Hab's tatsächlich wiedergefunden. Der Gute hat seine Experimente damals (2002) sehr umfassend zusammengefasst.
An ihm habe ich mich damals selber entlanggehangelt.
http://www.fen-net.de/~ea1370/…#Zuendung_Aussetzer_Geber
Die Links auf die Bildergalerie funktionieren nicht, aber die Bilder sind alle noch da:
http://www.fen-net.de/~ea1370/…Zuendung_L/Geber_002.jpeg
Will man das nächste Bild, muss man lediglich manuell die "Geber_002.jpeg" auf "Geber_003.jpeg" umschreiben und so weiter und so fort.
Mir war allerdings seine "Um-den-Block-heizen" - Maschine-Heißmach-Methode und Stoppen, um dann mit dem Meßgerät zu messen zu dusslig.
Also das ganze Geraffel ausgebaut, Widerstand gemessen - passt. 26 Ohm, wie's sein sollte. Im kalten Zustand. Dann mit Heißluftpistole den Maschinenbetrieb simuliert, also den Geber stetig langsam warmgemacht. Und präzise das, was der Fen.net-Mensch beschreibt, passierte bei einem bestimmten Temperaturwert: Die Leiterbahn dehnte sich und trennte sich, zu erkennen am plötzlichen Kletterns des Widerstand auf Unendlich.
Die Platine muss vorsichtig freigelegt werden. Mit nem Teppichmesser. Ist widerwärtig, weil die Plaste zäh ist.
Hintergrund: Es gibt verschiedene Platinen. Meine sah etwas anders aus.
Wichtig: Dort, wo man (für den Draht - wo vorher ja nur ne Leiterbahn war) kleine Löcher bohrt, muss der Draht mit Schrumpfschlauch isoliert werden, der darf logischerweise auf keinen Fall mit dem Halter in Kontakt kommen.
Meine Platine sah im Gegensatz zu den Fen.net-Bildern so aus (Bild 1 - unrepariert, Plaste geknackt/abgekratzt)
Am Ende dann, et voila, trotz Dilettantismus beim Löten, stimmt der Widerstand wieder und hält für die Ewigkeit. Draht > brüchige Leiterbahnen

