Ritzel mit Versatz

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  • Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit die Kette am Motor nach aussen zu versetzen. Plan war ein Ritzel anfertigen zu lassen. Leider habe ich hier noch niemanden gefunden, der das machen kann. Versatz soll 12mm betragen.
    Als Alternative habe ich überlegt, 2 Ritzel miteinander zu verschrauben (mit Distanz dazwischen). Fraglich ist, ob das hält. Dazu würde ich 2 17er Ritzel mit 420er Teilung verwenden, welche schon passende Bohrungen hätte.


    Kann jemand was zur Haltbarkeit sagen, oder eventuell sogar eine Versatzritzel erstellen?


    Über Sinn läst sich immer Streiten. Daher das bitte aussen vor lassen.

  • Haut denn das mit dem Deckel noch hin?
    Wenn du ein paar ordentliche Schrauben nutzt, könnte das funktionieren. Ist ja beim MS50 hinten auch nur mit schrauben gelöst.
    Allerdings hast du dann auf der Abtriebswelle auch ne ziemlich hohe Belastung.


    Ein Ritzel das nach außen ragt zu erstellen wird wohl fast nicht möglich sein. Schon allein durch die Mutter. Da müsstest du drüber hinweg und dabei wäre nicht sonderlich viel Fleisch zur Verfügung.
    Das wiederum würde aber auch auf die geschraubten Ritzel zutreffen... ?(


    Mh ich weiß nicht so recht.


    mfg
    :b_wink:

    Einmal editiert, zuletzt von Simon S93 ()

  • Ich hab da noch mal drüber nachgedacht. Das mit dem Ritzel lass ich. Statt desen werden die Motorhalter umgeschweisst, so das der Motor weiter rechts sitzt. Das ist einfacher und sollte auch beim TÜV keine Probleme machen.

  • Hm ich hätte die Idee mit dem Ritzel verfolgt den Motor versetzen bringt einige Nachteile im Fahrverhalten.


    Ich hätte das Ritzel ausgedreht dann eine Buchse eingesetzt und verschweißt diese ausgedreht und am Boden den Schlitz zur Befestigung so hat man dann quasi nen Sackloch zum
    verschrauben. Sollte natürlich ausreichend dimensioniert sein.

  • Welche Nachteile bringt der versetzte Motor? Das Einzigste was nachher nicht ganz so schön ist, wird der Versatz im Ansauggummi sein. Aber wir reden hier von 10mm !!!


    Ritzel ausdrehen etc. ist denke ich nicht einfach so möglich, da gehärtet. Mir fehlen für solche Arbeiten die Maschinen und bis jetzt hat das keiner bieten können. Daher versetzte ich jetzt den Motor. Hat auch den Vorteil, das ich die Übersetzung ändern kann ohne ein neues Ritzel anfertigen lassen zu müssen.

  • Versatz vom Ansaugstutzen, unteres Motorlager, Auspuff/Krümmer, ... Hat alles einen Rattenschwanz.


    Ich würde auch ein Ritzel beim Maschinenbauer tellern lassen. Also ausbohren und eine Buchse einschweißen.


    Ist halt alles irgendwie gefummel.


    Darf man fragen warum du so einen großen Versatz brauchst?

  • Gerade bei nur 10mm würde ich das Ritzel umbauen da bei der geringen Tiefe noch keine Nachteile auftreten können.


    Und das gehärtete ist kein Problem das was hier verbaut wird ist Pile Pale von der Härte da kennt nen Zerspaner kann anderen Sachen.

  • Ich glaube da habt ihr etwas falsch verstanden, oder ich hab mich nicht richtig ausgedrückt.
    Die Motorhalter bleiben an ihremPlatz. Nur die 4 Stellen wo die Schrauben vom Motor durch gehen, werden umgeändert. Auspuff sehe ich kein Problem. Der hat genug Spiel. Damit bleiben die Lager vom Motor an ihrem Platz.
    Problem beim Ritzel wäre der Seitendeckel vom Motor. Da die Kettenschläuche mit nach aussen wandern müssen, müsste dieser umgebaut werden. Dazu hatte ich noch keine Lösung. Das entfällt beim Versetzen des Motors.


    Ansaugung ist doch kein Problem oder?


    Warum ich das mache, bitte nicht drauf rum treten. Es ist definitiv nicht das sinnvollste was man machen sollte, wenn es einem um Performance ankommt.
    Ich bau gerade auf USD Gabel um und möchte das Vorderrad des Spenders weiter verwenden. Das dazugehörige Hinterrad würde ich auch gerne verwenden. Allerdings auf Simson Nabe umgespeicht. Der Reifen hinten ist ein 130/70-17 und damit 1cm breiter wie mein 120/70-15, im Umfang größer und nochmal etwas schwerer.
    Das aktuelle Rad wurde mit einem um 5mm versetzten Kettenrad (nicht ganz korrekt gelöst) eingebaut. Demnach muss ich diese 5mm + die 5mm mehr Reifenbreite (auf dieser Seite) am Kettenblatt und Ritzel nach aussen, damit die Kettenflucht passt. Das passt ansonsten, bis auf Kleinigkeiten, problemlos.
    Das ganze wird wieder eingetragen. Wurde schon abgeklärt.

  • Genau, Hinterrad entsprechend weiter nach links versetzt einbauen.


    Dann laufen zwar vorder und hinterrad nicht mehr in einer Spur, aber das ist Fahrwerksgeometrisch auch nicht ganz so wild.


    Klar kannst du versuchen den Motor in den Haltern weiter nach rechts zu setzen indem du die Halter umbaust, aber das ganze ist echt viel Fummelei.


    Seitendeckel könntest du an der Stelle mit 2k kaltmetall umarbeiten. Ist auch irgendwie gefummel :/

  • Rad aussermittig ist bei der Breite keine Option. Ich hab das Rad schon mal rein gesetz um zu messen. Da ist auf beiden Seiten nur noch knapp über 1cm Luft zur Schwinge. Da würde der Reifen, wenn man ihn soweit aussermitig hat das die Kette zum Reifen genug Luft hat, zu nahe an der Schwinge sein.


    Ist alles nicht ganz einfach, aber das liebe ich an der Umbauerei.


    Seiteckel mit Kaltmetall hat ich auch schon überlegt. Aber da befürchte ich, sind die Belastungen zu groß. Vibrationen, Wärme-Kälte und Zug durch die Kettenschläuche.

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