Erklärung zu Laufverhalten

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  • Aloha.


    Vorweg: Der Fehler wurde gefunden und beseitigt, das Möp rennt fein, ich brauch keine Hinweise und Ratschläge zur Fehlerbeseitigung. Dankeschön. Streit und ätzende Kommentare bitte auch woanders. Ebenfalls danke.



    Was mir hingegen nicht ganz klar ist, ist, warum die Karre das tun konnte was sie trotz Defekt tat. Da wäre es gut, wenn mir das bitte Jemand erläutern könnte. Reine Neugier.


    BVF 16n1-11. Der Nadelhalter war ein bisschen ausgeleiert und neigte sporadisch dazu, trotz enger klemmen, die Nadel in den Düsenstock fallen zu lassen. Was dann passiert is klar.


    Eigentlich dürfte das Möp sich so keinen Meter mehr vorwärtsbewegen, sobald in einen Gang geschaltet wird, säuft sie ab. Ging aber trotzdem. Leerlauf Vollgas, dann Kupplung kommen und leiden lassen und dabei noch weiter aufdrehen - und sie fährt. Stabil. Nur im 1. Gang, aber immerhin. Solang man will, keine Zicken. Sogar sehr hochtourig. Sobald man in den 2. hochschaltet, ist sie wieder futsch. Blubb.


    Und das is für mich der Fragepunkt. Wie macht die Maschine das, wenn die Teillastnadel voll den Düsenstock verstopft? Kommt der nötige Sprit allein durch die Leerlaufdüse? So viel? Wahrscheinlich noch mehr als gebraucht, in dem "Betriebsmodus" beginnt der Vergaser gelegentlich durchs den Kotzeüberlauf Sprit zu spucken. Oder presst der Druck im laufenden Motor regelmässig kurz die steckende Nadel hoch dass ein bisschen Sprit nachlaufen kann? Kann ja eigentlich nicht sein...


    Fragen über Fragen. Danke euch.

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    Einmal editiert, zuletzt von Lory ()

  • Bei Volllast(Höchstdrehzahl) wird jeder Kanal im Vergaser genutzt um Gemisch für die Verbrennung zuliefern.
    Sobald Du aber schaltest sinkt die Drehzahl rapiede und du begibst dich wieder in den Teillastbereich...
    Das Bauteil hat daher seinen Namen, damit steuert man den Teillastbereich.

    haubdsache sreschned nisch... ;(
    "Sei kritisch, fahr britisch."

  • Ich denke, das hat was mit dem Leerlaufsystem und der Öffnung des Kolbenschiebers zu tun. Du hast im Vergaser eine kleine Öffnung mit der Leerlaufdüse als Quelle. Vergrößerst du nun den Durchlass durch Gasgeben (äquivalent zur Stiftschraube für die Einstellung der Leerlaufdrehzahl), erhöht sich auch die Motordrehzahl. Du fährst quasi nur mit Standgas in wechselnder Drehzahl. Ein getrenntes Leerlaufsystem macht es möglich.


    So jedenfalls meine Erklärung dazu.


    MfG
    Christian

    "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
    (A. Einstein)

  • Besten Dank für die Mühe, nun verstehe ich das besser.

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