Elektro Motorrad, eure Meinung? (Englisches Videos)

Willkommen! Melde dich an und mach mit – schreiben, antworten, austauschen.
Jetzt registrieren

  • Ich denke, auf Dauer werden wir (bzw. die kommenden Generationen) nicht ohne Elektrizität aus Solarkraft auskommen können. Und dieser Solarstrom muss dezentral auf jedem Hausdach erzeugt werden.
    Das derzeitige Problem ist neben der kostenintensiven Herstellung der Solarzellen, dem noch relativ schlechten Wirkungsgrad und der noch nicht gelösten Probleme der Energiespeicherung, dass jeder sich damit selbst seinen Strom herstellen könnte und das ist verständlicherweise von der Energiewirtschaft und den von ihr bezahlten Politikern nicht gewollt.

    Alternativ Solarstrom. Es muss irgendwie regenerativ sein. Dezentral ist momentan auch noch das Leitungsproblem. Die sind im grunde nur dafür ausgelegt, dass der Strom von Kraftwerk zum Endkunden geschickt wird. Wenn jeder jetzt selber Strom einspeist ins System, muss da noch einiges umgebaut werden.


    Machbar ist das aber.


    MfG


    Tobias

  • ..., dass jeder sich damit selbst seinen Strom herstellen könnte und das ist verständlicherweise von der Energiewirtschaft und den von ihr bezahlten Politikern nicht gewollt.


    :!::!::!:


    @e-fahrzeuge: oar... akku"problem" noch in griff kriegen (bzw die fertigen pläne endlich mal aus den schubladen holen und in die produktion geben...) und dann FEUER frei :biglaugh: wheelie im "4." gang bei 200 xD


    cya v3g0

    VAPE-und Elektronik-Spezialist :search: (aber nicht mit U-Zündung kommen :biglaugh: )


    die Möffs: S51 - meine rote Hexe (bissig und zickig :k_hole: ) <> Schwalbe - Ben die Radde (klappert, rasselt, schwarz :teufel: ) <> MZ ETZ 251 ("auch rot 😁". das große Möff halt :undwech: )


    --> S.A.C. Hamburg <--

  • @ rossi und wie kommt das erdgas in den autotank?
    strom kommt doch auch aus der steckdose ;)


    Die dt. Energie wird doch ohnehin inzwischen zu einem großem Teil Regenerativ erzeugt.
    Und das Akkuproblem gibts nicht. Hier wird nur künstlich blockiert aus wirtschafltichen interessen.

  • Die dt. Energie wird doch ohnehin inzwischen zu einem großem Teil Regenerativ erzeugt.
    Und das Akkuproblem gibts nicht. Hier wird nur künstlich blockiert aus wirtschafltichen interessen.


    Belege?

    []=*=[] Das Beste oder nichts

  • macht es einen unterschied ob man jetzt eine gasnetzinfrastruktur hat oder eine stromnetzinfrastruktur?
    der transport von gas ist viel aufwändiger als von strom (pumpen (+wartung+energie), wartung der leitung, zulassungsverfahren beim neubau)
    abgesehen davon ist die verbreitung von gastankstellen extrem dünn (es gibt weniger erdgastankstellen als elektrotankstellen !) und müsste ausgebaut werden.
    die verwendung eines erdgasautos ist in etwa so wie die eines e-autos (=zum pendeln mit fester tankstalle) abgesehen von der reichweite.


    der gesamtwirkungsgrad eines gaskraftwerkes ist deutlich höher als der weg über den autotank (stichwort kraft-wärme-kopplung) wo die wärme nur sinnlos verblasen wird (wärme in der größenordnung eines neubaublock-heizung!!!)
    außerdem sind dort die filter besser und deine (wirkungsgrad) rechnung ist etwas verschoben zugunsten des erdgasautos.


    das größte problem an der e-mobilität ist die übertragung der energie ins auto, alles andere ist schon ewig lang stand der technik.
    akkutechnologien gibt es zuhauf, wenn was neues rauskommt kauft das patent ne petrolfirma oder nen autokonzern und lässt es in die schublade wandern.
    schaut euch mal die geschichte des EV1 an., wenn die industrie wöllte würden schon alle e-autos fahren, will sie aber nicht und fast nur kleine firmen bringen das ganze vorran.
    und das teilwesie mit riesenerfolg (Tesla Modell S "bestes Auto aller Zeiten", größerer Marktanteil im Segment in den USA als BMW und Mercedes zusammen!

  • ist doch schon gebracht worden!
    wir sind inzwischen bei 25%. natürlich ist das nur der kleinere teil, aber gegenüber 3% von 1990 bei massivem wachstum an erergiebedarf beachtlich. (wobei man fairerweise sagen muss, dass der energiebedarf bis mitte der 90er absank und 2000 auf etwa dem gleichem niveau lag)
    allein in den letzen 10 jahren ist die menge des regenerativ erzeugten stroms um den faktor 3 gestiegen


    die belege kannst du dir aus den einschlägigen statistiken selber raussuchen, ich bin doch nicht deine mutti ;) google kannst du ja sicherlich bedienen, wenns dich interessiert. wenn nicht, sind die belege eh nutzlos.

  • Zitat

    macht es einen unterschied ob man jetzt eine gasnetzinfrastruktur hat oder eine stromnetzinfrastruktur?

    Ich brauche beim GuD-Kraftwerk aber beides. Das Gas muss zum Kraftwerk und dann der Strom zum Kunden.


    So muss ich nur das Erdgas zur Tankstelle schaffen und kann es gleich (in der Bilanz Tank-Auto zum schlechteren Wirkungsgrad) verfahren. Habe aber keine Umwandlung in Strom und zusätzlichen Transport mehr. Stromübertragung ist bei weitem nicht verlustfrei.


    Zitat

    der gesamtwirkungsgrad eines gaskraftwerkes ist deutlich höher als der
    weg über den autotank (stichwort kraft-wärme-kopplung) wo die wärme nur
    sinnlos verblasen wird

    Korrekt, deswegen hatte ich dem beim GuD schon mit 50% angesetzt. Das ist auch richtig, aber da kommen halt noch Transport und Co zu. Das schmälert die Energiebilanz dann bitterböse.


    Zitat

    das größte problem an der e-mobilität ist die übertragung der energie ins auto,

    Wenn ich mich selber zitieren darf:


    Zitat

    momentan auch noch das Leitungsproblem. Die sind im grunde nur dafür
    ausgelegt, dass der Strom von Kraftwerk zum Endkunden geschickt wird.
    Wenn jeder jetzt selber Strom einspeist ins System, muss da noch einiges
    umgebaut werden.

    Was noch ein Problem ist, WOHER (und aus WAS) kommt die Energie, selbst wenn wir nur regenerativ erzeugen würden.


    Überschlagen wir mal. So ein E-Fahrzeug hat 50kW. Bei 10mio E-autos fahren 50%. Wenn man das grob überschlägt,werden riesigen Leistungs bzw. Energiemengen gebraucht.


    Ich hab nix gegen E-Fahrzeuge, die Vorteile wie konstantes Drehmoment, keine Abgas oder Geräuschemissionen liegen auf der Hand.


    25% sehe ich übrings nicht als großen Anteil. Dagegen sprechen 75% aus fossilen Brennstoffen. Und dann ist das auch das Abgas da. Ob ich Gas im Auto verfeuere odere im Kraftwerk. Das verbrennt nunmal im idealsten Fall zu H20 und CO2.


    MfG


    Tobias

    2 Mal editiert, zuletzt von Rossi ()

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!