Beiträge von Gonzo

    Punkt 1 ist generell nie verkehrt,
    Punkt 2 kannst du mal ausprobieren, sollte jedenfalls nichts schaden außer Mehrverbrauch und ist ja schnell rückgängig gemacht.


    Passiert denn überhaut irgendwas mit der Drehzahl wenn du beim normalen Einstellvorgang die Leerlaufluftschraube langsam heraus drehst?
    Nebenluft ist ja auch immer eine Quelle der Freude und solcher Phänomene.


    Bis eine Änderung´sich im Kerzenbild auswirkt, dauert das auch mal ein paar zig Kilometer.

    Mit der Schraube pulst du nur am Leerlaufgemisch (Standgas) rum, auch wenn sie sich beim N1 auch ein kleines bisschen auf den Gesamtbereich auswirkt.
    Willst du im Teillastbereich (Gas etwas aufgedreht) fetter fahren hängste die Teillastnadel eine Position höher, willste bei 3/4 - Vollgas fetteres Gemisch machste die Hauptdüse ne Nummer größer.
    Bei allem solltest du auch immer korrekten Schwimmerstand einhalten, am Optimalsten den einmal mit Senfglasmethode sicherstellen.


    Ist denn ein neuer Zylinder rauf gekommen oder wurde der geschliffen?

    Tjo. Nun wollte ich gestern noch mal einem erfahrenen Schrauber das Problemchen präsentieren, da war es so gut wie weg. Hab nix gemacht außer Fahren, da wird sich wohl irgendwo der entsprechende nötige Kontakt von selbst hingerubbelt haben. Höchstens beim Abtouren sieht man noch etwas mehr Funken.
    Heute habe ich noch mal die Sekundärspule getauscht und in dem Zug alles blank gemacht, wie gehabt 0 Ohm in alle Richtungen und kaum Gefunke, wesentlich weniger als im ersten Video.


    Bin vorhin 35 km gefahren mit ein paar eingestreuten Warmstarts, alles gut bislang.

    Grundplatte -> Sekundärspule und Sekundärspule -> Masse gingen gegen 0 Ohm meine ich, prüfe ich aber noch mal. Velleicht leg ich auch noch ne separate Masseleitung zwischen Motor und Rahmen, kann ja nie schaden.

    Mit meinen gängigen Würth Messschiebern komm ich bei montierten Polrad da nirgends vernünftig ran um irgendeinen Abstand zwischen der gniddeligen Magnetkante und dem Spulenkern (oder was soll eine Polschuhkante sein) aufs Zehntel genau zu messen.


    So wie ich gestern mit Funkenbildung wie im Video umher gejuckelt bin sah das ganze bei Polradmarkierung auf ZZP so aus:



    Die originale ZZP Markierung am Motorgehäuse stimmt noch, ich habe eben noch mal die Einstellung nach Abrißmarkierung gemacht wie im Simson Ratgeber beschrieben. Also Polradmarkierung auf ZZP, Grundplattenmarkierung auf Polradmarkierung. Dann den Unterbrecher leicht gelöst und so geschwenkt, dass er genau (aber absolut genau) an diesem Punkt beginnt zu öffnen (Multimeter Durchgangspiep = aus). Der Unterbrecher öffnet dann auch wie beschrieben auf maximal 0,4 mm.



    Sieht im Bereich der Magnetlücke dann so aus:


    Edit: um die 2,2 mm zwischen dem Kern der Spule und der Kante des oberen Magneten zu erreichen , müsste die Grundplatte nun noch einen Tick nach links gedreht werden?
    Springt kalt genau so gut auf Schlag an, am Funken hat sich aber nix geändert. Ist eher mehr geworden wenn ich raten sollte, hab in genau dieser neuen Stellung noch mal ein Video gemacht.
    https://youtu.be/b6OVy9MOajo


    Bin gerade 20 km gefahren, soweit hats zumindest schon mal gehalten.
    Morgen gibts testweise noch mal ne neue Sekundärspule, das Paket ist unterwegs.

