Vielleicht mal ne andere Seite der Sache.
Dass alles immer teurer wird ist nur normal... und war schon immer so. Und Angebot und Nachfrage sind halt auch immer noch einigermaßen im Gleichgewicht.
Nur die Schwarzarbeit nimmt halt immer mehr zu. Sicher auch wegen des Geldes. Wenn eine Werkstattstunde 50 Euro kostet, ohne das etwas geschehen ist, dann ist das schon viel, liegt aber auch an der vielen Werkstattausrüstung und an den Lohnnebenkosten. Wenn sich die Werkstatt halt Arbeitnehmer leisten muß, die er nach Tarif mindestens 2 Jahre bezahlen muß, so ist das halt teuer.
Der Schwarzarbeiter hat diese Nebenkosten nicht und kann somit für 12 Euro die Stunde arbeiten. Ist doch nen netter Unterschied.
Und bisher waren die Gewerkschaften stark und die Tarife bindend. Nun sollen aber und müssen Reformen kommen. Wenn also z.B. die Kündigungsfristen fallen, dann kann z.B. der Mittelstand auch wieder Arbeitskräfte billig einstellen und vor allem auch nach Arbeitsaufkommen.
Und dann spielen auch 200 Euro Dieselkosten keine Rolle. Die können nämlich von der Steuer abgesetzt werden. Aber ein Arbeitnehmer, der 1000 Euro im Monat kostet, auch wenn keine Arbeit da ist ????
Also muß in den Köpfen etwas geschehen. Und das ist natürlich ein Einschnitt und eine Umgewöhnung.
Und noch was zum Sozialsystem:
Vor der Wende gab es zwei sehr benachbarte deutsch sprechende Staaten. Der eine, der sich wegen Sozialmaßnahmen kaputt gewirtschaftet hat, und einer, der Sozialmaßnahmen anbieten mußte um seine eigenen Bürger zu beruhigen ? Diesen Sozialkonkurenzkampf gibts jetzt nicht mehr. Also wird alles Soziales abgebaut. Es kostet halt nur Geld.
Somit könnten die Steuern sinken, die Abgaben auch.... und der Arbeitnehmer könnte vieles mehr in der geldbörse haben.
Aber der Arbeitslose wäre absolut am Ende.
Aber in den USA funktionierts. Und bei uns wirds kommen.