Beiträge von lime


    Falls man den Choke zieht, dann läuft die besser?! Das sagt nur aus, dass mehr Benzin benötigt wird. Benzin Zwischenfilter eingebaut ? Falls ja, dann entfernen. Auspuff, Luftfilter zu ? Kolbenschieber vom Vergaser überprüfen, ob der evtl. verschlissen ist ( man dann großes Spiel in der Vergaserführung ), vom Chokeschieber den Dichtungsgummi überprüfen. Könnte ja sein, dass der noch nie richtig zu war. Bowdenzugspiel überprüfen und auf Leichtgängigkeit achten. Vergaser gründlichst reinigen, alle Düsen extra reinigen und mit Druckluft durchpusten und Schwimmer einstellen, dabei gleich nachschauen ob die Dichtfächen ( Wanne, Vergaserkörper ) noch Plan sind. Neue Wannendichtung einbauen usw. Es gab auch mal einen Hersteller, dort haben die angegebenen Maße der HD nicht gestimmt. Gr.


    Der Vergaser selbst ist erst neu, vielleicht zwei Wochen alt. Gestern erst gereinigt, die Düsen waren zwar alle sauber, trotzdem nochmal in Verdünnung eingelegt und mit Druckluft durch. Schieber und Starterkolben laufen gut, sind sehr gut in Schuss. Dichtgummi am Starterkolben gut erhalten. Schwimmer erst mit Senfglasmethode eingestellt.
    Auspuff ist nicht zu, den Luftfilter muss ich noch überprüfen. Aber läuft mit und ohne Gummimuffe gleich. Die Bowdenzüge sitzen gut mit etwa 2mm Spiel. Benzinfilter habe ich einen (Wassersack) am Hahn und einen noch zwischen Hahn und Vergaser. Der scheint aber kein Flaschenhals zu sein, dort staut sich das Benzin nicht.


    Ne neue Wannendichtung müsste ich einbauen, aber ich denke nicht, dass es nur daran liegen wird.


    Zündung ist recht frisch eingestellt, auf 1,8mm. Ist eine normale 12V Elektronik. 240er Zündkerze, und ein (sehr alter) Zündkerzenstecker, den ich irgendwo mal gefunden hatte. Nen Kumpel hat gestern ne Großbestellung getätigt, da sind so Kleinteile wie Dichtungen oder Kerzen und Stecker dabei.
    Ich denke, dass die Düsengrößen so stimmen, also schätze ich mal. Größenunterschied zwischen 75er und 80er sieht realistisch aus.
    Sollte ich wieder auf eine 80er Düse umsteigen?


    Anderweitig habe ich nur ein Problem mit dem Zylinder, das Quetschmaß liegt bei etwa 1,5mm. Zylinderkopf ist schon plan, maximal kann da nur noch ne dünnere Fußdichtung her. Ist aber schwer, was dünneres als 0,5mm zu finden. Aber das ist jetzt hier sicher nicht das Problem.

    Ich hätte in der Einfahrphase 1:33 genommen. Falls die Kerze zu dunkel ist, dann mal den Luftfilter überprüfen oder Dein Gemisch ist wirklich zu fett. Welches 2T Öl nimmst Du ?


    Im Moment hab ich noch günstiges Vollsynthetisches von Meguin drinnen. Mit der 75er Düse stimmt die Kerzenfarbe, allerdings kann ich (zumindest in den ersten 15 Minuten Laufzeit, konnte es heute nur ganz kurz probieren) bei der (Bergauf-)Fahrt den Starter ziehen, dann zieht sie besser. Das deutet ja auf ein zu mageres Gemisch hin. Allerdings stimmt wie gesagt dir Kerzenfarbe.
    Den Luftfilter könnte ich tatsächlich mal überprüfen, das hab ich noch nicht gemacht, und mich auf den Vorbesitzer verlassen.


    Ich fahre die erste Tankfüllung 1:25, zum Einfahren, danach steige ich wieder auf 1:50 um.
    Okay, ich hatte irgendwo mal gelesen, dass genau das eben nicht stimmt, und das der Starter sehr wohl mehr Positionen einnehmen kann als nur auf oder zu. Bei dem Aufbau hatte ich mich aber immer gefragt, wie das denn sein kann .


