Hey Leutz!
Nun mal nen Tipp vom Funker:
Diese PMR-Funkgeräte arbeiten auf 466 Mhz, d.h. UKW-Frequenzen. Zur Ausbreitung der Wellen gilt in diesem Frequenzbereich: quasioptische Ausbreitung! Die Antenne sollte also so hoch wie möglich und so frei wie möglich aufgebaut werden.
Zudem leiden die Geräte an ziemlich schlecht konstruierten Antennen (später dazu mehr!).
Eine effektive Reichweite von ca zwei Häuserblocks in der Stadt oder etwa 1 km auf offenem Land ist bei der Trageweise am Körper in etwa möglich.
Editiert!
Funktionsweise der Antenne: 300 (Lichtgeschwindigkeit und Umrechnungfaktoren sind bereits gekürzt) geteilt durch die Frequenz ergibt die Wellenlänge Lambda, also 300/466 sind knapp 70cm!
So lang wie die Wellenlänge müsste auch in etwa die Antenne sein, um ziemlich gut zu Funken... Eine halb so lange Antenne (Lambda-halbe) strahlt noch besser(flacher) ab, eine Marconi-Antenne (1/4 Lambda und vier im 90-Grad-Winkel dazu abgehende Strahler an Masse (der Antene)) ist auch ok, und entspricht der typischen Anordnung auf dem Autodach. Die Antennen der PMR-Geräte sind meist gewickelte Spulen (schaut euch mal diese Stummel an...) , die eine hohe Induktivität haben und durch die kapazitive Kopplung der Antenne fast direkt am Körper in der Motorradjacke ist die Dämpfung zu groß und es kommt nichts gescheites raus...
Kurz gesagt: Die Funke mit der Antenne in der Motorradjacke reicht selten so weit, wie eine Mobilantenne auf dem Autodach. nimmt man die Funke in die Hand, bildet der menschliche Körper die passende Kapazität zur Antenne und plötzlich erreicht man eine etwas höhere Feldstärke bei Senden und Empfang. Es reicht also etwas weiter.
Die illegale Erhöhung der begrenzten Sendeleistungs von 500 mW EIRP würde erst bei Erhöhung auf das 100-fache eine Verdopelung der Feldstärke und eine Verbesserung des Empfangs beim gegenüber bewirken, da die Skala logarhitmisch ist... Bringt also nicht viel, außer Ärger mit ber BNetzA...
Beim Funken gilt stets: Eine gute Antenne ist der beste Verstärker!
Greetz
FOXX