Beiträge von bpshop


    Ich wurde dieses Jahr oft enttäuscht... Ich musste erstmals feststellen, dass es in der Welt von Idioten (entschuldigt mir den Ausdruck) wimmelt. Ein Schlosser erkennt kein M10*1 Gewinde, man muss erst 10 Personen fragen, bis einer meint, es sei möglich eine Simme zu importieren etc. Überall wird Halbwissen verbreitet. In der heutigen Gesellschaft hat ein Gymnasiumabsolvent einen überdurchschnittlichen Wissensstand. Traurig, aber wahr.


    mfg

    SAE 80W ODER Motorenoel SAE 30 - 40W (es ist ja Winter...), so steht es in neueren Simson-Handbüchern. In den alten Simson Büchern steht ausschliesslich SAE 80(W), weil die DDR kein modernes Mehrbereichsöl kannte.


    mfg

    Moinsen


    Zum befüllen des Getriebes kannst du auch Motorenoel SAE 30-40 nehmen, oder eben ein Mehrbereichsoel (15W40 etc). Von Oelen, die dünflüssiger sind als SAE 5 ist abzuraten. Natürlich kannst du auch Getriebeoel SAE 80 verwenden.


    mfg

    Moinsen


    Jetzt dachte ich das Problem sein weg, nun ist es wieder da. Allerdings nur, wenn die Simson schön warm ist, das heisst nach 5 bis 6 km.


    Es handelt sich um eine Simson S51B1-4 mit 6V-U-Zündung. Plötzlich dreht sie im Standgas hoch, ohne dass man Gas gibt. Nach 5-6 Sekunden kommt sie wieder runter. Ich habe sie dann abgeschaltet und nach 2 min wieder gestartet (durch anschieben) und siehe da, das Prob war weg.


    Der rechte Simmerring ist neu. Vielleicht ist er abgerutscht, ich werde morgen nachschauen. Doch ein defekter Kurbelwellendichtring wäre doch eher auszuschliessen, da das Problem nur warm auftritt? Ein klemmen des Schiebers im Vargaser ist auch auszuschliessen. Falschluft zwischen Flansch und Vergaser ist auch kein Thema.
    Evt. wäre noch die Einstellung des Standgases, aber so extrem?


    Bitte helft mir! Jetzt habe ich eine Wochen Schulferien und Zeit zum Basteln, es wäre schön, wenn das Problem bis dahin gelöst sein könnte.


    mfg

    Moinsen


    Vielleicht ist auch das Standgasgemisch zu fett. Ich weiss nicht, wie dies bei der Schwalbe einzustellen ist, entweder über Umluftschraube oder Standgasluftschraube. Normalerweise müssen diese Nadeln aber nicht angerührt werden.


    mfg

    Helo


    Löten ist immer heikel, wenn man aber einige Details beachtet ist es unriskant.


    -Kondi-Boden anschleifen
    -Entfetten
    -Löteisen mit max 30W
    -Saubere Spitze
    -Elektroniklot mit 60% Zinn, 38% Blei und 2% Kupfer verwenden
    -Der Lötvorgang soll max. 5s dauern


    Falls man diese Details beachtet, bleibt auch der Kondi heile.


    Ihn hinaus zu versetzen ist aber auch eine gute Idde.


    mfg