Beiträge von makersting

    Rechtlich gesehen sieht es mit Blinkern (und Hupe) so aus:


    Waren Blinker ab Werk dran, muss die Kiste auch Blinker haben.


    Falls ab Werk keine Blinker dran waren, braucht man keine.


    Hat man Blinker angeschraubt, obwohl die Typgenehmigung diese nicht vorsieht, müssen diese funktionieren. (Ich glaube die müssen sogar beim TÜV eingetragen werden.)

    Edit: Ich hatte mich erst Punkt für Punkt durch Duos Ausführungen durchgearbeitet, doch eingesehen, dass das für alle außer viell. Duo völlig undurchsichtig wird. Daher hab ich das alles gelassen und daher die vielen Edits, sorry dafür.


    Duo, vieles was schreibst ist für sich zutreffend, aber du verknüpfst zutreffende Aussagen in fehlerhafter Weise miteinander. Kurzum: Mit Verlaub, da ist viel Unsinn zwischen.


    Ich habe die Funktion der Schaltung am Schaltplan nachvollzogen, und sie gestestet mit Wechselspannungsquelle, Bleibatterie und die Ladung auf dem Oszi über Stunden verfolgt. Sie läuft wie ich es in Post 12 beschrieb.
    Wenn 13,8V an der Batterie erreicht werden, zündet der Thy. nicht mehr und es wird schlicht nicht mehr geladen. Der Holzhammer ist doch allgemein anerkannt, viele fahren ihn seit Jahren mit besten Erfahrungen. Was soll ich noch sagen?


    By the way II: Ich habe mich bezüglich des Anschlusses des Rücklichtes verguckt: das ist ja doch an der Batterie angeschlossen. Also wird die Lebensdauer des Leuchtmittels doch nicht verkürzt. Alles super!

    Der rote Ladeteil steuert lediglich nur den Ladethyristor auf der positiven Halbwelle an (ab einer voreingestellten Mindestspannung wird das Gate des Thyristors angesteuert), jedoch wird die Ladespannung nicht begrenzt.
    Würdest du jetzt positive Halbwellen von z.B. 100V auf den Eingang "Regler" jagen ("Sense" ist nicht belegt), dann würde der Thyristor (seine Ansteuerung ist beispielsweise auf 13,8V eingestellt) ab einer Amplitudenhöhe von 13,8V öffnen und den gesamten nachfolgenden Kurvenverlauf durchlassen, bis die Amplitudenspannung wieder gleich/kleiner der Batteriespannung wird (es fließt dann kein Strom mehr und der Thyristor "schaltet sich aus/sperrend"). Also würde die volle "Spannungsspitze" der Amplitude auf die Batterie drauf...

    Ich fürchte, dass du den violetten Ladeteil falsch verstanden hast.
    Durch den 560Ohm Widerstand und die Z-Diode wird eine (während der pos. Halbwelle) konstante Spannung erzeugt. Diese minus 0,6V liegt am Gate des Thyristors an. Dieser Schalten nur dann durch, wenn die Spannung der Batterie (plus 0,6V) geringer ist, als die am Gate anliegende Spannung. In diesem Fall lädt die Batterie, bis die Spannung der Batt. plus 0,6V der Gatespannung erreicht. Ab dann schaltet der Thyristor nicht mehr durch.


    Bsp:
    Z-Diode: 15V;
    UGate: 15V - 0,6V = 14,4V.
    UBatt: 13,6V; 13,6V + 0,6V = 14,2V


    14,2V < 14,4V => Thy. schaltet durch, Batt. wird geladen.


    In diesem Fall würde die Batterie bis 13,8V geladen, ab dann nicht mehr.


    So lange der Thy. durchschaltet und die Batt. geladen wird, solange kann die Spannung nicht über die Batteriespannng steigen - die wird regelrecht von der Batt. weggesaugt. Hohe Spannungen sind wurscht.


    Ich habe gerade erst gesehen, dass die Rückleuchte und Bremsleuchte nicht an der Batterie angeklemmt sind. Daher wird es für die Rücklichtbirne lebensdauerverlängernd wirken Sense mit anzuklemmen.

