Beiträge von plbg

    Der Grund ist einfach. Wenn ich ein Saisonkennzeichen verwende, kriege ich die Karre außerhalb der Saison nicht vernünftig zur Werkstatt hin und zurück. Kurzzeitkennzeichen und Saisonkennzeichen gleichzeitig geht nicht und nen passenden Anhänger habe ich nicht und darf ich auch nicht fahren.


    Die zwei PKW mit Saisonkennzeichen, die ich wechselweise fahre, sind über eine Firma zugelassen. Die Versicherung gewährt (das habe ich schriftlich) einen Versicherungsschutz in der Zeit außerhalb der Saison für Werkstattfahrten im Kreis der Anmeldung und im Nachbarkreis. Ich weiß natürlich nicht, ob dies im privaten Umfeld auch üblich bzw. möglich ist. Des Weiteren weiß ich nicht, was der Zoll macht, falls die Polizei einen anhält. Aber der Versicherungsschutz ist zumindest gegeben. Bei Bedarf kann ich gerne mal nach der genauen Formulierung der Versicherung schauen.

    Für ein Gleichstrombordnetz benötigt man jedoch nicht zwingend eine PD. Diese liefert wohl runde 100W, aber lässt man 2x 12V 42W Spulen in einer E-Zündung gleichrichten und ins Bordnetz einspeisen, hätte man theoretische 84W DC-Leistung, geradeeinmal 16W weniger als eine PD und reicht auch schon für H4. Für Langstreckenfahrer sogar nochmehr bei Mißbrauch von 2x 6V 35W @ca. 120W


    Das Wort "theoretisch" ist an dieser Stelle richtig verwendet. Diese Spulen sind meines Wissens nach im Standard mit Masse verbunden, sodass man entweder zum Lötkolben greifen muss oder die gesamte Fahrzeugelektrik so umzubauen hat, dass man die Masse nicht mehr nutzt. Sonst kann man keinen Brückengleichrichter nehmen oder muss eine Halbwelle verwerfen.
    Eine solche Selbstbaulösung habe ich eine ganze Zeit lang durchdacht und mir Lösungen überlegt. Da jedoch auch hierfür gewisse Investitionen notwendig sind und ich mit etwas Pech unterwegs auch hätte Lehrgeld bezahlen müssen, habe ich meine originale E-Zündung nicht mit solchen zwei 12 24W-Spulen bestückt. Mit erschien die Lösung mit einer Powerdynamo einfach ausgereifter, da ich ein Moped haben möchte, dass einfach nur läuft.
    Auch bin ich mir nicht zu 100% sicher, dass man diese Spulen nach dem Gleichrichten einfach parallel schalten kann. Das war auch mit ein Grund, warum ich es nicht ausprobiert habe. In der Theorie müsste das gehen, aber ob es in der Praxis funktioniert...keine Ahnung ;)

    Du kannst aber auch gleich über eine Powerdynamozündung nachdenken. Da hast dann keine Trennung mehr zwischen AC- und DC-Teil in der Elektrik und die Batterie sollte auf jeden Fall genug Saft bekommen. Der Einbau einer H4 55/60W Frontlampe wäre dann auch empfehlenswert. Dann sieht dein Sohn wenigstens auch was, wenn er im dunklen von der Party heim kommt^^


    Die Powerdynamozündung verwendet auch Teile aus der Vapeprodutkion, ist meiner Meinung nach aber besser, da die Leistung von 12V 100W komplett in DC zur Verfügung steht.

    Das ließe sich doch eigentlich relativ schnell berechnen, wenn wir annehmen, dass der Vergaser über ein gerades Rohr angeschlossen ist. Bei der Sportversion hat aber das Gummi noch Rillen nach außen, oder?


    Die Annahmen für die Berechnung sollten doch sein:
    - Innendurchmesser des Gummiteils (weiß ich nicht)
    - Volumenstrom (50cm³ mal Umdrehungszahl?)
    => ergibt die Geschwindigkeit w [m/s]
    - Für Re brauchen wir dann noch die kinematische Viskosität [m²/s]
    - Für die Rauhigkeit k [mm] müssen wir noch eine Annahme treffen. Ich würde jetzt einfach mal 0,1 in einer ersten Überschlagsrechnung ansetzen und gucken was passiert. Dieser Wert sollte jedoch viel zu hoch sein und die Berechnung zur sicheren Seite hin erfolgen.
    - Jetzt müssen wir noch Lambda bestimmen und dann kriegen wir das Ergebnis.


