Beiträge von franzalt

    Der Kompressionsenddruck lässt sich recht einfach berechnen indem man die wahre Verdichtung (das ist hier die wirklich Unbekannte Größe) und hoch den Adiabatenkoeffizent nimmt. Wie gesagt, für den Koeffizient hat sich 1,3 als ein guter Rechenwert erwiesen und die wahre Verdichtung wird irgendwo zwischen der effektiven und geometrischen Verdichtung liegen.
    Beim Kicken wird es wohl eher im Bereich der effektiven Verdichtung und im Bereich der (auslaßseitigen) Resonanz im Bereich der geometrischen Verdichtung [c=grey][f1](dazu gabs im TTS auch mal ein Beitrag ;) )[/f1][/code]
    Abzüglich kommen noch Leckageverluste hinzu (steigen mit sinkender Drehzahl) und geringer Drücke wegen Wärmeübergnag an den Kopf, Kolben und Zylinder. Letzteres ist im Prinzip kaum vernünftig meßbar (zumindest mit einfachen Hausmitteln) und in dem Wert 1,3 für den Koeffizienten schon berücksichtigt (gegenüber den 1,4 für Luft)


    Gruß Franz

    Zitat


    Original von Wolfe:
    Hat jetzt jemand schon einen gut funktionierenden S50 Zylinder bearbeitet, weiß noch wie er was gemacht hat, evtl. auch noch das SetUp?


    MfG Wolfgang


    Wie die Kollegen schon sagten, ist da in Sachen Drehmoment nichts mehr groß zu holen mit \"etwas überarbeiten\" da diese Motoren schon recht gut ausgereizt sind und mehr Drehmoment haben als verleichbare \"Westmotoren\" (man beachte auch Bauart und Entwicklungsjahr).


    Also die einfachste Möglichkeit ist die Erweiterung des Hubraums um ca. 25% auf 63ccm.


    Gruß Franz

    Zitat


    Original von squamble:
    [quote]
    den bvf würd ich mal lieber durch nen vergaser ersetzen den man auch vernünftig einstellen kann, der BVF funktioniert bei 16mm und auch bei 17mm ganz gut, aber danach wird das richtige einstellen schnell sehr schwierig...


    Dazu sollte man wissen das der BVF Vergaser auch von Werk aus dafür gedacht war mit 19mm Durchmesser angeboten zu werden (für geplante 75ccm Motoren). Nicht umsonst wurde da ein 21er Schieber verbaut :b_wink:


    Und soviel moderner sind die Dellorto Rundschieber vom Typ PHBC, PHBG PHBL und wie sie alle heißen auch nicht, deren Technik ist doch auch schon Jahrzente alt.


    Gruß Franz



    Die 0,01 mm beim 75/90er machen erstens das Kraut nicht fett und auch LT verwendet dieses Einbauspiel ohne das dort jemand schimpft ;)


    Und wie schon angesprochen wurde werden die Serienzylinder erstens nicht so stark getrieben und aufgrund der geringeren Leistung auch nicht so warm so das man da auch 0,03 mm Laufspiel verwendet.
    Zudem soll ja ein SVI nicht so lang halten wie ein Serienzylinder, RZT möchte doch auch immer was Neues verkaufen :biglaugh:


    Gruß Franz

    Zitat


    Original von tacharo:
    Das Eine ist die variante für die Vogelserie,daß Andere für die S-Modelle



    Nein. Die Variante mit der Plombe und Schlitz unten (= außenbelüftete Nadeldüse) ist sereinmäßig für die Schwalbe ab Baujahr 1968 vorgesehen und deren spezielle Ansauganlage. Das sind die Vergasermodelle BVF 16N1-5 und BVF 16N1-12.
    Die anderen \"Vögel\" besaßen von Werk aus innenblüftete Vergaser (also ohne Plombe und ohne Schlitz) - genannt sei hier z.B. der BVF 16N1-6 für SR4-2/1.


    Gruß Franz

    Zitat


    Original von Maddin82:
    Bei einer verdichtung von 9,5:1 hat man theoretisch 9,5bar überdruck. Volumen und druck sind zueinader antiproportional. Also halbes volumen= doppelter druck.


    Falsch ! Es handelt sich um eine adiabitsche Kompression.
    Empirisch gemittelt empfielt sich ein Adiabatenkoeffizeint von 1,3.


    Zitat


    Original von Maddin82:Leider hat der zylindern keine 100%ig füllung, also ist der ludtdruck im zylinder vor beginn der verdichtung schon geringer als der atmosphärische druck. Im endefekt wird der verdichtungsdruck dann irgendwo bei 8-9 bar sein.


    Doch, warum sollte keine 100% Füllung sein ? Die Frage ist nur mit was ist der Hubraum/Brennraum gefüllt, mit Frischgas oder Altgas.
    Bis jetzt noch nicht angesprochen wurden Leckageverluste und die effektive Verdichtung welche bei den Japanern die übliche Angabe ist.



