Simson Gel Batterie

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  • Hallo,


    Es geht darum das ich mir in meine Simson S51 eine Gel Batterie einbauen möchte.
    Kann mir da jemand helfen der selbst eine davon besitzt? Die Gel Batterien gibt es ja in 1000 Größen. Schafft die Ladeanlage das auch? Was muss ich beachten? Kann die Gel Batterie kaputt gehen?
    Wäre super wenn mir jemand eine nennen kann die was taugt und gut rein passt.
    Vielen Dank schonmal.


    Dracko




    Für alle, die nach einer Produktempfehlung suchen (Anmerkung vom Forum):

    6 Volt Gel Batterie für S50/S51: https://www.amazon.de/dp/B01KM…8401f62136&language=de_DE
    12 Volt Gel Batterie für S50/S51: https://www.amazon.de/dp/B01N0…33a8d86250&language=de_DE
    6 Volt Gel Batterie für Schwalbe:: https://www.amazon.de/dp/B002E…2713fdd496&language=de_DE
    12 Volt Gel Batterie für Schwalbe:: https://www.amazon.de/dp/B00P0…0ecb96aace&language=de_DE

  • Hi Dracko,


    Messe die (maximalen) Dimensionen deiner originalen Batterie (mit Deckel) aus. (oder du hast den Batterie-Typ-Aufdruck)


    Viele Anbieter geben in der Produktbeschreibung auch die mechanischen Abmessungen an.


    Auch wenn eine Batterie anstelle Schraub-Anschlüssen Flachsteckanschlüsse haben sollte: Auch diese kannst du nehmen/verwenden.


    Alternativ ginge auch AGM.


    Schaue auch mal:
    http://stores.ebay.de/fairpreis2011


    der Anbieter/Hersteller:
    http://www.psg-elektronik.de/batterien/index.html

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Erstmal hast du nicht geschrieben welche Spannung dein Moped hat und damit die Gelbatterie haben soll.


    Zum Thema Batterien kann ich dir aber folgendes raten:
    Grundsätzlich sollte man von Batterien für stationäre Anwendungen (wie leider auch die von DUO erwähnten USV Batterien) ein wenig Abstand halten. Ihr mechanischer Aufbau ist nicht für die Belastungen auf der Straße durch Vibration oder auch die thermischen Belastungen gemacht. Nicht zuletzt, weil sie auch auf andere Eigenschaften ausgelegt werden. Im USV-Fall z.B. auf die sichere und lange Stromversorgung, was dem Moped ja zu gute kommen würde, aber nicht auf viele Zyklen, da sie nur im Notfall für eine Ersatz-Stromversorgung sorgen sollen und sich ansonsten immer in der Erhaltungsladung befinden. Dementsprechend legt man für die Batterie Fertigungsart, Legierungen, Stromableiter, Separator, Elektrolyt usw. aus.


    Besorge dir lieber ein dem Anwendungszweck entsprechende Batterie und mit ein wenig Pflege hast du sehr lange was von ihr.


    Ich fahre in meiner S51 eine Gelbatterie wie in dem folgenden Link (allerdings von Hein Gericke, weil sie dort damals günstiger war)
    http://www.ebay.de/itm/2814053…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT


    Sie passt von den Abmessungen gerade noch so ohne an das Zündschloss anzuecken. Bei mir liegt auf der Batterie noch ein ganz normaler H4 -Lampenkasten für PKWs, wie man ihn in jedem Baumarkt findet,um sie mit dem Spannband fixieren zu können. Man könnte auch überlegen den Raum im Herzkasten komplett mit Batterie zu füllen, da Gelbatterien prinzipiell auch z.B. hochkant genutzt werden können.


    Gruß
    Andreas

  • Grundsätzlich sollte man von Batterien für stationäre Anwendungen (wie leider auch die von DUO erwähnten USV Batterien) ein wenig Abstand halten. Ihr mechanischer Aufbau ist nicht für die Belastungen auf der Straße durch Vibration oder auch die thermischen Belastungen gemacht. Nicht zuletzt, weil sie auch auf andere Eigenschaften ausgelegt werden. Im USV-Fall z.B. auf die sichere und lange Stromversorgung, was dem Moped ja zu gute kommen würde, aber nicht auf viele Zyklen, da sie nur im Notfall für eine Ersatz-Stromversorgung sorgen sollen und sich ansonsten immer in der Erhaltungsladung befinden. Dementsprechend legt man für die Batterie Fertigungsart, Legierungen, Stromableiter, Separator, Elektrolyt usw. aus.


