Elektro Motorrad, eure Meinung? (Englisches Videos)

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  • Hi,


    was haltet ihr von der Mission Motors: Mission R?
    Habe mich mal ein bisschen damit befasst und ich hoffe wir werden in Zukunft noch mehr solcher 2-Räder sehen. Für so ein Bike würde ich auch den A-Schein machen, sobald es die gebraucht gibt (nie).


    Hier mal das Video für die, die es nicht kennen. http://<font size=

    http://www.youtube.com/watch?v=UyYAJgEblrA


    Auch das weniger Massen- und Kreiseleffekte als bei einem Hubkolbenmotorbike entstehen, finde ich sehr interessant. Dadurch fühlt sich ein so schweres Motorrad in den Kurven wieder ganz leicht an.


    Würde gerne mal eure Meinung hören: Schrott oder Top?


    (Ich bin auch ein Fan von tollen Motorsounds, finde neue Entwicklungen aber immer markterfrischend)

  • das wird die Zukunft, nicht heute oder morgen aber, ich denke in 30 -50 Jahren, wirds nur noch elktronische Fahrzeuge geben und Autos bzw Fahrzeuge mit Verbrennungsmotore werden genzlich von der Straße verschwinden, es gibt vieles was eventuell noch verbesert werden kann momentan, aber fakt ist, nicht alles was bereits möglich gemacht werden kann, wird uns bzw der normalen Bevölkerrung gezeigt, vieles ist schon wesentlich weiter in der Entwicklung als uns gezeigt wird ...



    Leuten dennen in Zukunft motorgeräusche fehlen, wird bestimmt eine art Geräuscherzeuger in dessen fahrzeug verbaut, der Motorgeräusche imitiert ...

  • Hi,


    die Frage ist bloss wo die Energie dann herkommt, wenn nicht aus Kernkraft. (Das ist auch gut so, dass die Dinger ausm Verkehr gezogen werden..).


    Auch wie das mit den begrenzen Seltenen Erden und solche Sachen wie Lithum und andere für Akkus interessante Stoffe entwickelt. Das wird dann interessanter als Erdöl.


    Ich denke noch, dass Verbrennungskraftmaschinen ihre Berechtigung im sehr begrenzen Umfang noch behalten werden. Ethanol und daraus Benzinähnliche Stoffe bzw. Biodiesel kann man auch grosstechnisch ohne Erdöl erzeugen.


    Da wird es eher interessant aus was wir Kunststoffe und Schmierstoffe machen, wenn das Erdöl mal zu ende geht. Momentan verheizen wir noch sinnlos den gelben Sack, statt ihn (momentan) aufwendig zu recyclen. DAS wird sich noch rächen.


    Auch gege ich davon aus, dass ICH es nicht mehr erlebe, dass das Erdöl alle ist bzw. wir nur noch elektro-Fahrzeuge fahren. In 50 Jahren bin ich Ü80.


    MfG


    Tobias

  • ...In 50 Jahren bin ich Ü80.

    Na und? Mit Ü80 steigst du dann um auf Elektromotorrad, weil der Start per Kichstarter doch etwas mühsam geworden ist. ;)


    Ich würde mir dann aber vermutlich einen drehzahlabhängigen Soundgenerator einbauen, der das Motorengeräusch imititiert. Das würde mir nämlich bestimmt fehlen. Vielleicht wahlweise umschaltbar auf Originalsound von Ducati 900 SS, Yamaha RD 400, Kawasaki 750 H2, altem BMW-Boxer und Simson S51.
    Wie sich wohl eine S51 bei Tempo 250 anhört? :D


    Es gibt mittlerweile auch einige Leute, die ihre Motorräder selbst auf Elektroantrieb umrüsten.
    Siehe z.B. hier:

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    Mit TÜV. :D

    Einmal editiert, zuletzt von Zweiradfan ()

  • Na und? Mit Ü80 steigst du dann um auf Elektromotorrad, weil der Start per Kichstarter doch etwas mühsam geworden ist. ;)

    Ja, das ist ja in Ordnung.


    Trotzdem ist (momentan) das Energieproblem da nicht gelöst. Irgendwo muss der Strom ja herkommen.


    Momentan ist das Grütze. Wenn ich mit Gas und Kohlekraftwerken den Strom erst herstellen muss und dann im Fahrzeug zu verfahren, ist der Wirkungsgrad so schlecht, dass ich gleich ein Gasfahrzeug fahren kann. DAS ist umweltfreundlicher.



