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      Mittwoch, 09.08.2017, 19.Tag



      Spontan haben wir beschlossen noch einen Tag zu bleiben. Montags müssen wir wieder arbeiten und den einen Tag können wir uns noch leisten.
      Es wird für uns ein richtig erholsamer Urlaubstag mit baden, lesen, sonnen und faulenzen.
      Unsere Zeltnachbarn beginnen schon am Vormittag mit dem Packen . Sie berichten uns von einem Unwetter vor zwei Tagen und haben keine Lust auf noch eines von dieser Sorte. Für den Abend ist zwar Gewitter vorhergesagt, wir machen uns aber keine allzu großen Gedanken.
      Am späten Nachmittag beginnt es sich zuzuziehen. Wir beginnen mit den Vorbereitungen fürs Abendessen. Gerade als die Pasta fertig ist, fängt es an zu regnen. Den gedeckten Tisch können wir gerade noch so abräumen und das Essen in Sicherheit bringen, dann müssen wir uns unterstellen. In einer kurzen Regenpause verziehen wir uns in ein Zelt. Die Pasta ist noch nicht kalt und schmeckt köstlich.
      Während wir essen fängt es an zu hagel. Es ist so laut, das wir uns im Zelt anschreien müssen. Die Hagelkörner sind Taubenei groß. Draußen wird es weiß und kalt. Ich hab Angst das der Hagel unsere Zelte und die Moppeds verschlägt. Aber Schäden entsteht nicht.
      In einer kurzen Hagelpause gehen wir duschen, das Beste was man in der Situation machen kann. Das war's aber noch nicht. Es fängt wieder zu Hageln an und wir sitzen jetzt in der Dusche fest. Als es endlich aufhört waaten wir durch teilweise 30 cm tiefes Wasser auf den Wegen. Jetzt versteh ich unsere Zeltnachbarn. Glücklicher Weise regnet es ab jetzt nur noch. Und wir können schlafen gehen.
      Für den nächsten Tag hab ich den Wecker auf 6 Uhr gestellt, das erste Mal in diesem Urlaub. Ab jetzt müssen wir Strecke machen um am Wochenende zu Hause zu sein.
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      Donnerstag, 10.08.2017, 20.Tag



      Der Wecker macht um 6 Uhr genau was er soll - Scheiß Idee. Aber wir müssen los.
      Das Bad im See macht munter. Auf den Wegen liegen überall Äste und Zweige vom Unwetter aber die Camper räumen schnell auf.
      Das Packen zieht sich, alles ist naß und so kommen wir erst gegen 10 Uhr los.
      Wir müssen uns beeilen. Der Wetterbericht hat für den Alpenraum weiteren Regen und Gewitter angesagt. Auf dem Mopped will ich sowas nicht erleben. Aber noch ist das Wetter schön und wir kommen gut voran. Über Trento, Bozen, Brixen geht's nach Innsbruck. In Brixen gibt's Mittag an einem Imbiss und ab da ist Schluß mit T-Shirt und kurzer Hose. Die Motorradklamotten werden angezogen und als wir gerade fertig sind geht der erste Regenguß runter. Das war perfektes Timing und wir sitzen den Regen beim Essen aus. Vom Brennerpass sind wir total enttäuscht. Es geht leicht bergauf und plötzlich sind wir in Brenner. Wo ist der Pass?
      Ab da geht's bergab, auch mit den Temperaturen. Es fängt an zu nieseln. Innsbruck ist schon zu sehen und da scheint die Sonne - noch. Aus dem Nieselregen wird ordentlicher Regen und an einer Tankstelle kurz vor Innsbruck müssen wir in die Regenpellen.
      Die Ortsdurchfahrt bei strömenden Regen ist belastend. Das liegt zum größten Teil auch an den rücksichtslosen Autofahrern. Die Innsbrucker nehmen da einen Spitzenplatz ein.
      An einer Kreuzung geht dann plötzlich Heikes Mopped aus. Unter dem Vordach von Aldi schraube ich am Vergaser rum bis es wieder läuft. Nach einigen hundert Metern bleibt Heike wieder stehen. Das Vordach von Lidl ist der nächste Reparaturstützpunkt. Wir wechseln den Vergaser und das Mopped läuft. Aber auch nur wenige Meter. Unter dem Norma Vordach wird die Kerze gewechselt. Damit kommen wir gerade so aus Innsbruck raus. Unter dem Balkon eines Wohnhauses Versuche ich den Fehler zu finden. Marion und Heike sind auf der Suche nach einer preiswerten Unterkunft. Unter 65€ ist hier aber nichts zu machen. Es geht wieder einige Kilometer weiter, bis zu einer Tankstelle. Ich kann den Fehler einfach nicht finden - nicht Mal eingrenzen. Die Kerze funkt kräftig und am Vergaser ist auch alles in Ordnung.
      Mittlerweile ist es 20 Uhr, es regnet in Strömen, wir sind durchgeweicht und haben keine Lust mehr. Für die letzten 20 Kilometer haben wir 4 Stunden gebraucht.
      Wir brauchen eine Unterkunft, Zelten ausgeschlossen. Ich mach mich auf die Suche und finde eine Pension für 44€ pro Person. Egal, Hauptsache trocken und warm.
      Den Kilometer von der Tanke bis zur Pension schafft Heikes Mopped nicht. Es geht bergauf und als ich zu Fuß bei ihr ankomme ist sie total fertig. Wir schieben das Mopped bergauf. Zum Regen kommt jetzt auch noch die Feuchtigkeit von innen.
      Die Pension ist nicht ausgebucht und wir dürfen drei Zimmer nutzen. Unsere nassen Sachen verteilen wir überall zum trocknen.
      Die Moppeds kommen auf den Hof unter ein Dach.
      Als wir mit allem fertig sind, bekommen wir das letzte Essen vor Küchenschluß. Es ist mittlerweile 22 Uhr. Totmüde fallen wir in die Betten.
      Eigentlich wollten wir heut bis Deutschland kommen. So ist das halt mit Plänen.
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      geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich

