Schaltung lässt sich nicht einstellen

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  • Hallo,
    Habe ein Problem mit meiner Schaltung. Zum Motor: 4gang generalüberholt und knapp 100km gelaufen. Bis vor einigen Tagen hat die Schaltung fast einwandfrei funktioniert nur beim Hochschalten ist man manchmal in den Leerlauf gekommen. Dann stand ich an einer Ampel diese schaltet auf Grün und ich legte den ersten Gang ein und konnte ab da aus diesem nicht mehr Hochschalten. Sobald man den Schalthebel nach oben drückte war man im Leerlauf und weiter rauf war plötzlich wie Schluss. Nach mehrmaligen nach oben drücken (immer Leerlauf) konnte man dann mit einem Druck wieder nach unten in den 3.gang schalten. So bin ich auch bis Heim gekommen. Dort habe ich mir dann ein Einstellwerkzeug gebaut welches auf die 8er Schraube passt, aber ich kann die Schaltug beim besten Willen nicht so Einstellen wie es in der Anleitung mit den 46,6mm erklärt ist. Dazu habe ich eine Schraube mit 2 gekonterten Muttern in die Antriebswelle gesteckt. Dort kann ich, wohin ich die Schlitzmutter auch drehe, keine Bewegug feststellen. Erst wenn man eine hohen Druck auf die Schraube ausübt bewegt sich diese ein Stück. Aber eben nicht in einen funktionierenden Bereich. Jetzt habe ich die Schlitzmutter nach Gefühl hoch und runter gedreht und komme entweder in die Ausgangsituation oder man kann nur noch vom Leerlauf in die 2,3,4 aber nicht mehr in die 1.
    Bitte helft mir, meine Nerven sind am Ende. Was soll ich tun?

  • verstellen tut sich ne schaltung eigentlich nicht, am besten nimmst du mal den Kupplungsdeckel ab und guckst mal rein ob iwo was abgebrochen ist, oder so

  • Die 46.6 gelten wenn der erste gang drin ist.
    Wenn du ihn nicht reinbekommst musst du etwas an der Schraube rumprobieren bis du wenigstens den ersten reinbekommst.
    Dann 46.6 rein ins loch und ich mein nach links drehn bis das Massding rausgedrückt wird.

  • Die 46.6 sind für'n Arsch. Mach es so, dass es geht durch Probieren. Gucke mal wenn der Deckel ab ist ob der Lagerbolzen der Schaltwalze fest ist...

    Probleme sind nur Lösungen in Arbeitskleidung !!!

  • Sie sind aber n Anhaltspunkt um erst mal in die richtige Richtung zu kommen.
    Bei mir gings garnicht erst auf 46.6.
    Bei 46.4 war schluss. also soweit rausgedreht und schaltet gut.

  • Und geh von diesen 46,6mm weg. Die kannst du getrost vergessen,da es sich dabei wohl um werksneue Motoren handelt oder die früher einen Meßschieber hatten,der IMMER 46,6mm angezeigt hat :lol:
    Ich stelle immer so ein,daß der gewindebolzen etwa 1-2 Umdrehungen aus Scheibe UND Mutter raussteht. Und von da an,wird in die entsprechende Richtung gedreht.


    Und beim Testen der Schaltung IMMER den deckel drauf und Mutter fest.


    Beliebte Fehlerquellen:
    kleine feder vom inneren Schalthebel sitzt außen,statt innen in der Aussparung (stört beim Hochschalten)
    große Feder ist falschrum eingelegt
    Übergang Schalthebel/Hohlwelle ist verzogen/eingerissen
    Schaltwalze hat zu viel Spiel.
    Sprengring der Schaltwalze ist defekt/runtergersprungen
    Wenn absolut nichts zu finden ist,bewirken eine dickere Anlaufscheibe der Schaltwalze und eine neue Hohlwelle oftmals Wunder ;)

  • :gut_beitr: Ich würde auf den Runtergesprungenen Sprengring tippen, hatte nämlich den selben Spaß schon 2 mal, das letzte mal am vergangen Sonntag bei meiner neuen Enduro. Kilometerweise normal gefahren, alles Schick, von einer Sekunde zur nächsten gingen nachm 1. Gang nur noch Leerläufe rein, an Ort und Stelle versucht Einzustellen (Werkzeuge waren dabei weil die Enduro noch "auf Probe" ist), war nix zu machen. Dann mit dem Ding so wies war nach Hause gegurkt und ohne Kupplung geschalten (damit gingen die Gänge wenigstens Gewaltsam rein). Dann zu Hause Kupplungsdeckel ab, da lag dann der Sprengring schon drinn. Nervig das solche paar Cent Teile einen immer komplett Lahmlegen.. :D :D

  • Hallo vielen Dank für die schnellen Antworten. Mit einstellen komme ich auf keinen grünen Zweig. Mach nachher ein paar Bilder und Stelle die hier rein. Für mich ist es nämlich schwer zu sagen ob da alles i.o. ist, da ich diesen Motor noch nie von innen gesehen habe. Ich hatte gehofft das man das auch nicht muss wenn man schon für teures Geld einen überholten kauft.

  • Auf das "überholt" muss man nix geben. Damit verkauft man seinen Schrott bloß besser. Ich bin auch schonmal auf einen überholten Motor reingefallen. Das ist eine andere Geschichte, und ergab andere massivere Probleme als deines jetzt.


    Oder zeige mir wie man beweisen kann das etwas überholt wurde. Beim Motor mit Regenerierungsrechnung vielleicht in der dann die Motornummer steht. OK, hast du so etwas?



    Ahoi!



    Einmal editiert, zuletzt von oteka ()

  • Habe jetzt den Deckel runter. Was mit gleich aufgefallen ist, ist das dass Zahnrad welches vom Motor kommt total locker ist, sprich es die Mutter ist bis vorn und das Zahnrad kann man hin und her schieben. Ich gehe mal davon aus das dass nicht normal ist. Kann das schon die Lösug des Problems sein?
    Sonst kann ich nichts feststellen aber wenn ich ehrlich bin blickt da sowieso grade das Schwein ins Uhrwerk. Ich hänge gleich mal noch ein paar Bilder an






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