dann ist ja alles klar.
Beiträge von ARilk
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Die Liste ist weder noch meine, noch habe ich diese erstellt, die ist für jeden hier im Forum einsehbar.
Gut. Du beharrst aber darauf und ich konnte aufzeigen, dass nicht alle Fahrzeuge dieser Nummernbereiche in den Export gingen. Denn sonst hätte ich kürzlich eher keine Papiere vom KBA bekommen. Also sind die Listen nicht perfekt, was ja generell nicht schlimm ist. Es stellt jedoch deine Beharrlichkeit in frage.
Du hast mit deinen Bild auch nichts widerlegt bezüglich "Einheitsrahmen", Tatsache ist nun mal, das selbst noch bei der S53 Rahmen mit und ohne Öse gab/gibt.
Wieso schwenkst du eigentlich zur S53? Darum ging es nicht.
Das nun dein Moped eine Öse hat, ja die kann nun auch nachträglich angebracht sein, wie bei so vielen.
An dem Rahmen ist nichts nachgeschweißt. Ich kenne mehrere S51 der letzten beiden Baujahre, die diese Öse ab Werk eingeschweißt haben, ohne eine C oder E zu sein. Dann nenne es halt nicht "Einheitsrahmen", sondern "Vereinfachung der Produktion", oder einfach um das einzubauen was damals noch verfügbar war, um die S51-Serie abzuschließen. Der Begriff "Einheitsrahmen" kommt auch eher von den letzten Baujahren der ETZ und nicht von den Simsons, deswegen auch die beiden "".
Das KBA, Papiere ausgestellt hat für eine S51/1C1, hat auch nicht unbedingt was zu sagen. Jeder der hier schon über ein Jahrzehnt dabei ist und paar Zweitschriften beantragt hat, weiß das.
Es ist kein Geheimnis, wie penibel das KBA inzwischen die Anträge prüft. Das Datum auf den Papieren ist oben lesbar. Dennoch empfinde ich deine unterschwellige Behauptung zur Unstimmigkeit meiner geposteten Fotos zu Typenschild und Papieren, und/oder zum KBA, mehr als fraglich.
Vielleicht kam das nicht so rüber, aber ich habe lediglich auf deine geschriebenen Halbwahrheiten hingewiesen und dies auch belegt. Wenn man das hier mit helfendem Grundgedanken nicht darf, so lass es mich wissen.
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Stimmt, speziell 1990.
Das spiegelt sich in der Liste mit bekannten Reimporten wieder.
Theorie und Praxis, siehe angehangene Fotos ... et voilà, bitteschön. Dann korrigiere mal deine "bekannte Liste". Ist deine obige Fehlinformation zum Einheitsrahmen damit ausreichend als Solche bestätigt?
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Ab ca. Bj.1989 erfolgte die Umstellung auf 12 Volt. Da stand dann auf den Typenschild S51/1. Allerdings weiß ich nicht, ob das Typenschild vollständig in der Beschriftung bei DDR Mopeds war. Da müsste ja dann z B. S51/1B, S51/1B2, S51/1C1 usw.
Ich habe hier eine S51/1 C1 BJ 1990 (12V, Elektronik). Diese Fahrzeug hat ab Werk auch schon den "Einheitsrahmen" mit der Enduro-Lasche, obwohl es eigentlich eine "B" ist. Daher kann ich euch beruhigen:
- die Größe der Zahlen von BJ & FIN auf dem Typenschild sind ab Werk unterschiedlich;
- für dieses Fahrzeug habe ich kürzlich meine KBA-Papiere bekommen.
Für mich sieht das oben von 19hunter88 gekipste Typenschild stimmig aus.
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Ich höre aus dem Video eine andere eindeutige Botschaft: "... investiere nicht in eine Simson, wenn du (noch) keine Papiere hast ...". Ein "Mimimi" vernehme ich da nicht.
Die Schrauber gehen/gingen den Dekra-Weg nicht unbedingt wegen einer KBA-Absage; oftmals auch aus schlichter Zeitersparnis bis zur Genehmigung, obwohl es via Zulassungsstelle & Abnahme teurer ist/war. Aber ja: da hängen auch Existenzen dran - das kann ich sehr gut nachvollziehen.
In anderen Quellen liest man, dass das KBA inzwischen mehr Simson-Fahrzeugpapiere genehmigt hat, als 1989/90 in der DDR zugelassen waren. Was mMn nicht schlimm ist, jedoch "blockiert" es den Markt für neue Plastikroller.
Vielleicht spielen auch Umweltgründe eine Rolle? Die öffentlichen Unfallstatistiken bilden hierzu mMn keine Gründe. Oder ist es der auffällig hohe Tuninganteil, den es aber auch in der Rollerszene gibt? Wie auch immer...
Spannend ist die Tatsache, dass diese geplanten Änderungen hinter verschlossenen Türen beschlossen wurden. Damit dürfte das Thema mit der Gleichstellung reimportierter Simsons nun auch vom Tisch sein.
Es bleibt die Frage im Raum: Cui bono?
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Hi miteinander, ich bin mir unsicher ob dieser Beitrag hier richtig platziert ist, da es nur indirekt um die KBA-Papiere geht. Diese Infos sind aktuell recht neu und absolut interessant. Danke an den Otti!
=> Youtube: Ottis Simsonschmiede "Nie wieder 60 km/h-Papiere? "
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Hallo reknez,
um welche Simson handelt es sich denn? Bei der Awo, SR1/2, der Vogelserie inkl. KR51/2 und beim S50 wird das schwieriger. Bleiben noch die SR50/80- und die S5x/70-Serien, worum es in den folgenden Zeilen geht.