    Der Benzinhahn ist neu, ein günstiger Nachbau. Ich denke eher, dass es an diesem allgemein liegt, das Sieb wird nicht voll sein. Der Tank war komplett gereinigt (siehe meinen anderen Thread), und das ist erst die zweite Tankfüllung. Vielleicht hole ich mir mal einen anderen Hahn.


    Jetzt zum eigentlich komischen:
    Die Kerze war immer etwas zu dunkel. Also habe ich die Hauptdüse auf eine 75er gewechselt, um wenigstens ein Problem zu lösen. Jetzt läuft sie komischerweise perfekt, die ersten 200m muss ich den Starter gezogen lassen, sonst läuft sie nicht. Danach läuft sie aber super, auch nach 10km noch.
    Das Problem ist damit dann ja scheinbar gelöst, aber ich kann es mir nicht erklären. Bei einer 80er Düse brauche ich zusätzlich noch Sprit, damit sie fährt. Mit einer kleineren Düse brauche ich dann aber keinen zusätzlichen mehr. Irgendwie paradox...

    Mal den Durchfluss am Schwimmerventil messen und uns mitteilen. In dem Zuge den Schwimmer mit Senfglasmethode einstellen.


    Der Durchlauf beträgt (mit Benzinfilter, also so, wie auch bei der Fahrt) etwa 200ml/min.


    Als Angabe für die Senfglasmethode habe ich 8.5-9mm unterhalb des Randes gefunden, der Sprit lag etwas darunter. Also habe ich die Schwimmerkammern etwas hochgebogen, sodass der Benzinstand passt.

    Was meinst du, 'wie eingestellt'?


    80er Hauptdüse, Nadel in der 4. Kerbe. Ist ein originaler BVF 16N1-11, Schwimmerstand ist nach Handbuch eingestellt.


    Eingestellt hab ich ihn folgendermaßen: Moped warmgefahren, dann durch die Schieberschraube auf ne stabile Drehzahl gebracht. Gemischschraube reingedreht, und langsam wieder raus, bis die Drehzahl (nach hören) am höchsten war. Dann die Schieberschraube rausgedreht, auf ein niedriges Standgas.
    Bleibt stabil dabei, wenn der Motor warm ist. Bei kaltem Motor geht sie aus, das ist aber (vermute ich zumindest) normal.


    Ich denke also, dass der Vergaser gut abgestimmt ist. Starter und Schieber haben Spiel, dort sollte auch kein Problem liegen. Durchlauf am Benzinhahn sollte auch passen, da sie ja bei gezogenem Starter (sprich höherem Spritverbrauch) wieder gut zieht. Von daher muss ja Sprit in der Wanne sein.

    Simson Modell: S51
    Vergaser Marke und Typ: BVF 16N1-11 (80er HD)
    Luftfilter original: Ja
    Im original Zustand: 60ccm/2 Kanal, sonst ja
    Simson Erfahrungen: Zumindest repariere ich sie selber. Schrauben ist einfacher als Einstellen.


    Servus,
    ich hab einen neuen 60ccm/2 Kanal Zylinder. Hat jetzt etwa 90km drauf, ich fahre mit 1:25 (Super Plus).


    Sie springt beim ersten oder zweiten Kick an, Startvergaser ist dabei gezogen. Am Standgas arbeite ich, wenn sie kalt ist, hat sie noch keins. Den Starter kann ich recht schnell wieder schließen, das Gas nimmt sie mit und ohne gut an. Das erste Anfahren ist dann etwas schwergängig, da fehlt im kalten Zustand die Leistung. Egal ob mit oder ohne Starter.
    Wenn sie dann fährt, ist es egal, ob der Starter gezogen ist oder nicht, am Anfang macht es keinen Unterschied. Nach so 100 - 200m schließe ich ihn, da sie mit gezogenem Starter absaufen will (vermute ich mal). Dann fahr ich schöne 2km, alles perfekt.
    Irgendwann nimmt sie dann plötzlich kein Gas mehr an. Sprich, sobald ich Gas gebe, sagen wir, ab 1/3 Gas, passiert nichts mehr. Als wenn die Zündkerze den Geist aufgeben würde, einfach keine Zündungen mehr. Wenn ich dann aber den Starter ziehe, zieht und zündet sie wieder, nimmt gut Gas an und läuft sauber. Lass ich den Starter dann wieder los (er springt auf etwa 1/2), will sie wieder nicht mehr.


