Ja Kant schwächelte eigentlich permanent, war laufend krank, hatte mehrfach Reisen vor aber die dann doch nicht angetreten, weil er wiedermal ne Grippe hatte oder so. Was gut ist an seiner Art? Hmm...ich finde es einfach amüsant, so n Buch zu lesen - du liest einen Satz, der über 2 Seiten geht, 5, 6x, dann verstehst du ihn plötzlich und dir fällt auf, wie einfach das eigentlich ist. Das mag ich, wenn man sich dran gewöhnt hat, ist es nicht sehr kompliziert und das Gehirn hat trotzdem was zu tun.
Worum es in der GMS geht? Hehe, ich will dir doch den Spaß nicht verderben
Sagen wir so, es geht im Wesentlichen darum, dass er seine Vorstellung Pflicht und Vernunft darlegt und dabei den Sinn des Lebens sucht. Einer seiner Ansätze (erstes Kapitel) ist zB, dass Glückseligkeit offenbar nicht der Sinn des Lebens sein kann, weil wenn die Natur das so vorgesehen hätte, hätte sie dem Menschen nie Vernunft gegeben, sondern nur Instinkt, weil der Instinkt das viel besser kann. Schließlich sorgt die Vernunft ja dafür, dass man Dinge hinterfragt, was der Glückseligkeit abträglich wäre. Kant bezieht da auch Stellung zB zum Suizid und zur fahrlässigen Gefährdung des eigenen Lebens, beantwortet auch die Frage, was zu tun wäre, wenn man zwischen eigenem und fremden Leben entscheiden müsste. 2. und 3. Kapitel sind dann relativ langweilig vom Inhalt her, aber dennoch kann man sie durchaus mal gelesen haben.