    Da das Rohrstück jedoch super kurz (<10cm?) erwarte ich an dieser Stelle eigentlich keinen nennenswerten Verlust...

    Hallo zusammen,


    ich habe gerade meine zwei Schwalben mit einer Zündung von Powerdynamo ausgestattet und möchte meine ersten Betriebserfahrungen weitergeben. Dies ist somit noch kein Langzeittest. Den Titel habe ich bewusst provokant gewählt ^^ Sachlich ist die Aussage ja auch nicht korrekt (siehe unten).


    Der große Vorteil der Powerdynamozündung ist die Aufhebung der Trennung von Gleich- und Wechselstrombereich. Hierdurch stehen 12V und 100W AC zur Verfügung. Hierdurch ist sogar ein Betrieb ohne Batterie möglich. Als Nachteil könnte man vielleicht anmerken, dass die Reglerverluste dann für die gesamte Wirkleistung anfallen.
    Der Preis liegt bei 200€ abzüglich 5% Rabatt bei Nutzung von deren Internetshop. Die Lieferzeit lag bei zwei oder drei Tagen nach Bestellung.


    Nun aber zur konkreten Umsetzung. Im Lieferumfang enthalten sind unter anderem eine Grundplatte (erhätlich mit Löchern oder zur Montage per Halteklammer), das Polrad (mit oder ohne Löcher für das Schaufelrad der Zwangskühlung), der Regler und die Zündspüle. Zusätzlich liegen noch die nötigen Kabel, zwei kabelbinder, die Steckeraufsätze für die Kabelschuhe und ein neues Zündkabel bei. Sehr angenehm ist auch, dass die Installationsanleitung in Papierform beiliegt. Diese lässt sich jedoch auch online abrufen und in Verbindung mit einer sehr ausführlichen FAQ nutzen.


    Zur Montage empfehle ich drigend eine Messuhr zur Einstellung des OT (Komplettpaket bei Ebay ca. 40€), da das Polrad keine Aufnahme für den Halbmond hat und man somit in der Wahl des ZZP total frei ist. Damit ausgestattet geht die Einstellung der Zündung in Verbindung mit der Anleitung super einfach und schnell. Das war das erste Mal, dass ich eine Zündung eingestellt habe und es hat auf Anhieb funktioniert. Zur Kontrolle sollte man natürlich bei der Inbetriebnahme noch eine Blitzlampe (ich habe eine für ca. 50-60€ mit eigenen Batterien gekauft) nutzen, damit man sicher sein kann, dass die Einstellung funktioniert hat.


    Die Montage des Reglers gestaltet sich sehr einfach, da er etwas weniger breit ist, als die originale Ladeanlage. Somit passt zumindest eine Halteschraube. Für die andere Seite habe ich Kabelbinder genutzt. Das ist vielleicht nicht besonders elegant, sollte aber halten. Zum Regler gehen zwei Kabel von der Lima (DC) und ein Kabel zur Fahrzeugelektrik. Man muss natürlich für eine sehr gute Masseversorgung des Gebers sorgen. Ich habe auch ein extra Kabel zum Motor gelegt, damit der Regler auch ja überall einen Masseanschluss hat.


    Die Montage der Zündspule ist hingegen bei der Schwalbe etwas komplizierter, da sie im Gegensatz zum Original nicht komplett rund sind, sondern relativ unförmig. Da ein Betrieb ohne Batterie möglich ist, habe ich eines der Rahmenlöcher unterhalb des Lenkkopfs genutzt und dort eine lange Schraube durchgesteckt. Daran habe ich erst meinen neuen Blinkgeber außen befestigt und innen dann die Zündspule zwischen zwei Muttern auf der Schraube befestigt. Eventuell habe ich davon ein brauchbares Bild auf meinem Handy. Der Weg zum Zündschloss zwecks Abschalten und der Weg zur Zündkerze sind von dort nicht sehr weit. Des Weiteren konnte ich in dem Bereich, in dem sich normalerweise die Batterie befindet, auch das übrige Kabel, das von der Grundplatte kam, unterbringen. Die Kabellänge ist freundlicherweise sehr ordentlich dimensioniert.


