Beiträge von MartinV

    Kleine Zwischenstandsmeldung:


    Ich habe einen 5 Liter Kanister "KAJO BIO Hydrauliköl HEES 46" von der Firma Grebe gekauft und es derzeit in einer Schwalbe und einem Star eingefüllt. (Beide M53/1.)

    Soweit laufen die Motoren gut mit dem Öl. Auch die Kupplung benimmt sich, wie sie soll.


    Nach über einem Monat und diversen Reklamationen hat dpd es geschafft, mir Ethanol zuzustellen. Experimente habe ich aber noch nicht gemacht.

    So, heute ist die Gummimuffe für die Verbindung Ansauggeräuschdämpfer zu Vergaser gekommen.

    Jetzt geht auch Vollgas!

    Ich hätte nicht gedacht, daß eine undichte Luftansaugung so viel ausmachen kann. Der Star ist da wohl doch empfindlicher als die Schwalbe.


    Soweit ist das akute Problem gelöst. Die Gänge gehen noch schwer, und der Zündzeitpunkt ist auch noch daneben. Da werde ich die Tage mal weiterbasteln. Vielleicht wird das Getriebe ja gängiger, wenn ich ein paar Kilometer fahre und öfter mal schalte.

    Ok, Neuigkeiten!


    Mit wenig Gas kann ich jetzt fahren! *freu*

    Bei Vollgas geht der Motor aus, auch im Leerlauf.


    Der Kupplungsbowdenzug hat sich soeben verabschiedet.


    Der nächste sinnvolle Schritt dürfte sein, die Muffe zwischen Ansauggeräuschdämpfer und Vergaser zu erneuern. (Ist bei der letzten Bestellung irgendwie flöten gegangen.)

    Vielleicht ist mit dichter Luftzufuhr und Feineinstellung des Leerlaufgemisches schon alles ok.


    Danke, tacharo, daß Du mich nochmal nachdrücklich auf den Vergaser gestupst hast!

    Ok, Vergaser mal genau gecheckt:

    Richtig: Alle Düsen und Zerstäuber

    Leerlaufluftschraube: 1 Umdrehung (war ab Werk falsch/viel mehr, hatte ich aber schon vorher korrigiert)

    Kraftstoffniveau: war auf 10mm, jetzt auf 7-8mm korrigiert

    Teillastnadel: 3. Kerbe stimmt, Größe unbekannt (keine Prägung gefunden). Auffällig: Steht schief über dem Zerstäuber, ich muß etwas nachhelfen, um das Loch vom Zerstäuber zu treffen.


    kannst du mal versuchen den Vogel aufzubocken, so dass das Hinterrad hoch steht und dann Motor anmachen Kupplung einlegen und gas geben?

    Habe ich gerade mal gemacht, im 2. Gang keine Probleme!


    Jetzt nochmal Probefahrt, melde mich gleich wieder ...

    Wenn ich mit wenig Gas anfahre, geht er direkt aus.


    Die Ansauganlage selbst habe ich frisch gesäubert und mit frischen Dichtungen versehen; aber die Muffe zwischen Vergaser und Ansauganlage ist kaputt und nicht dicht. (Muß ersetzt werden). Aber wenn das das Problem ist, müßte das doch auch im Leerlauf bemerkbar sein?


    Die Hauptdüse habe ich nicht weiter kontrolliert, ich habe diesen 16N1-6 neu gekauft, weil der alte sichtlich korrodiert war.


    Ich muß wohl wirklich den Unterbrecher verstehen und einstellen lernen, bisher konnte ich mich davor drücken ...

    Hallo,


    ich mache gerade einen Star SR4-2/1 flott, der viele Jahre gestanden hat.

    Er hat einen fabrikneuen Vergaser BVF 16N1-6 bekommen.

    Zündung ist SLMZ 6V.

    Zündfunke sieht gut aus.

    Zündzeitpunkt ist derzeit nur "Augenmaß". (Hab noch keine Erfahrung mit der ZZP Einstellung bei SLMZ.)

    Frisches Öl ist drin.


    Im Leerlauf hört sich der Motor gut an und nimmt auch gut das Gas an.


    Wenn ich einen Gang einlege und losfahren will (und dabei kräftig Gas gebe), geht die Drehzahl enorm runter, Anfahren ist nicht möglich.

    Ziehen der Kupplung verhindert das Ausgehen, aber es braucht etwas, bis der Motor sich wieder erholt und auf Drehzahl kommt.

    Zweiter Gang geht schwer rein, dritten Gang habe ich noch nicht probiert.


    Mein Verdacht ist, daß das Getriebe (vielleicht auch Kupplung) ein ernsthaftes Problem hat.

    Ich kenne mich mit den Innereien nicht gut aus, stelle mir vor, daß die Gangzahnräder zusammengerostet sind oder so etwas in der Art.


    Oder kann der ZZP alleine der Grund sein?

    Gibt es einen Trick, wie ich ohne den Motor zu zerlegen ein rottes Getriebe freigängig machen kann?

    Mehr Fach als hier bekommste nich. :biglaugh:

    Bei technischen Fragen gibt es hier schon geballte Kompetenz, aber bei rechtlichen Fragen brauche ich für sichere Auskünfte schon noch andere Quellen ...

    Einige Einwände sind berechtigt und geben mir zu denken. Soweit sind dabei auch hilfreiche Tips, worauf ich achten sollte.

    Eine schnelle Recherche hat ergeben, daß einfache Reparaturen außerhalb von Fachwerkstätten durchaus zulässig sind. Voraussetzung ist in dem Fall, daß der Handel den Schwerpunkt setzt und Reparaturen nur ergänzend sind.

    Ich denke mal, die IHK könnte mich da beraten. Die sind mir sowieso lieber als die Handwerkskammer, falls ich in einen dieser Vereine muß.

    Da muß ich mich wohl wirklich noch etwas schlauer machen.

    Ich habe keinen Reparaturdienst geplant.

    Da ich aber die Mopeds fahrtauglich machen _muß_, um eine 21er Abnahme zu bekommen, muß ich auch dran schrauben. Aber vor dem Verkauf, nicht als Dienstleistung.


    Grundsätzlich wäre ich bereit, 12 Monate Gewährleistung auf die Mopeds zu geben. Wenn ich eine Simson flottmache, fährt die auch 12 Monate ohne große Probleme. Bekannte Mängel sollten beim Verkauf dokumentiert werden.

    Aber als Nicht-Kfz-Mechaniker bin ich vielleicht genötigt, die Fahrzeuge als defekt/Bastlerware/zum Ausschlachten/wasauchimmer anzubieten.

    Mal gucken, wen ich da von Fach fragen könnte.

    Um rechtliche Fragen und Möglichkeiten mache ich mir Gedanken, wenn das Ganze einen nennenswerten Umfang gewinnen sollte. Da werde ich schon Lösungen finden, wenn etwas problematisch sein sollte. Das würde ich ggf. andernorts klären, z.B. bei einem Rechtsberater. Die ersten einzelnen Mopeds fallen locker unter Hobby/Sammler/Privatverkäufer.


    Eine andere Frage:

    Macht es eigentlich einen Unterschied bei 21er Abnahme (DEKRA+Zulassungsstelle), ob es sich um ein DDR-Modell oder einen Reimport handelt? Oder spielt das in dem Fall keine Rolle und ist ausschließlich bei KBA-Papieren interessant?