    Zitat


    Original von Marvin:


    Um Systeme einfacher vergleichbar zu machen wurde \"einst\" der sog. mittlere Effektivdruck (heißt das so?) eingeführt.
    Das ist ein Gedankenmodell, bei dem der Kreisprozeß des Verbrennungsmotors \"linearisiert\" wurde.


    Richtig, auch einfach Mitteldruck genannt ;)
    (Effektivwert deswegen weil der Reibmitteldruck hierbei schon abgezogen ist)


    Gruß Franz


    Schon lange nicht mehr so gut gelacht :biglaugh:


    Übrigens schicker Star. Aber ich würde auch ein Gepäckträger montieren, schon allein wegen dem \"Alltag\", z.B. Pakete zu Hermes fahren ;)


    Gruß Franz

    Zitat


    Original von squamble:
    ...Leute von statik und scherkräften habt ihr hier noch nicht viel gehört...


    Warum so herablassend ? Erzählen Dir die anderen auch immer wovon DU noch nichts gehört hast :rolleyes:



    Zitat


    Original von squamble:...ich hoffe dass der schwingenlagerbolzen sich schön verbiegt und du ihn nie wieder raus bekommst...


    Und warum sollte das der Fall sein und warum \"wünschst\" Du ihm das :confused:


    Gruß Franz


    PS: Konstruktive Kritik wäre ihm zu sagen was er besser machen könnte ;)

    Zitat


    Original von tacharo:
    Das \"fast\" ist aber relativ.
    Wenn Du beides genau nachmißt,dann hast Du einen Unterschied von etwa 40%!!
    Soviel zum fast :a_bowing:


    Ich weiß ja nicht wie Du Dir die 40% zusammenrechnest, aber es würde mich schon interessieren welche Werte Du gemessen und wie Du sie verrechnest hast um dieses Ergebnis zu erhalten :b_wink:



    Zitat


    Original von tacharo:...
    Und ein 16er Gaser ist auch fast so groß wie ein 19er.
    Der Unterschied aber gewaltig :b_wink:


    Da werden Äpfel mit Birnen verglichen ! :rolleyes:
    Sicher sind 16 mm Durchmesser nur 16% weniger als 19mm Durchmesser, haben aber 30% weniger Querschnittsfläche weil der Durchmesser quadratisch in die Fläche eingeht. Und die Fläche ist das eigentlich wichtige für Die Einlaßresonanz, Strömungswiderstände und vieles weitere !


    Gruß Franz


    PS: Bei den vorherschenden Geschwindigkeiten im Vergaser gibt es immer Wirbel ;)

    Zitat


    Original von Paladin:
    Und wie sich das auf euren Bankkonto lohnt, erstmal über 100Onken an den renomierten Tuner und nach ein paar 1000km fahrt ihr mit euren Motor vielleicht noch 70-75km/h oder garnichtmehr, dann könnt ihr nochmal 200Onken drauflegen für Motorregenerierung weil durch die hohen Drehzahlen das untere Pleullager nicht mehr ausreichend geschmiert wurde, das lohnt sich dann natürlich für den renomierten Tuner und die von ihnen bezahlt werden und z.B. Werbung in Foren machen.


    Spart euch das Geld und fahrt den 63er ohne weitere Bearbeitung!


    Das mit dem unteren Pleuellager, was es angeblich nicht aushält, ist eine nette Geschichte aber mehr auch nicht. Vielleicht fehlen Dir auch einfach nur Vergleiche um zu der Aussage zu kommen, dass sich das Ganze nicht lohnt.


    Gruß Franz

    Zugegebenermaßen saß ich auch lange dem Irrtum auf, dass zum Beispiel die Gasgeschwindigkeit im Auspuff die gleiche ist wie die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Druckwelle :b_wink:


    Nichtsdestotrotz sind hier nun zwei Fragen aufgetaucht die ich noch nicht klären konnte und die mir nun keine Ruhe mehr lassen bis sie für mich geklärt sind:

    Zitat


    Original von squamble:
    Warum kann ein benzinmotor höher drehen als ein Dieselmotor?Warum verbrennt Benzin schneller als Öl?

    :b_wink:


    Gruß Franz



    Nachtrag:
    Ich glaube der nachfolgende Wortbeitrag von Drahkke den ich hier im Forum http://www.motor-talk.de/forum/drehzahlen-diesel-t87032.html fand beantworte im Prinzip beide Fragen


    \"Hi,


    aufgrund der Tatsache, daß Dieselkraftstoff nicht so zündwillig wie Benzin ist, läuft die Verbrennung im Dieselmotor etwas langsamer ab als im Ottomotor. Da die Zeitspanne, die dem Gemisch zur Verbrennung bleibt, mit höherer Drehzahl immer kürzer wird, hat das Dieselgemisch irgendwann nicht mehr die benötigte Zeit, um während der Expansionsphase vollständig zu verbrennen. Deshalb ist beim Dieselmotor rein physikalisch bei ca. 5400 U/min Schluß. Deshalb braucht ein Dieselmotor auch keinen Drehzahlbegrenzer. Man kann ihn einfach nicht überdrehen.
    ...\"