    Der Vergaser ist sauber, sauberes Gemisch läuft durch den Benzinhahn, im warmen Zustand hat sie ein gutes Standgas. Einstellungen im Vergaser sollten passen. Die Kerze ist nen bissl dunkel, aber mit ner 75HD würde sich das Problem nur noch verschlimmern. Mit einem 'normalen' 1:50 Gemisch muss ich sicher wieder etwas abwägen, welche Düse ich nehme.


    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Kann es sein, dass der Starter nie richtig zu ist (Lass ich ihn einfach los, pendelt er sich nach einen paar Zündungen bei etwa 1/2 ein, ich kann ihn aber dann zudrücken)? Wie könnte ich das testen? Nebenluft zieht sie nicht, das hab ich getestet. Kann es am 1:25 liegen, dass sie einfach nicht genug Sprit bekommt?


    Ich danke euch erstmal,
    lime.

    Ich werde mogen mal mit Aceton arbeiten, und versuchen, das Zeug zu lösen. Muttern und Schrauben sind keine gute Idee, die würden ja dann in dem Süff festkleben. Vielleicht lass ich das Aceton dann auch über Nacht drinnen, schütte es am nächsten Tag aus. Werde das auch vermutlich mehrmals machen.


    Verschließbarer Tankdeckel ist schon bestellt, das Moped stell ich ab jetzt auch in die Garage, nicht mehr direkt vors Haus. Die ist zwar 300m weg, aber da kommt wenigstens nicht immer jeder ran.

    Okay, danke für die Antworten. Habe dann zum Vorgehen noch einige Fragen.


    Zum Entfetten würde ich Aceton nehmen, oder reicht da Verdünnung aus? Wie lange sollte ich das dann einwirken lassen? Den Tank dabei schütteln oder nur drehen, damit alles erreicht wird?


    Muss ich beim Kauf der Bremsflüssigkeit irgendwas beachten? Muss es eine bestimmte sein? Und dann auch da, wie lange einwirken lassen, schütteln oder drehen?


    Spülen würde ich dann mit Wasser, wenn das raus ist, Spiritus rein, um das Wasser zu binden, und dann direkt Sprit + Öl rein, oder?

    Grüßt euch,


    ich vermute stark, das meine schöne S51 Enduro Opfer eines schlecht gelaunten Nachbarn geworden ist. Ich schildere am besten erstmal, was in den letzten Wochen so passiert ist.


    Vor zwei Wochen etwa wollte ich mit meinem Moped heim fahren, da es bei einem guten Kumpel in der Garage stand. Nachts um eins, sie sprang einfach nicht an. Durch die darauffolgende Fehlersuche fanden wir Wasser im Tank, wir ließen es, da mitten in der Nacht, erst mal nur mit offenem Benzinhahn (kein Reserve) ab, und ich bin heimgefahren. Am Tag danach ließ ich direkt frühs gegen 10 den Tank auf Reserve solange ablaufen, bis nur noch Sprit kam. Dann das Moped geschüttelt, nochmal abgelassen, und das alles noch ein mal. Bei der Gelegenheit gleich Vergaser (16N3-4) sauber gemacht, und über Nacht austrocknen / auslüften lassen.


    Am nächsten eingebaut, aber sie lief nicht, egal was ich gemacht habe (anschieben etc.).


    Vergaser ausgebaut, die Düsen waren zugesüfft. Als ich durch den Benzinschlauch pustete, war er komplett zu. Sowohl Reserve als auch Normal.
    Tank ausgebaut, über Deckel geleert, Benzinhahn rausgeschraubt, und mit Schraubenzieher drinnen rumgestochert. Was ich rauszog, konnte ich nicht definieren. Es roch nach Sprit (klar, wenn Sprit im Tank war), war dunkelbraun bis pechschwarz, und extremst zähflüssig (beim Schütteln des Tanks hört man nichts). Verdünnung reingekippt, ziehen lassen, geschüttelt, gewartet, geschüttelt, auslaufen lassen. Hat so gut wie gar nichts gebracht. Nochmal gemacht, wieder nichts gebracht.


    Deshalb meine Frage, kennt ihr eine Möglichkeit, wie ich den Tank frei bekomme? Ich meine, ich könnte fahren, wenn ich den Schlauch am Benzinhahn verlängere und immer nur auf Normal fahre, da sich das Zeug am Boden absetzt. Dann hab ich halt wesentlich weniger Tankvolumen, und keine Möglichkeit zu wissen, ob jetzt der Tank leer ist oder nicht. Aber das istbja auch nicht die beste Methode.