    MfG


    Tobias

  • Trotzdem ist (momentan) das Energieproblem da nicht gelöst.


    elektromotorad fetzt, Drehmoment ohne Ende. Das Energieproblem kann man vernachlässigen. Die Erdkugel ist ein System aus dem nichts verschwindet. Ob ich heute Gas verkokel oder morgen Öl oder vorgestern Kohle. Is völlig irrelevant fürs System.

  • elektromotorad fetzt, Drehmoment ohne Ende. Das Energieproblem kann man vernachlässigen. Die Erdkugel ist ein System aus dem nichts verschwindet. Ob ich heute Gas verkokel oder morgen Öl oder vorgestern Kohle. Is völlig irrelevant fürs System.

    Korrekt, so ist das in der Energieerhaltung. Energie geht nicht verloren. Aber wie willst du aus CO2 wieder Strom bzw. einen fossilen Energieträger machen? Oder wie Wärmeenergie wieder zurückgewinnen?


    MfG


    Tobias

  • e-bike: da gibts schon einiges brauchbares (Zero, Brammo) zu angemessenen preisen


    der vergleich von rossi hinkt, weil mal wieder einmal die gesamtkette:
    "kraftwerk->batterie->antrieb->straße"
    mit
    "tank->antrieb->straße" verglichen wird utner umständigen ist da der gesamtwirkungsgrad sogar höher (was ich bei einem gasmotor mit ~30% wirkungsgrad gegenüber einem e-motor mit 90% wirkungsgrad aber nicht glaube.


    ich denke auch in zukunft wird es weiter verbrennungsmotoren geben (z.b. große schwere baumaschinen gehen einfach nicht mit strom) aber jeder pendler/städter wird wohl mit nem e-auto rumfahren, für fernreisen sieht das wieder evtl anders aus.
    die elektromobilität krankt NICHT an den preisen, NICHT an der reichweite und NICHT an den akkus.
    Die probleme liegen ganz woanders.


    thema rohstoffe/elektromobilität:
    lithium ist massenweise vorhanden, und seltene erden werden nur für permanenterregte synchronmotren eingesetzt (z.B. zero) in den meisten fahrzeuge sind aber asynchronmaschinen und die haben garnix exotisches.
    bei den akkus gibt es auch welche die gänzlich ohne exotische zutaten auskommen (zebra akku)
    außerdem ist die lebensdauer viel größer. (e-motoren ~2mio kilometer, akkus ~0,4mio kilometer)

  • der vergleich von rossi hinkt, weil mal wieder einmal die gesamtkette:
    "kraftwerk->batterie->antrieb->straße"
    mit
    "tank->antrieb->straße" verglichen wird utner umständigen ist da der gesamtwirkungsgrad sogar höher (was ich bei einem gasmotor mit ~30% wirkungsgrad gegenüber einem e-motor mit 90% wirkungsgrad aber nicht glaube.

    Warum hinkt mein Vergleich? Ich gehe extra vom gleichen Ausgangsstoff aus, der erst im (GUD)-Kraftwerk zu Strom verarbeitet wird und dann am Ende auf der Straße verfahren wird.


    So kippe ich das (Erdgas) gleich in den Tank und habe da zwar in dem einen Schritt einen Wirkungsgrad von ~35%, aber habe die ganze Umwandlung nicht.


    GUD-Kraftwerk 50%, 20% Leitungsverluste und Wandlungsverluste, 90% Wirkungsgrad E-Motor. Sind wir grob überschlagen am Ende auch bei 35%. Und wir haben noch eine Infrastruktur, den Bau des Kraftwerkes, die Leitung usw.


    Momentan ist das noch maximal eine Nullsumme, wenn nicht schlechter. Anders sieht das aus, wenn man es schaffen würde, den Strom regenerativ zu erzeugen, z.B. aus Wind oder Wasserkraft. Dann sieht die Energiebilanz wesentlich besser aus.



    MfG


    Tobias

  • Ich denke, auf Dauer werden wir (bzw. die kommenden Generationen) nicht ohne Elektrizität aus Solarkraft auskommen können. Und dieser Solarstrom muss dezentral auf jedem Hausdach erzeugt werden.
    Das derzeitige Problem ist neben der kostenintensiven Herstellung der Solarzellen, dem noch relativ schlechten Wirkungsgrad und der noch nicht gelösten Probleme der Energiespeicherung, dass jeder sich damit selbst seinen Strom herstellen könnte und das ist verständlicherweise von der Energiewirtschaft und den von ihr bezahlten Politikern nicht gewollt.

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