Der Thread rund ums Auto.

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  • jaja und wie lange hält die brennstoffzelle? nicht lange.


    wirkungsgrad 40% (also auch nicht besser als diesel) energiedichte von wasserstoff ist dafür viel größer. (ok gurke hat andere werte....)
    für die erzeugung von 1kg H2 (das ist etwa der verbrauch von 100km mit der gezeigten bude) braucht man etwa 50kwh energie.
    ein vergleichbares elektroauto braucht nur 15-20kwh
    nebenbei bildet sich ozon und wasserstoffperoxyd (blondie lässt grüßen)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserelektrolyse

  • ok gurke hat andere werte....

    Willst du mich rollen? Meinst du, ich behaupte jetzt, dass Wasserstoff ne geringere Energiedichte hat, oder was soll ich für andere Werte haben?


    Ist doch schön, wenn sich Ozon bildet. Dann flicken wir gleich das Ozonloch zu :)
    Das war ein Scherz! :rolleye:


    40 % ist nebenbei wirklich das allerunterste Ende. Großelektrolyseure sind im Bereich von 70-80 % Wirkungsgrad.


    "Die Lebensdauer einer PAFC-Brennstoffzelle liegt zwischen 40.000 Betriebsstunden für stationäre und 5.000 Betriebsstunden für mobile Systeme[15] (40.000 Betriebsstunden entsprechen 1666 Dauerbetriebstagen oder 4,6 Dauerbetriebsjahren)." (so sagt es mir Wiki)
    Damit stehen sie in der Betriebsdauer normalen Verbrennern in nichts nach. 5000 Betriebsstunden sind zwischen 200.000 und 300.000 km

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
    S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

    Einmal editiert, zuletzt von Gurkensalat ()

  • Willst du mich rollen? Meinst du, ich behaupte jetzt, dass Wasserstoff ne geringere Energiedichte hat, oder was soll ich für andere Werte haben?


    omg du willst es auch falsch verstehen, das war auf die werte der wirkungsgrad brennnstoffzelle bezogen, ich 40%, du 40-60% ok?



    40 % ist nebenbei wirklich das allerunterste Ende. Großelektrolyseure sind im Bereich von 70-80 % Wirkungsgrad.


    hier vermerst du aber etwas gewaltig.
    nämlich den wirkungsgrad der brensstoffzelle (also h2-> strom) gegen elektrolyse (also strom->h2). und unabhänig vom wirkungsgrad braucht man für die elektrolyse unmengen an energie.


    Natürlich muss der Wasserstoff erst mal erzeugt werden, das ist richtig. Aber diese Verluste hast du beim normalen Akkuantrieb dann auch, also die Stromerzeugung.


    also gleicher ausgangspunkt, strom ist erzeugt:
    strom->akku->motor->straße
    strom->elektrolyse->tank->brennstoffzelle->motor->straße
    was fällt auf?


    im falle des hier vorgestellten fahrzeuges braucht man mehr als das doppete an energie für 100km durch den umweg über den wasserstoff im gegensatz zu einem akku.



    5000 Betriebsstunden sind zwischen 200.000 und 300.000 km


    in der stadt hat man aber nur zwischen 10 und 30 km/h schnitt, und im gegensatz zum akku ist kaputt auch kaputt und nicht nur schlechter.
    ob man die 5k auch erreicht ist auch so eine sache, das sind MTBF werte....

  • Nun versuchst du alles, was nicht Akkubetrieb ist, mit Gewalt schlecht zu machen. Brennstoffzellentechnologie ist noch verdammt jung. Da wird in den nächsten Jahren die Entwicklung sicher gewaltig sein, aber wahrscheinlich streitest du selbst das ab. Akkus sind nun mal das non-plus-ultra.


    Ich gebs auf. Ich sehe, wir beißen bei dir auf Granit.