    Die Aufhebung der Trennung von AC- und DC-Teil in der gesamten Elektrik erfordert etwas Denkarbeit und elektrotechnisches Verständnis. Wenn man aber erstmal verstanden hat, wie man Schaltpläne lesen muss, dann ist es gar nicht mehr so schwierig. Ich habe etwas gebraucht bis ich verstanden habe, wie der Anschluss der verschiedenen Pole am Zündschloss erfolgen muss, aber irgendwann hatte ich das raus. Da ich keine Batterie habe, sind Front- und Rücklicht jetzt dauerhaft eingeschaltet (angeschlossen an dem Sicherungshalter mit insgesamt vier Anschlüssen), sodass ich hierfür das Zündschloss umgehe. Es dient jetzt eigentlich nur noch zur Ansteuerung der Zündspule (An/Aus) und zum Einschalten der Tachobleuchtung auf der Rücklichtschaltung. Für Blinker und Hupe nutze ich noch den Dreifachverteiler.


    Nun komme ich noch kurz Beschreibung der Funktion. Die Zündung macht hochspannungsseitig was sie soll. Der Zündfunken ist da und der Motor läuft gut. Eine Kontrolle des ZZP anhand aller Markierungen mittels Blitzlampe war erfolgreich und hat an meiner /2 kein Verstellen erfordert.
    Der Teil der gesamten Fahrzeugelektrik ist interessanter. Ich betreibe einen H4 55/60 Watt Scheinwerfer (gekauft bei Louis für 30€; passt Plug&Play in die originale Halterung) vorne und hinten ein Rücklicht mit 5Watt (oder doch eher 10W, weiß mich gerade nicht mit Sicherheit). Das Bremslicht geht beim Betätigen der Bremse sofort an und dann brennen beide Lampen hinten parallel. Es ist nicht, wie bei der originalen 6V-Anlage, das Problem zu verzeichnen, dass das Bremslicht erstmal eine gewisse Zeit überlegt, ob es jetzt auch wirklich brennen will, wenn man die Bremse betätigt.
    Da in den aktuellen Reglern ein Glättungskondensator verbaut ist, lassen sich die Hupe (meine ist noch nicht umgerüstet und hört sich auch dementsprechend an) und die Blinker betreiben. Ich müsste mir bloß noch einen anderen Blinkgeber suchen, da meiner erst ab einer gewissen Spannung arbeitet. Somit funktioniert das Blinken im Standgas nicht zuverlässig. Bei Betätigung der Bremse klappt das dann natürlich gar nicht mehr. Da meiner Meinung nach das Blinken während der Fahrt sowieso am wichtigsten ist, stellt das aus meiner Sicht jedoch kein großes Problem dar. Durch den Einbau einer sehr kleinen Batterie (geschätzt 1-2 Ah) sollten sich diese Probleme meiner Ansicht anch bestimmt gänzlich ausschließen lassen. Eventuell gibt es aber bestimmt auch Blinkgeber, die toleranter gegenüber Spannungsänderungen sind (Frage an alle)?


    Abschließend möchte ich sagen, dass ich von der Helligkeit des Scheinwerfers (auch im Standgas) total begeistert bin, da man nun endlich auch im dunklen was sieht. Mein 6V 35W-System habe ich im Vergleich eher als Kerze in Erinnerung. Die Helligkeit von Rück- und Bremslicht (auch im Standgas) sind einwandfrei und nach meinem Gefühl ausreichend. Einzig die gelegentliche Unwilligkeit des Blinkergebers stört mich ein wenig. Aber daran ist ja nicht Zündung schuld. Bei Erhöhung der Drehzahl wird der Scheinwerfer natürlich heller, aber das ist so marginal, dass es mich persönlich nicht weiter belastet. Das ist bei den 6V-Anlagen wahrscheinlich schlimmer.


    Alles in allem kann ich jedem, der sich eine neue Zündung zulegen will, empfehlen sich anstelle der Vape mal mit Powerdynamo auseinanderzusetzen. Für alle, die es noch nicht wissen: Powerdynamo nutzt Vapeteile. Auf dem Polrad ist sogar explizit das Vapelogo abgebildet!


    Gibt es noch andere unter euch, die Erfahrungen mit Powerdynamo gemacht haben?

    Chrisman schrieb:
    Ich glaube, die meisten wissen gar nicht, dass DDR Rahmennummern mittlerweile goldwert sind und werfen den Unfallrahmen einfach in den Schrott.




    Das ist natürlich fatal. Zumal es ja zum günstigen Preis den guten MZA blankorahmen für die S-Klasse gibt auf den man wunderbar so 'ne Unfallnummer einschlagen könnte und schon einen nagelneuen "DDR Rahmen" hätte...