    Wenn der Wechselspannungsbegrenzer auf 13,4V eff begrenzt, heißt das aber nicht, das der Akku nicht doch bis über 14V geladen wird. Ggf. mal die Spannung auf dem Oszi anschauen. By the way, woher weißt du, bei welcher Spannung sein Regler begrenzt?


    Das Argument mit den Spannungsspitzen ist - so denke ich inzwischen - eine Glaubensfrage. Die Begrenzung hat auch Nachteile. Sense mitanschließen kann man machen, oder auch nicht. Zumindest eines weiß ich sicher: es treten keine 'zu hohe Ladespannungen' auf. Eben genau das verhindert der violette Schaltungsteil.


    Wie dem auch immer sei, für mich ist GeeVee's "Entwicklung" gut und tauglich. Er selber hat doch auch gute Erfahrungen gemacht.

    Ich ergänze mal:
    Diese oben beschriebene Schraube muss übrigens nach rechts gedreht werden; d.h. wenn du von der LiMa-Seite des Motors darauf schaust, im Uhrzeigersinn. Drehen kannst du sie auch mit einem kleinen Schraubendreher, andere haben es schon mit einer Speiche gemacht. Die ist sehr leichtgängig. Ist aber etwas Fummelei.
    Dazu muss kein Motordeckel ab und der Motor natürlich auch nicht raus. Einfach nur die Kontermutter runter und ran da.
    Good luck.

    Baue die Batterie aus und verbinde am besten zwei Blinkerleuchten (eine geht auch) direkt mit ihr. Leuchten diese in mit voller Helligkeit ist die Batterie in Ordnung (Wobei das knacken der Hupe ein ziemlich sicheres Indiz ist)

    ...und sie sollten auch ein paar Minuten gleichbleibend hell leuchten. Rechnerisch müsste das eine geladene Batterie, die i.O. ist, das etwas mehr als eine halbe Stunde schaffen.

    Ich glaube, dass deine Batterie hin ist. Wie hast du ihren Zustand geprüft?


    Das die hinteren Blinker so gar nichts von sich geben, ist wohl eine andere Baustelle. Das könnte an einer fehlender oder schlechten Masseverbindung dieser liegen. Laut dem Moser-Schaltplan müsste bei der S51 hinten auch ein Massepunkt sein. Vielleicht übersieht man den leicht. Da noch mal genau nachsehen.

    Habe ich nicht. Ist auch gar nicht nötig, da dieser Bereich sowieso immer leicht ölverschmiert
    ist. Daher keine Korrosion auch bei blanken Flächen.

    Ich weiß gar nicht wie man das falsch verstehen kann. Und dann muss er sich auch noch zu unrecht anmosern lassen.


    Er schreibt nicht, dass die Kontaktfläche verölt ist (was auch egal wenn nicht sogar eher günstig wäre), sondern das es nur da verölt ist. Und es ist sehr gut, dass keine Feuchtigkeit zwischen die Kontaktflächen kriecht.
    Abgesehen davon macht etwas Öl/Fett auf Kontakten nichts. Ganz im Gegenteil, es schützt vor Korrosion. Schließlich gibts auch Polfett für Batterien. Kontaktsprays sind auch nur Öle, teils mit reduzierend wirkenden Zusätzen um Oxidationen zu beseitigen. In Booten werden Kabelverbinder vor dem Zusammenstecken gerne mit Bootsfett vollgepumpt, manch ein Moppedfahrer tut das auch - mit jahrelangen guten Erfahrungen.


    Wasser ist das Problem, nicht Öl oder Fett. Auch wenn einem letzteres erst nicht einleuchten mag. Man bedenke, dass die Kontaktflächen nie wirklich eben sind, sondern rau. Die einzelnen Erhebungen bringen Zusammenpressen den Kontakt. Da ändert Fett/Öl nichts dran. Wasser (plus O2) hingegen führt mit der Zeit zu chemischer Veränderung des Kontaktes durch Bildung nicht-leitender Oxidschichten nachdem der Kontakt schon hergestellt war.