    Moment! - Verwechsle bitte nicht "(spezielle) USV-Batterie" mit "Stationär-Betrieb".


    Klar, die speziellen USV-Batterien sind darauf ausgelegt, an einem festen Standort zu verweilen, wo sie nicht den "Belastungen" wie in Fahrzeugen ausgesetzt sind...


    Aber wenn du meinem Link zum Shop folgst und dir mal die Einsatzgebiete und Eigenschaften der Batterien anschaust, erkennst du auch, dass die meisten Batterien ideale Eigenschaften für den USV-Betrieb haben, aber ebenso eine gute Zyklenfestigkeit aufweisen und sie sowohl in USV- als auch Fahrzeug-Anwendungen verwendet werden können.
    z.B. wird beim Verwendungszweck u. a. Rasenmäher/Rasentraktor aufgeführt... - ein doch schon deutlich rauerer Einsatzort, als eine Stationäranlage.


    Wenn man auf der Herstellerseite mal deren Beschreibungen ihrer Gel- und AGM-Batterien durchliest, dann scheinen die AGM eher für USV-Anlagen gedacht zu sein, da hier keine Angaben zu mobilen Anwendungen gemacht werden.


    Schaust du aber in den Shop, findest du aber oft Angaben zum Verwendungszweck, wie Caddys, Rollstühle, Rasenmäher/-Traktoren.
    Bei Rasentraktoren werden sie also als Starterbatterien verwendet (so wie auch in den "Böller-Rollern", die ja ebenfalls Anlasser haben)


    Da nehmen sich die Gel- und AGM-Batterien nicht viel, sofern "mobile Anwendungen" aufgeführt sind.


    Diese Batterien sind robuster, als die altherkömmlichen USV-/Notstromversorgungsanlagen-Batterien...



    Ich sage immer, eine Fahrzeugbatterie benötigt zwar eine gute Zyklenfestigkeit, muss aber mindestens genau so gute Standby-Eigenschaften haben. Sie muss hochstromfest sein (Bei der Simme eher weniger interessant, weil sie keinen Anlasser hat - bis auf wenige Ausnahmen) und auch eine gute Tiefentladeverträglichkeit haben.


    Außerdem sollte sie ebenfalls hohe Ladeströme (mehr als 1/10-el der Nenn-Kapazität) vertragen (trifft mehr auf Gel als auf AGM zu):
    Eine (fast) leere Batterie zieht bei "fester Ladespannung" ein Vielfaches von 1/10-el der Nennkapazität, reduziert sich aber selber den Ladestrom mit zunehmendem Ladezustand (der Innenwiderstand der Batterie steigt dabei an)



    Die höheren Lade(schluss)spannungen von bis zu 14,4...14,7V bei AGM und GEL und die Ladeerhaltungsspannungen von ca 13,8V lassen Gel und AGM nicht so schnell kritische Gasungsspannungen erreichen.



    In Rollern haben wir es in der letzten Zeit schon so oft erlebt, dass wartungsfreie Nass-Zellen-Batterien oft genug schon nach einer oder zwei Saison/-s derart schwächeln, dass die Motorsteuerung der Injektion-Rollermotoren beim Start aussteigt, weil die Spannung beim E-Start zu stark einbricht.
    Besser schneiden da Gel oder AGM ab.


    ...ABER JEDE Batterie benötigt auch die vorgeschriebene Wartung/Pflege...
    ...und viele Leute ignorieren gerne, dass zu lange anhaltende Tiefentladungen die Batterie schädigen => Kapazitätsverlust!



    Wie gesagt:
    Bei der Batterieauswahl sollte man schon auf die Eigenschaften und auf die Einsatzzwecke achten.
    (eine (spezielle) "Stationär-Batterie würde auch ich nicht für Fahrzeugeinsätze empfehlen, wohl aber solche Batterien, die sowohl für stationäre, wie auch mobile Anwendungen deklariert sind - zu (rauen,) mobilen Anwendungen zählt auch ein Rasentraktor, da es auch hier reichlich Vibrationen und Erschütterungen gibt)

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


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    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


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