Beiträge von Nekro

    Zitat

    Bei den Zweitaktmotoren von Trabant, Wartburg und MZ soll der Schließwinkel einheitlich 132° ± 5° betragen

    ...ich denke bei Simson ist es nicht anders. (keine Garantie).


    Link


    Die komplette Seite (Speziell der bereich "Ratgeber Zweitaktmotoren") ist übrigens wärmstens zu empfehlen!

    Es gibt verschiedene Leitungsverbinder. Bei einer Version werden jeweils 4 Kontakte "gebrückt" (so wie in deinem Schaltplan). Bei einer anderen Version werden immer nur 2 Kontakte "gebrückt" (Ist dann quasi mit einer Lüsterklemme zu vergleichen). Du hast wohl 2tere Variante verbaut.

    Denke das 7 mm ist zu krass oder

    nein.. desto dicker desto besser!


    Zitat

    das bestehende Masse Kabel von Motor zu rahmen (Siehe Bild) komplett durch das neue ersetzen

    so würde ich es machen.



    So wie es aussieht gehen ja von Motormasse 2 Kabel weg. Wahrscheinlich eins zur Rahmenmasse und eins direkt zur Zündspule!?
    Achte einfach drauf, dass du das Nachher wider genauso hast.

    fettfrei? vielleicht ist das richtig und ich habs falsch gemacht, an jedem kontakt, an dem ich bisher fummeln musste, hab ich nachdem ich den gesäubert habe, nen müh polfett rangemacht, in der hoffnung das es nicht mehr so schnell gammelt.

    Das würde ich unter "eine frage der Philosophie" verbuchen.
    einerseits Schützt das nachträglich aufgebrachte Polfett vor Korrosion der Kontakte, welche zu hohen Übergangswiderständen führen kann. Andererseits kann dir dein Polfett auch den elektrischen Kontakt versauen, da es nicht leitend ist!

    Bild 1: ja das ist wohl der Rahmenmassepunkt.
    Bild 2: ja das ist ein Massekabel, was sicherlich die Verbindung von Motormasse zur Rahmenmasse geben soll. Vlt erneuerst du dieses einfach mit dickeren (3mm²)
    Kabeln. Die Anschlüsse/ Kabelschuhe schön blank und fettfrei machen!
    Bild 3: das ist der Anschluss für die Leerlaufanzeige (wird über Massekontakt im Schaltmechanismus geschaltet)

    Bei deiner Rechnung hast du einiges vergessen.


    1. Für 400€ bekommst du keine/kaum gute Grundlage Mopeds (Denke an Rost, Beulen, fehlende Teile, Schrottteile, technische Probleme)
    2. 300€ für Neuteile ist sehr optimistisch gerechnet, gerade wenn deine Grundlage auch nur 400€ gekostet hat. Außerdem kannst du nicht wahllos Neuteile verbauen, denn das Nachbauzeug ist Teilweise im Straßenverkehr nicht zugelassen.
    3. Lackieren ist nicht Billig. Gerade wenn es Professionel gemacht werden soll. (Denke an Sandstrahlen, Ausbeulen, Spachteln, Grundieren, Lack, Klarlack, Aufkleber). Da bist du bei dem bischen Simsonrahmen, Kotis, Seitendeckel und Tank schnell mal bei 300€ Plus. Schwalbe wird noch teurer.


    Ein Beispiel:


    Ich hatte meiner Freundin ein Moped aufgebaut.
    Die Grundlage lieferte ihre Ma. Es war also ein Fahrzeug aus Familienbesitz, was zu DDR-Zeiten laut Tacho 15000km lief und dann gute 20Jahre Stand. Kostete mich 0€. Es war nicht in einem sonderlich schlechten Zustand. Er so eine dieser Nummern die heutzutage als Scheunenfund für 600€ weggehen.
    Schlussendlich sind über 700€ und genug Schweiß reingeflossen bis sie so dastand:




    Leider habe ich kein Foto von vorher, aber wie gesagt der Zustand war nicht schlecht.
    In den 700€ stecken noch keine Motorregeneration oder Zylinderschleifen drin, Vergaser, Elektrik und Zündung sind Altteile, auch der Auspuff blieb der alte. Lackiert hab ich selber, mit Dose.


    Was den Preis hauptsächlich hochtrieb waren:


    Laufräder, Reifen, Lack, Bowdenzüge, Schwinge


    Den Rest macht das Kleinfieh:


    Buchsen, Leuchtmittel, Telegabelrep.-satz hier mal n Blinkerhalter, da mal n Gasgriff.


    Ich hoffe ich konnte dir zeigen, in welchen Preisregionen du solche TOP-Neuaufbauten verkaufen müsstest um auch nur ein klein wenig Gewinn zu machen.
    Sicherlich kann man hier und da Sparen aber meistens leidet darunter die Qualität deiner Arbeit. Ein bisschen würden vlt. gute Bekanntschaften zu Lackierern oder Altteilesammlern helfen um den Preis niedrig zu halten.


    Es gibt aber dennoch Nischen um sich Taschengeld zu verdienen. Beispielsweise sind meine Simsonfähigkeiten in meinem Ort relativ bekannt und Leute die kein Bock oder keine Ahnung haben kommen mit ihren Problemchen zu mir. $-)
    Auch der ein oder andere hier im Forum verdient sich ne Kleinigkeit mit diversen Dienstleistungen.
    Ich würde dir/euch also raten ehr in eine solche Richtung zu Steuern.


    Gruß

    es ist sehr wahrscheinlich, dass dein motor kein ordnungsgemäßes massekabel hat. ohne das kabel hat er eine höherohmige verbindung über diverse anbauteile oder so. bei zündung allein passiert nichts, weil der strom gering ist und damit der spannungsabfall die zündung nicht beeinträchtigt. wird jedoch das fahrlicht eingeschaltet, fließt ein deutlich höherer strom über den "widerstand" was nach dem ohmschen gesetz einen höheren spannungsabfall bedingt. die wirksame spannung für die zündanlage wird um diesen betrag geringer und kommt nun in einen bereich, wo es nicht mehr ausreicht, um jeden funken fristgerecht abzuliefern.


    es kann natürlich auch sonstwas sein, aber der direkte zusammenhang mit dem licht ist eigentlich ein guter indikator.

    Das ist ein sehr guter Lösungsansatz.
    Im genauen müsstest du ein Verbindungskabel (möglichst dick!) von Motormasse zur Rahmenmasse legen. Am besten zum Massepunkt am Rahmen, wo auch alle anderen Massekabel hinführen. Das Kabel welches an Zündspulenklemme 15 befestigt sein müsste ("Braun", nicht "Braun-Weiß"; kann aber auch eine andere Farbe haben) führt zu diesem Massepunkt. Alternativ könntest du auch Klemme 15 Zündspule direkt mit der Motormasse verbinden.

    Zitat

    das Zündkabel fest in den Stecker sowie die
    Spule gesteckt und festgemacht.

    "gesteckt" reicht nicht! Es gehört geschraubt.

    Dein Link führt nicht zu einem Set.
    Wichtig ist, dass du eine 6V Zündspule oder eine, die mit EMZA gekennzeichnet ist, kaufst. Ne Neue Zündspule würde ich nicht gleich kaufen aber das wär natürlich die sicherere Nummer, denn sollte der Dorn bei deiner jetzigen wirklich fehlen (ist sehr oft der Fall), wäre diese unbrauchbar. Zündkerzenstecker sind oft der Ursprung eines Problems, ein Wechsel lohnt daher meistens.