Mit meinen gängigen Würth Messschiebern komm ich bei montierten Polrad da nirgends vernünftig ran um irgendeinen Abstand zwischen der gniddeligen Magnetkante und dem Spulenkern (oder was soll eine Polschuhkante sein) aufs Zehntel genau zu messen.
So wie ich gestern mit Funkenbildung wie im Video umher gejuckelt bin sah das ganze bei Polradmarkierung auf ZZP so aus:

Die originale ZZP Markierung am Motorgehäuse stimmt noch, ich habe eben noch mal die Einstellung nach Abrißmarkierung gemacht wie im Simson Ratgeber beschrieben. Also Polradmarkierung auf ZZP, Grundplattenmarkierung auf Polradmarkierung. Dann den Unterbrecher leicht gelöst und so geschwenkt, dass er genau (aber absolut genau) an diesem Punkt beginnt zu öffnen (Multimeter Durchgangspiep = aus). Der Unterbrecher öffnet dann auch wie beschrieben auf maximal 0,4 mm.

Sieht im Bereich der Magnetlücke dann so aus:

Edit: um die 2,2 mm zwischen dem Kern der Spule und der Kante des oberen Magneten zu erreichen , müsste die Grundplatte nun noch einen Tick nach links gedreht werden?
Springt kalt genau so gut auf Schlag an, am Funken hat sich aber nix geändert. Ist eher mehr geworden wenn ich raten sollte, hab in genau dieser neuen Stellung noch mal ein Video gemacht.
https://youtu.be/b6OVy9MOajo
Bin gerade 20 km gefahren, soweit hats zumindest schon mal gehalten.
Morgen gibts testweise noch mal ne neue Sekundärspule, das Paket ist unterwegs.