Beiträge von makersting

    Die Zündung bleibt weiterhin eine Hochspannungszündanlage, welche die Primärenergie aus der dafür vorgesehenen Spule von der Grundplatte erhält. Die Batterie, bzw. die Ladeanlage, wird nicht durch ein Batteriezündsystem belastet.


    Ich muss gestehen, ich hätte besser gefunden, wenn das Zündmodel vollständig durch DC versorgt würde. So hätte man die Zündladespule durch eine weitere 6V bzw. 12V-Spule ersetzen können, um mehr Leistung für die Batterieladung bzw. Frontlicht bereit zu stellen. Denn so furchtbar viel mehr Strom wird das Modul bei völliger Versorgung durch DC nicht brauchen. H4 mit originalbasierter E-Zündung rückt dann ich greifbare Nähe.


    Zugegebenermaßen wird das außer mir kaum jemand sonderlich wichtig finden...


    Trotzdem eine toller Entwicklungsansatz, der - wenn er hält was er verspricht - mächtig 'habenwollen' Potential hat.

    makersting:
    das "D" in DCDI steht lediglich für "Digital".


    Und wo wird "D" angeschlossen? Oder meintest du, dass dieser Anschluss zur Aktivierung/Deaktivierung der Drehzahlbegrenzung dient?


    Was mich wundert, ist dass die Zündladespule noch benötigt wird. Schließe ich korrekt, dass die Zündenergie weiter aus dieser Spule kommt, während die Elektronik zur Auslösung des Thyristors aus der Batterie gespeist wird? Oder dient die Zündladespule nur zur Feststellung der Drehzahl?

    Fehlt die Wärmeisolierscheibe zw. Zylinder u dem Vergaserflansch?
    Hintergrund: Nach dem Abstellen des Motors wird im Gaser keine Verdunstungskälte mehr "produziert", die Hitze des Motors erwärmt den Gaser via Flansch ab dann merklich. Ohne Wärmeisolierung kann es zur berüchtigten Dampfblasenbildung kommen, der ganze Ansaugtrakt steht dann voll mit Benzindampf.

    Ein verbautes 12V-Leuchtmittel bedeutet nicht zwingend, dass es sich um eine 12V-LiMa handelt. Eine 12V-Lampe bekommt an einer 6V-Grundplatte ab mittlerer Drehzahl sogar zuviel Spannung geliefert. Höre auf ckich und guck dir vorsichtshalber die Nummer auf der Grundplatte an.


    Fotos von der GP ohne Polrad wären hilfreich.

    Als Masseanschloss der Spulen ist der Spulendraht direkt oben aufs Blechpaket gelötet. Den ablöten und ohne Kontakt zur Masse an eine Leitung anlöten.
    (Es gibt eine Ladespule, die ist ab Werk potentialfrei. Falls du die kaufen willst, müsstest du ein paar Simsonschaltpläne wälzen, um die Spulennummer herauszufinden.)


    Unterer Plan: Die Sperrdioden lass bloß weg. Dadurch kann der Regler nicht mehr regeln. Da müsstest du den Plan noch umstricken, damit der Akku per Zündschloss vom Rest getrennt wird.



    Oberer Plan: Der hat den Nachteil, dass Teile der Elektrik auch bei "Zündung aus" unter Batteriespannung stehen. Das führt kurz oder lang zu fieser Korrosionsbildung an Kontaktstellen. Das ist Mist.
    Beim Frontlicht würde ich den normalen nicht-potentialfreien Regler nehmen. Die Zuleitung zum Scheinwerfer wird an die rot-weiße Leitung von der Lichtspule zusammen mit dem Regler angeschlossen. Der Scheinwerfer läuft dann weiterhin auf AC. Der Regler schließt nur phasenweise kurz, falls die Effektivspannung zu hoch steigt.


    Im Prinzip habe ich meine Fahrzeuge nach dem oberen Plan verkabelt. Die 6V-Ladespule potentialfrei gemacht und per (Eigenbau-)Regler wird ein 12V Akku geladen.