Die 12V Bordspannung mit einer recht fitten >5Ah-Batterie sind essentiell. Fortführend ist es nun relevant was du für eine Zündanlage eingebaut hast, da das eingebaute Polrad entscheidend für das zu verwendende Anlassersystem ist:
a) originale Unterbrecherzündung: Anlasser unsinnig, da du alle ~1500km den Unterbrecher nachstellen solltest und hierzu regelmäßig zu viel Anlasserzeugs abbauen müsstest;
b) originale e-Zündung: hier lässt sich der originale DDR-Anlasser (mit dem Freilauf) einbauen;
c) Vape- & PVL-Zündung: es gibt kpl. Umbaukits (re. Motordeckel mit Ausrück-Anlasser, passendem Zahnkrenz, Relais, Taster, Kabel) zu kaufen. Jedoch hat dieser Anlasser-Motordeckel keinen Tachoantrieb, sodass du den Nebentachoantrieb am Vorderrad einbauen musst ... oder halt einen elektonischen Tacho a'la Koso etc. nimmst;
d) Powerdynamo: siehe c), da passt/funktioniert auch ein Vape-Polrad (A70R) zur Aufnahme des Zahnkranzes;
e) Delta-Zündung: einen passenden Adapter für den Zahnkranz gibt es nicht in den Shops, hier ist ein kreatives Handwerkergeschick gefragt. (was wiederum einen Vorteil der Delta zu Nichte machen würde, aber das ist ein anderes Thema...)
Generell empfielt sich unbedingt, und ist gesetzl. gefordert (bin mir unsicher), der vorherige Einbau eines Leerlauf-Kontaktes. Den kann man nachrüsten. Er schaltet die Fahrzeugmasse bei Leerlauf weiter an ein Leistungsrelais. Dieses Relais bekommt die +12V über einen Anlassertaster von der 15/51 bei eingeschalteter Zündung und schließt bei Leerlauf und Betätigen des Tasters den dicken Stromkreis von der Batterie zum Anlasser.
Alles zusammen gerechnet, landest du bei >€400 für das Material (LL-Kontakt, Anlasserkit, Kabelkit, Nebentacho, etc).
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Ich würde den Tank und den Vergaser leeren oder besser abbauen, sowie das Getriebeöl ablassen. Beides ist in 10min erledigt und erspart dir viel Sauerei im Auto. Das Moped dann für den Transport auf die linke Seite legen und Windeln drunter packen.
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Auf dem Etikett steht "ZT Tuningvergaser 16N1-11 GEN2"...
Diesen Vergaser habe ich hier auch in einer meiner S51 eingebaut. Das von dir beschriebene Phänomen hatte ich damit noch nicht. Im Gegenteil: er funktioniert hier am Stino-Zylinder sehr gut. Daher denke ich nicht, dass hier die Ursache für dein Problem liegt. Aufgrund deiner Warm/Kalt-anhängigen Problematik tippe ich auch, wie es oben schon steht, auf ein Abdichtungsproblem. (Simmerringe der Kurbelwelle, Fußdichtung, Ansaugflansch)
Jedoch hat dieser Vergaser ein geändertes Umluftsystem, sodass die Abstimmung bei diesem Vergaser etwas anders funktioniert: siehe Anleitung und mehrere YT-Videos zu dem Thema. Parallel dazu kann ich dir die Abstimmanteitung von RZT empfehlen. Dort gibt es einen adäquaten Vergaser, was die Abstimmung relativ vergleichbar zu deinem ZT16-Gen2 macht.
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Ich nehme immer einen Elko mit 22.000µF/25V. Teils mit Schraub- teils mit Lötanschlüssen: je nach Preis/Verfügbarkeit.
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Ja, bei der Vape sowieso, siehe auch Einleitung des hier angehangenen PDFs.
In den PD-Reglern (730079950) ist ein ~22.000µF - Kondensator eingebaut, welcher bereits Vieles (nicht Alles!) wegbügelt, aber auch da ist ein ergänzender dicker C für oben beschriebene Nutzung sinnvoll. Gleiches beim 21'er & 25'er Delta-Regler.
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Verstehe ich dich da richtig, die Induktivladung fürs Handy macht den Kondensator quasi nötig ?
Eine unsaubere Gleichspannung mit Restwelligkeit und Spannungsspitzen tut keinem elektronischem Gerät gut. Bei IT-Zeuch, wozu auch die Handys gehören, ist das noch einen ordentlichen Zacken schärfer zu betrachten, siehe CE-Norm. Kein Handy hat zum Selbstschutz endlos belastbare Spannungsfilter eingebaut, das gilt auch für die Ladung mit einem USB-Kabel. Ich habe es hier leider nur rudimentär mit einer kleinen Spule messen/prüfen können, wie gut die Rechteckkurven am Qi-Induktivladedings tatsächlich aussehen. Aber die 90 bis 200kHz-Kurven (je nach Ladestand) gefallen mir, auch bei laufendem Motor und wechselnden Drehzahlen, bisher sehr gut.
Off-topic: die Energieübertragung bei Qi passiert übrigens im Langwellen-Bereich, wobei man dem Laden mit einem Oldschool-Radio "zuhören" kann - bzw. vom Radio das Signal zum Oszi bekommt. Aber auf den Gedanken bin ich erst später gekommen ...

Da bei Qi auch ein "intelligenter" Informationsaustausch zwischen Ladeschale und dem Handy passiert, ist die saubere Versorgungsspannung wichtig. ==>> also zu deiner Frage: Ja.
Übertragen werden hier bei meinen Telefonen moderate max. 6W (0,42A), welche a) die Bordelektrik nicht überfordern; und b) mit eingeschaltetem Navi und Display noch eine smoothe Aufladung des Handyakkus ermöglichen.