Jap ist auch so. Wäre mir auch nicht bekannt das die noch nen Hohn Schliff drin haben. Bei den Barikit Kolben geht das sogar noch viel schneller...
Neue Kolbenringe einfahren
- Oeli
- Geschlossen
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nach 5000km kein kreuzschliff mehr?
na dann darf niemand meinen zylinder sehen, der schon zehntausende km drauf hat und noch ein erkennbares honbild.
die zylinder meiner rs haben den beim wechselintervall ebenfalls noch und werden deutlich höher belastet.
das einfahren ist letztlich überflüssig.
was der fahrer macht, solange er keine mutwillige zerstörung vorhat(kalt treten, grenzwertig mager fahren, etc.), ist fürs einfahren ansich egal.
ein wenig veränderung geschiet so oder so, ganz ohne besonderes gedöhns.
daneben ist "nicht die beste methode" fürs charakterisieren von neuen ringen auf verschlissenem kolben+zylinder der diplomatische ausdruck.
am anfang langsam machen ist aber nicht verkehrt.
eventuelle motorschäden durch einbau,material oder bedüsungsfehler, die sich dann schnell zeigen, machen bei halbgas und moderater drehzahl weniger brocken als ausgedreht...
ein motorschaden nach hunderten von km kann mit vielem zu tun haben, mit irgendeinem einfahren aber mit am wenigsten. -
Um deinen Beitrag kann man ne Klammer machen und keine Ahnung von Motoren ranschreiben
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Um deinen Beitrag kann man ne Klammer machen und keine Ahnung von Motoren ranschreiben
Jawoll

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Finds ganz okay was er schrieb.
Anfangs sachte...fertig. -
Das Einfahren ist eben nicht sinnlos. Es hat auch seinen Grund hier mehr Öl im Benzin zu fahren. Im Betrieb nutzen sich sowohl die Ringe als als auch die Zylinderwand im Wirkbereich der Ringe ab. Dazu muss man noch nicht mal den Zylinder vermessen. Die Kante oben an einem gelaufenen Simsonzylinder kann jeder mit dem Finger fühlen. Die Verschleißgrenze ist bei Zylinderdurchmesser in der Fachliteratur sogar beziffert. Jetzt zu behaupten der Kreuzschliff mit seiner minimalen Dicke nutze sich nicht ab ist völliger Quatsch.
Natürlich muss die Zylinderbuchse hier nur zwischen den Totpunkten betrachtet werden.
Waren die Rs Buchsen nicht schon beschichtet? Wenn dem so ist, ist es ja eine ganz andere Situation und nicht mit Simsonzylindern zu vergleichen. -
Hallo
Bevor du neue Kolbenringe verbaust solltest du die Zylinderwand anrauen, damit die Ringe etwas haben wo sie sich einlaufen können.
Ich habe das mit einer passend im Durchmesser zugeschnittenen Nylonbürste (Neue Klobürste
) und 120iger Leinwand gemacht.
Leinwand um Bürste wickeln zwei drei Hübe mit großem Drall und entgegengesetzten Rückhub reichen da.
Dann hast du auch keinen allzu großen Abtrag.
Danach gut ausblasen ,waschen und dabei bürsten.
Zur haltbarkeit des Honbildes
Wenn mit kubischem Bornitrid(CBN) gehont wird ist das Honbild länger zu sehen da die Riefen tiefer sind, weil da meisten mit einer gröberen Körnung gearbeitet wird.
Meisten aber wird eine Diamanthonahle verwende da die Standzeit dieser, die Standzeit einer Ahle aus kubischem Bornitrid um Klassen übertrifft.
Normalerweise wird Schleuderguß mit kubischem Bornitrid(CBN) und Alu mit Diamant gehont.
http://www.diahon.de/produkte/honleistenschneidmittel/
Gruß
Bernhard -
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ZitatIm Betrieb nutzen sich sowohl die Ringe als als auch die Zylinderwand im
Wirkbereich der Ringe ab. Dazu muss man noch nicht mal den Zylinder
vermessen. Die Kante oben an einem gelaufenen Simsonzylinder kann jeder
mit dem Finger fühlen. Die Verschleißgrenze ist bei Zylinderdurchmesser
in der Fachliteratur sogar beziffert.hat doch, soweit ich das jetzt überblicke, auch niemand bezweifelt.