    Könnte man theoretisch auch eine Nummer der Schwalbe auf die S-Variante umtypen lassen? Es gibt meines Wissens nach noch keine nachproduzierten Schwalberahmen?!? Irgendwann sind ja auch die originalen Tauschrahmen mal verbraucht oder zu teuer...

    Danke für den Link. Das ist definitiv die richtige Aufstellung, wie im Originalzustand?


    Eine Eintragung in meine Vergleichstabelle erweckt zumindest den Anschein... Ist auf jeden Fall alles nicht so einfach und ich bin immer noch unsicher... Aber gefühlt ist zumindest vieles dabei. Muttern, U-Scheiben, etc. sollte man ja sowieso immer ausreichend da haben.

    Hallo zusammen,


    ich such nach einer (idiotensicheren) Liste von Schrauben, die bei einer KR51/1 (K) am Rahmen (also ohne Motorschrauben) verwendet werden sollen. Hierbei habe ich mittlerweile vier verschiedene Internetseiten ausgewertet sowie zwei verschiedene Angebote in der Bucht. Meine Verwirrung ist jedoch viel größer als gedacht. Irgendwie unterscheiden sich alle Listen und sogar die Angebote voneinander. Somit weiß ich jetzt absolut nicht weiter, welches Angebot aus der Bucht das richtige ist oder anhand welcher Liste ich mir die Schrauben beim Händler zusammenstellen kann.
    Ich habe die Aufstellung insofern vereinfacht, dass ich bei meiner Auflistung nicht nach Baugruppen differenziere, sondern nur nach der Anzahl, da die entscheidende Information ist, wenn man irgendwo einkaufen geht.


    Kann mir vielleicht jemand helfen, welches Schraubenset ich am besten nehme, damit ich möglichst wenige Schrauben (und andere Normteile) aus der Grabbelkiste suchen muss?


    Unter dem folgenden Link ist meine aktuelle Liste in Excel zu finden: https://docs.google.com/spread…BgaO3-3k/edit?usp=sharing


    Folgendes sind meine Quellen:
    1. http://www.schwalbepilot.de/problem15.pdf
    2. http://www.schwalbennest.de/si…e=Schraubenliste_Schwalbe
    3. Neue Liste Schwalbe (Schrauben)
    4. Schraubenlisten


    Ebay-Angebote:
    1. http://www.ebay.de/itm/Simson-…tz-Normteil-/190978848025
    2. http://www.ebay.de/itm/Simson-…1?ssPageName=STRK:MESE:IT

    Ich glaube, er meint dieses Metallteil auf dem Bowdenzug, was verhindert das der Bowdenzug durchs Wiederlager rutscht. Das dürfte aber ein festes Bauteil vom Bowdenzug sein.


    Genau das meine ich. Das wäre natürlich blöd, wenn das fest ist, da das bei der /1 fehlt und bei der /2 lose ist. Da ich privat leider kein Photoshop habe, habe ich mich gerade in Paint ausgetobt und mal nur einen Ausschnitt aus dem Bild genommen und markiert:


    http://www.directupload.net/file/d/4373/5mcssmaf_jpg.htm


    http://www.directupload.net/file/d/4373/92x6obl9_jpg.htm
    Auf dem extrem unscharfen Bild lässt sich meines Erachtens erahnen, dass das Teil lose ist. Ich habe zur Sicherheit gerade auch nochmal nachgeschaut und es ist definitiv lose. Das bedeutet, dass ich es sowohl aus dem Widerlager herausziehen kann als auch die Hülle des Zuges aus dem "Nippel".

    Da die West-Behörden und auch West-TÜV/Dekra die Modalitäten für die "DDR"-Höchstgeschwindigkeitseintragung (die am Ende eine viel höhere Geschwindigkeit legal macht) nicht kennen, werden sie lediglich nach ihren eigenen gehen, d.h. 10 % Toleranz auf die in den Papieren eingetragene Höchstgeschwindigkeit, d.h. 66 km/h.


    Inwiefern reden wir denn hier über eine "DDR-Höchstgeschwindigkeitsregelung"? Oder besser gefragt, würde mich interessieren, wie ich den Beamten der Rennleitung im tiefsten Westdeutschland, welche teilweise nicht einmal die 60 km/h-Ausnahme kennen, klar machen solll, dass die mir bei einer etwas höheren Endgeschwindigkeit nichts können?

    Und wenn der Prüfer deines Vertrauens da Bauchschmerzen mit hat, dann musste mal woanders hingehen und da nachfragen...Die Prüfer haben ja auch einen gewissen Spielraum, in welchem die sich bewegen können...