Obwohl neue Kolbenringe im alten Zylinder sowieso
Blödsinn sind, denke ich doch, daß man bei dieser
Demontage gleichzeitig sowieso alle Kanäle im Zylinder
begutachtet u. ggf. reinigt.
Ist auf dem Kolbenboden dicker Rußbelag, klingelt der Motor,
da Verdichtung zu hoch.
Beiträge von simme24
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Ja, prüfen, ob dieses übrigens auffällig nach Benzin riecht...
Prüfen, ob die Halteschrauben der E-Grundplatte fest oder etwas locker
geworden sind (Verdrehung u. damit stimmt ZZP unter Umständen nicht mehr). -
Zündanlage entwickelt keinen Verschleiß, da Elektronik.
Also: Zylinder/Kolben-Garnitur erneuern und / oder Kurbelwellensimmerringe,
Undichtigkeit zwischen Kopf/Zylinder?
Viel gibts da nicht mehr. -
Wie ich schon sagte:
Am besten Auspuff grob mit Drahthaken o.ä. reinigen, zusammensetzen
und dann mal richtig freifahren. Da muß man auch nichts ausbrennen. -
Dann zur Sicherheit Vergaser nach Werksvorgaben einstellen (auch Schwimmer)
Luftfilterpatrone mit Benzin oder Bremsenreiniger spülen, leicht mit Öl benetzen
und längere Strecke (ca. 20Km) am Stück mit Vollgas fahren.
Dabei brennt sich der Auspuff dann von selbst aus. (Rauchentwicklung) -
Auspuffanlage fängt nicht erst am Auspuff an.
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Trotzdem die ganze Auspuffanlage kontrollieren.
Engstellen = überhöhter Staudruck = verminderte Motorleistung + erhöhter Kraftstoffverbrauch. -
Tanke mal so, wie es sich gehört, Gemisch 1:50, nach Möglichkeit richtiges
Zweitaktöl dazu verwenden. Außerdem noch mal den Auspuff reinigen.
(insbesondere Dämpfungseinsatz im Endstück)
Dicker Belag im Krümmer? Ausbrennen, oder kurzzeitig einen neuen
montieren. Auslaßschlitz im Zylinder auch auf teilweise
Verstopfung kontrollieren. -
Ölstand prüfen.
Motor warmlaufen lassen (ca. 30 Sekunden im Leerlauf), Fahrzeug aufbocken
und Schlitzschraube (zwischen Kettenschutzschläuchen) herausschrauben.
Ölstand soll genau an Unterkante der Bohrung anliegen, richtig rausschwappen
darf das Öl also nicht.
Original soll das Fahrzeug hierbei übrigens um 30° nach rechts geneigt sein.
Alleine nicht möglich, ist aber zu vernachlässigen. Die paar Millimeter mehr
beeinträchtigen die Funktion nicht negativ.Konstruktiv bedingte Undichtigkeit.
Zwischen Kickstarterwelle und Hohlwelle (auf die wird Fußschalthebel
aufgeschoben), wurde original kein zusätzliches Dichtelement vorgesehen.
Ist der Ölstand zu hoch, tröppelt es hier raus, ebenso bei Verwendung
eines Seitenständers.Andere Undichtigkeiten.
Das sind meist qualitativ schlechte Papierdichtungen.
Eigentlich sollen ja auch keine PAPIERdichtungen verwendet werden,
da PAPIER durchsuppt. Bei MZA und anderen Konsorten wird nur sowas
angeboten.
Als Motormitteldichtung, Kupplungsdeckeldichtung und Dichtkappendichtungen (2x)
eignet sich hervorragend eine FESTSTOFFDICHTUNG von Elring, Reinz o.ä.
Früher zu Ostzeiten hieß das ganze Kautasit (war rosa), gibts übrigens noch heute.
Das wichtigste ist, das das Dichtungsmaterial flüssigkeitsabweisend ist.
Bei normalen Papierdichtungen logischerweise nicht der Fall.Bei Undichtigkeiten evtl. versuchsweise erstmal die Schrauben vom
Kupplungsdeckel und Motorgehäuse nachziehen. -
Oder spaßeshalber dieses Bauteil (wie heißt es übrigens richtig?) +
Hohlwelle mit Lackfarbe anpinseln und Deckel aufsetzen.
Wo im Inneren des Kupplungsdeckels dann Farbspuren zu sehen sind,
dann Material abtragen oder Hebel biegen. -
Für alle anderen:
http://www.ebay.de/itm/Fusscha…teile&hash=item2ed898d5c8
Sieht so aus.
Wird mit dem einen Ende in der linken Gehäusehälfte gelagert, mit dem
anderen Ende im Kupplungsdeckel.
Vielleicht ist der kupplungsdeckelseitige Hebel etwas verbogen und schleift leicht
im Inneren des Deckels? -
Genau genommen bräuchte man 4 Schrauben, dann spielt die Qualität
der Dichtflächen auch nur noch eine sekundäre Rolle.
Schrauben außerdem nur zart anziehen, da sich sonst die Angüsse
für Schrauben verziehen.
Lieber nur soweit anziehen, bis die Schwimmerkammer gerade so festsitzt,
auch wenn die Schrauben noch eine halbe Umdrehung weitergedreht
werden könnten.