ZitatJetzt zu behaupten der Kreuzschliff mit seiner minimalen Dicke nutze sich nicht ab ist völliger Quatsch.
hat ebenso niemand behauptet.
ich habe die sinngemäße aussage, dass am zylinder nach 5000km nichtsmehr vom kreuzschliff übrig ist angezweifelt und das zurecht.(so deute ich zumindest "wunderbar glatt")
dafür habe ich schon genug gelaufene zylinder gesehen, die eben besagte 5k km schon deutlich überschritten haben und ein solider kreuzschliff immernoch da ist.
das er nichtmehr taufrisch wie am anfang ist, ist was anderes und nicht in frage gestellt worden.
vielleicht sollte man deine beiträge einklammern und "kann weder gut lesen noch differenzieren" reinschreiben?Zitat
Waren die Rs Buchsen nicht schon beschichtet? Wenn dem so ist, ist es ja
eine ganz andere Situation und nicht mit Simsonzylindern zu
vergleichen.ja, sind aluzylinder.
der unterschied ist für unser thema, dass gängige beschichtungen härter sind als die gußbuchse.
grundsätzlich kann man bei vergleichbaren motoren also sagen, dass der kreuzschliff am nikasilzylinder länger hält.
nichtsdesto trotz gehts auch beim gußzylinder so schnell nicht.
weiteres beispiel honda nsr 125.
mit gußbuchse und bekannt für gute standfestigkeit.
1 motor hält ungeöffnet gerne 50000km...aber ich komm vom thema ab.
bei alledem vermiss ich jedoch deinen schlagenden beweis für die notwendigkeit des einfahrens von modernen motoren und einen erhöhten ölanteil im gemisch.
das hast du mit ordentlich schmackes verkündet aber dann nur sachen aufgezählt, die ich weiter oben -nicht wörtlich- als vom fahrer bzw fahren abgekoppleten verschleiss angesprochen habe und der z.b im fall zwickelverschleiß(deine besagte kante) an ot/ut in der einlaufphase ohnehin stärker auftritt.
aber ich sehe nicht ein, warum ich zur rechtfertigung noch weiter ausholen sollte nach deinem statement... -
na du hast doch selbst geschrieben, dass dein Zylinder nach zehtausenden von KM noch wunderbaren Kreuzschliff hat... wir sind hier im Simsonforum, Nicasilbeschichtete Zylinder sind hier nicht Diskussionsgegenstand, wir reden Simsonzylindern und Simsonkolbenringen... es geht hier nicht um ,,moderne'' Motoren.
Nö ich muss dir das hier nicht erläutern warum das notwendig ist. Wer sich mit unseren Motoren schonmal intensiv beschäftigt hat weiß warum und da ja alles genau zu wissen scheinst, halte ich das auch für überflüssig...
Selbst moderne Motorradmotoren müssen eingefahren werden... -
Nach nur 5.000 km hab ich noch keinen Zylinder gezogen. Das da noch ein Kreutzschliff im Bereich der Laufbahn der Kolbenringe zu sehen ist, glaub ich aber auch nicht.
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doch
selbst nach 10.000 sieht kann man noch den kreuzschliff erkennen
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Hallo
Wie lange der Kreutzschliff zu sehen ist, ist abhängig von der Rautiefe.
Sprich vom verwendeten Werkzeug und Körnung des Selbigen.
Ist der Kreuzschliff weg, ist es normalerweise bald vorbei mit der Herrlichkeit, weil der liebe Kreuzschliff unter anderem die Aufgabe hat Öl aufzunehmen damit der Schmierfilm möglichst lange erhalten bleibt und das Fahrvergnügen lange währt.
Das heist wenn nach 5000Km oder 10000Km kein Kreuzschliff mehr vorhanden ist wurde gepfuscht und zwar meistens aus Kostengründen.
Eine Honahle mit feinerer Körnung schärft sich nicht so schnell nach, sprich der Materialabtrag des Werkzeugs ist geringer.
Teilweise schmiert sie auch zu und das Bild ist sehr oberflächlich.
Von der Genauigkeit will ich da nicht reden.
Ergo, derjenige kann mehr Teile honen bevor er ein neues Werkzeug braucht. Macht den Vorgang auch günstiger.
Das nennt man auch Gewinnoptimierung.
Gruß
Bernhard
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