    Ja, ein Oszi hab ich leider nicht in der Garage. Ich nehme an, die MIN/MAX Aufzeichnung vom Multimeter reicht da nicht aus?
    Ich habe den Unterbrecherabstand im OT auf 0,4 fixiert und dann die Grundplatte so verdreht, dass der Unterbrecher mit Uhr gemessene 1,8 vor OT beginnt zu öffnen (Kabel ab, Durchgang per Multimeter, ...).
    Springt zumindest gut an und zieht normal durch.

    Ich habe mittlerweile alles getauscht bis auf die Zündspule, heute noch mal eine andere Grundplatte mit ebenfalls noch mal neuem Kondensator. Sämtliche Spulen und Kabel habe ich noch mal abgeklemmt durchgemessen. Am Gefunke hat sich nichts verändert, also ist es wohl normal. Habe noch einen anderen langjährigen Unterbrecherfahrer vor Ort hinzu gezogen, der meinte auch das geht so.


    Die nagelneue 12V Zündspule die heute sicherheitshalber trotzdem angebaut wurde lief nur ein mal. Danach haben wir uns 1h dusslig gesucht warum trotz Funken und Sprit der Motor nicht startet. Mit der alten Spule schnurrte er nach einem halben Kick wieder, war ich begeistert :censored:


    Leider wars für längeres Testfahren zu regnerisch.

    Moin,


    für folgendes Moped habe ich ein beulenfreies, aber vom Lack her nicht mehr so schönes Knieschild vorgesehen:



    Also soll das Schild gestrahlt und gepulvert werden. Ich frage mich nur seit geraumer Zeit, in welcher Farbe das passieren soll damit es möglichst wenig schlimm wirkt.


    Das so ein Teil nicht gerade eine optische Aufwertung darstellt ist mir klar, ich wills aber trotzdem mal probieren.


    In B-Grün vielleicht wie das Tankset? Oder in Schwarz wie die Schutzbleche...oder in diesem Lichtgrau das es original hat. Aber dann kommt noch ne Farbe an die Karre, auch nicht gut ... was sagt das Volk ?(

    Jupp, Polrad und Grundplatte gehören von der Nummer her zusammen. Allerdings ist die dort verbaute Grundplatte aus der Grabbelkiste, Status unbekannt.
    Ich hatte bei der Grundplatte bereits Unterbrecher (Ausführung "verstärkter Hebel" von MZA) und Schmierfilz sowie den Kondensator erneuert. Beim Testlauf in der Garage sah das dann aus wie im Video, Anspringen und Gasannahme war alles super. So super dass ich nach einer Runde ums Dorf gleich mal weiter weg bin und nach 5-6 km mit Stotterzündung liegen blieb. Oranger müder Funken vom Zündkabelende auf Motor. Kalt werden lassen hat auch nichts gebracht. Mechanisch hat alles gepasst, mir fiel nur der dann enorme Funkenflug am Unterbrecher auf wenn der Motor noch mal etwas lief. Hab jetzt einen anderen neuen Kondensator drin, Kontakte abgeschmirgelt und alles lief wieder auf Anhieb siehe Video.


    Zündspule habe ich noch im Auge, der Dorn ist zwar da, das Gehäuse hat aber ne ordentliche Delle...wie auch immer man das schafft.


    Aber wenn das so wie im Video normal ist, brauche ich da ja nicht noch mehr Stunden investieren und werd einfach mal wieder los fahren. Ich hatte aus meinen Privatmopeds den letzten Unterbrecher vor über 10 Jahren entfernt, weiß schon warum :D

    @corsajäger:Sag mal bescheid wenn es geklappt hat. Ich musste letztes Wochenende auch zum ersten mal seit mindestens 10 Jahren schieben, nachdem ich die U-Zündung von einem Bekannten mit neuen Kondensator und Unterbrecher versehen hab. Alles Schietkram, hab aber schon ein paar passende MKP Folienkondensatoren in der Schublade