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      Freitag, 11.08.2017, 21. Tag



      Und wieder klingelt der Wecker im Urlaub. Ab 7 Uhr gibt es Frühstück, da sind wir mit Packen schon fast fertig. Das Beste, es hat aufgehört zu regnen aber die Wolken hängen tief und ab Mittag soll es wieder anfangen. Nachts ist eine Mure am Brenner runtergegangen und die Passstraße ist gesperrt. Da hatten wir gestern noch mal Glück gehabt.
      Erstmal muß Heikes Mopped repariert werden aber ich weiß nicht wo ich suchen soll. Da der Vergaserwechsel nichts gebracht hat vermute ich den Fehler in der Zündung. Alle Kontakte werden kontrolliert und mit Kontaktspray behandelt. Das Mopped springt auch sofort an, hält sauber das Standgas und dreht willig hoch. Soll es so einfach gewesen sein?
      Die Moppeds werden gepackt und los geht's. Heike kommt bis zur Tanke an der wir gestern schon geschraubt haben. Ich tausche nochmal die Kerze gegen eine Neue und den Stecker aber auch das bringt nichts. Also nochmal das volle Programm am Vergaser und Benzinhahn. Auch das hilft nicht. Ich messe an der Lima rum aber auch da ist alles in Ordnung. Langsam gehen mir die Ideen aus. Ich trenne das blaue Kabel von der Zündung. Jetzt geht der Motor nicht mehr abzustellen aber auch das hilft nicht. Nach 500 m Probefahrt fängt das Stottern an und er geht aus. Egal was ich mache, es wird weder besser noch schlechter. Mittlerweilen ist es schon fast Mittag und es fängt an zu Nieseln. Aus lauter Verzweiflung kommt die letzte neue Kerze die wir haben rein und plötzlich läuft das Mopped. Zwei neue Kerzen waren Schrott. Wie soll man darauf kommen?
      Mit 4 Stunden Verspätung kommen wir endlich von der Tanke weg. So ganz traue ich den Frieden nicht aber Heikes Mopped rennt besser als zuvor.
      Das Schönwetterfenster haben wir verpasst, es fängt an zu regnen und wir müssen wieder in die Regenpellen. Der Inn neben der Straße hat Hochwasser, ganze Bäume schwimmen mit einer hohen Geschwindigkeit im Fluss. Erst ab 30 km/h sind wir schneller - unglaublich.
      Vom Inntal sehen wir nicht viel. Ich weiß, das links und rechts Berge sind aber außer Wolken ist nichts zu sehen.
      Über Kufstein und Rosenheim geht's nach Landshut. Es hat endlich aufgehört zu regnen. Beim Tanken fassen wir einen Entschluss. Wir werden bis Pirk durchfahren, egal wie lange es dauert. Ich rufe in der Pension an in der wir bis jetzt bei jeder Tour übernachtet haben und kündige uns für die Nacht an. Noch einen Kaffee und was zu essen und weiter gehts. Der Stau in Regensburg gilt nur für Autos, wir fahren im italienischen Stil an allen vorbei.
      Das Navi funktioniert super, wir fahren kleine Straßen und kommen gut voran. Nur manchmal gibt's einen Wackler in der Stromversorgung. Dann beginnt ein Countdown der das Navi nach 30 Sekunden abschalten möchte. Meist kann ich das Abschalten vor Beendigung unterbrechen und es geht weiter, bis zum nächsten Countdown.
      In Amberg ziehen wir wieder die Regenklamotten an und es gibt einen letzten Kaffee. Es ist dunkel geworden als wir weiterfahren und es regnet wieder. Noch 140 km.
      Sicherheitshalber erkläre ich noch, das wir jetzt durchs Fichtelgebirge müssen aber Heike hat nicht verstanden was ich damit sagen wollte.
      Es geht rauf und runter, die Straßen werden kleiner. Am Tag und bei Sonnenschein sicher eine richtig schöne Strecke aber bei Nacht und Regen eine echte Herausforderung. Es geht rauf und irgendwann sind wir in den Wolken. Zum Regen kommt jetzt noch der Nebel. Die Geschwindigkeit sinkt auf teilweise nur noch 20 km/h. Die Straße ist zum Weg geworden und Heike und Marion zeigen Nerven. Ab und an verpasse ich die Unterbrechung des Countdown und ich muß das Navi neu starten. Längst hab ich die Orientierung verloren, ohne Navi geht gar nichts mehr.
      Endlich ist Hof ausgeschildert und wir fahren wieder auf ordentlichen Straßen. Bis Pirk ist es dann nur noch ein Katzensprung.
      3 Minuten vor 12 sind wir in der Pension. Der Ofen ist angeheizt, warmer Tee und was zum Essen steht bereit. Die Moppeds stehen in der Garage. Perfekt, so kann ein Tag auch enden.
      Das war die längste Strecke an einem Tag auf unserer Reise. 523 km und 4 Stunden basteln.
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      geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich

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