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
    S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • Gurke das stimmt doch nicht, ich finde die brennstoffzelle prinzipiell ja toll, vereint tatsächlich vorteile von strom und sprit, aber die brennstoffzelle gibt es genauso lange wie akkus (1838 ) nur sind hier die fortschritte bei weitem nicht so groß, was einfach daraus resutiert, dess eben nicht soviel rauszuholen ist.
    der gesamtwirkungsgrad des speichermediums ist einfach astronomisch schlecht, wennauch die vorteile (hohe energiedichte und schnelle "ladezeit") dafür sprechen.
    man muss halt nicht einfach alles rosarot sehen und sagen prinzipiell ist es toll, wenn es aber in wirklichkeit schlecht ist.
    was glaubst du warum es fast keine wasserstofftankstellen und kaum wasserstoffautos gibt? weil ich die scheisse finden möchte?
    es sollte schon vor über 10 jahren alles mit wasserstoffautos laufen und was ist? nix....


    wie gesagt wenn erergie nix kostet wird elektrolyse (die übrigens auch sehr lange dauert, damit wird das thema ladezeit einfach verlagert) sicher hochinteressant.
    heute wird wasserstoff aus erdgas hergestellt und ist damit alles andere als ökologisch. die vorteile des elektromotors bleiben natürlich.


    edit:
    außerdem ist die brennstoffzelle nicht das primäre problem (hier braucht man z.Z. noch viel seltenes Platin so dass schnell alle Vorkommen erschöpft wären)
    sondern die elektrolyse. die wird nicht besser und das h2 muss außerdem noch verdichtet werden.

  • wenn man doch einfach grob zusammenfasst, die geschichte steckt einfach noch in den Kinderschuhen.


    Die entwickler nun mal egal welcher marke würden uns gerne den neuen wagen Vorstellen der 1000km am stück schafft und nach ner halben stunden am netz wieder voll ist, soweit sind wir noch nicht. Wie gut das die Verbrennungsmotoren ausgereift sind :b_wink:

  • wenn man doch einfach grob zusammenfasst, die geschichte steckt einfach noch in den Kinderschuhen.


    Die entwickler nun mal egal welcher marke würden uns gerne den neuen wagen Vorstellen der 1000km am stück schafft und nach ner halben stunden am netz wieder voll ist, soweit sind wir noch nicht. Wie gut das die Verbrennungsmotoren ausgereift sind :b_wink:


    Kann man sich auch drüber streiten
    in den letzten Jahren kame kaum irgendwelche Innovationen auf den Markt in Sachen Verbrennungsmotoren
    und die 30 % Wirkungsgrad sind sicherlich noch nicht das Ende
    da könnte sicherlich noch mehr gehen :lookaround:

  • in den letzten Jahren kame kaum irgendwelche Innovationen auf den Markt in Sachen Verbrennungsmotoren

    Weil sie schon ausgereift sind, wie opela ja gerade sagte.


    und die 30 % Wirkungsgrad sind sicherlich noch nicht das Ende
    da könnte sicherlich noch mehr gehen :lookaround:

    30 % Wirkungsgrad bei was?
    Drehzahl vom maximalen Drehmoment und dann 90 % Gas geben ergeben rund 36 % beim Benziner und rund 42 beim Diesel.
    Standgasdrehzahl und wenig Gas ergeben Wirkungsgrade wahrscheinlich im einstelligen Bereich, vielleicht knapp über 10 %.


    Um auch dir das noch mal zu sagen, die effizientesten Hubkolbenverbrenner sind 2-Takt-Dieselmotoren auf irgendwelchen Riesencontainern oder Tankern. Mit Abgasrückführung und ständigem Fahren im optimalen Betriebspunkt erreichen diese Motoren über 50 %, ohne Abgaswärmenutzung schaffen auch die noch keine 50. Und auf dem Meer geht es den Reedereien nur darum, so wenig wie nur irgend möglich zu verbrauchen. In der Automobilindustrie sieht das anders aus...


    Das ist genau wie bei Kohlekraftwerken, wo die Kraftwerksbauer mittlerweile riesige Summen investieren, um noch mal ZEHNTEL Prozente Wirkungsgrad aus den Kraftwerken rauszukitzeln.

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
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    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

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