Der Thread rund ums Auto.

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  • Hi,


    was mich an dieser E-Auto-Diskussion ärgert, dass keiner über den Tellerrand schauen will und die Meinung eines anderen akzeptiert. Das gilt sowohl für scrap als auch für den Rest.


    Scrap tut das nicht vorhandene Infrastrukturproblem runterspielen und sieht das E-Auto analog wie Yuppi den Dacia als Allheilmittel.
    Noch kommt der Strom nicht zu 100% aus regenerativen Energien.


    Der Rest geht allerdings nicht auf die Möglichkeiten die so eine Kiste bietet ein. Erdöl ist nunmal endlich. Das Problem wird sich noch ein paar Jahrzente rauszögern lassen, aber es holt uns ein.


    Ob so eine Elektrokiste nun die Lösung ist, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.


    MfG


    Tobias

  • naja das stimmt so nicht.
    ich habe bereits mehrfach gesagt das sowohl benziner, alsauch diesel durchaus seine daseinsberechtigung haben, aber es wird immer so getan als würde ein e-auto zu garnix taugen, und das ist einfach falsch.
    z.b. reichweite. bei 14tkm/a durchschnittlich pro deutscher (egal ob stadt oder land) macht das bei 220 arbeitstagen ~63km/tag,
    selbst mit 10jahre alten e-autos sind 20tkm pro jahr machbar.
    z.b. ladezeit. jedes auto steht 10h+ pro tag
    z.b. reichweitenverlust im winter: kann ich so nicht feststellen, hab bei 0 grad die gleiche reichweite wie bei 25 grad, liegt wohl an der eigenerwärmung der akkus
    z.b. kosten: die zurzeit noch etwas höheren anschaffungskosten relativieren sich durch vorteile bei der steuer, versicherung, verbrauch und wartung. je mehr kilometer pro jahr gefahren werden desto günstiger.
    falls die politik mal ausm arsch der autolobby rauskommt und ne prämie für e-autos auslobt gibts nen anschubfinanzierung, sonst dauerts halt paar jahre länger mit dem kostenverfall.
    es gibt noch viele aspekte, die zwar im einzelnen durchaus zutreffen können, aber im gesamtbild irrelevant sind. so z.B die argumente das ein e-auto ja AUCH energie benötigt oder AUCH ressourcen braucht und deswegen ja nix is.


    ein allheilmittel ist es nicht, aber es steht einem verbrenner heute sogut wie nichtmehr nach.


    und thema infrastruktur:
    im westen gibt es alle ~10km eine lademöglichkeit, hier in dresden habe ich im umkreis von 10km 16 lademöglichkeiten (zum vergleich: 1!!! erdgastankstelle) das problem liegt wie schon angesprochen an der fehlenden lademöglichkeiten am haus/wohnort solange die autos keine 400-500km reichweite haben und in 10minuten aufgeladen sind und deswegen wie verbrenner betankt werden können.
    insgesamt sind im lemnet übrigens über 2000 gelistet.
    diese fehlenden lademöglichkeiten lassen sich aber mit etwas eigeninitiative einfach beseitigen.


    die "lösung" wäre den öpnv so auszubauen und attraktiv zu machen dass dieser für alle alltäglichen fahrten genutzt wird und für weite strecken ein sparsamer diesel geshart wird, nur leider scheitert dies in der faulheit (sich zu organisieren) bzw der bequemlichkeit der leute (mich eingeschlossen)


    was mich aufregt sind dass hier fachlich entweder völlig oder teilweise falsche fakten vorgetragen werden und dann hinterher noch gesagt wird, "naja ich hab zwar keine ahnung, aber trotzdem recht"....
    und das wird dann auchnoch gegenseitig weitergetragen. wenn man was zum thema beitragen will, dann doch bitte selber direkt informieren (autobild sagt auch nicht immer die wahrheit), oder es sein lassen.

  • die "lösung" wäre den öpnv so auszubauen und attraktiv zu machen dass dieser für alle alltäglichen fahrten genutzt wird und für weite strecken ein sparsamer diesel geshart wird, nur leider scheitert dies in der faulheit (sich zu organisieren) bzw der bequemlichkeit der leute (mich eingeschlossen)

    Mein Reden schon ein paar Beiträge weiter oben, ob zur Arbeit in der Stadt nicht ein sinnvoller ÖPNV reicht. Und ob man jeden Meter mit dem eigenen Auto machen muss und nicht mal im Sommer Fahrradfahren. Das würde (mich eingeschlossen!) gut tun. Hier im Harz vermeite ich jeden Weg mit dem Auto und gehe zu Fuss bzw. fahre maximal Moped. Das Auto bleibt in der Garage und kommt nur Samstags zum einkaufen und für längere Strecken raus.


    Und ich bin weitem kein Öko, aber wenn sich jeder mal an die eigene Nase packen würde und mal Energie sinnvoll einsetzt, könnte man soviel Energie sparen ohne irgendwelche Einbußen. Es schont nebenbei auch den Geldbeutel.


    MfG


    Tobias

  • Es schont nebenbei auch den Geldbeutel.

    Weswegen ich meinerseits tatsächlich hier in Stralsund nur Fahrrad fahre. Ich habe einfach kein Geld für ein Auto. Davon abgesehen ist die parkplatzsituation hier in der Altstadt ne Katastrophe: 2000 Bewohnerparkplätze und 7000 ausgestellte Bewohnerparkausweise :wacko:


    Den Weg in die Heimat fahre ich seit diesem Semester mit dem Zug. Auto hab ich ja wie gesagt nicht und Kommilitonen, die dort hin fahren, sind auch keine mehr übrig, die mich sonst mitnahmen. Und mit der BahnCard 50 kosten mich die 130 km nach Hause nun noch 10,50, was dann ja auch wieder bezahlbar ist. Selbst ein sparsamer Diesel wäre mit Einberechnung des Verschleißes teurer. (*Moralapostelspiel :D)
    Umwelttechnisch ist das sowieso sinnvoller. Der Zug fährt ja auch ohne mich.


    Allerdings in meiner Heimat ist sowohl das Fahren mit dem ÖPNV als auch das Bilden von Fahrgemeinschaften schwierig bis unmöglich.

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
    S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • Und mit der BahnCard 50 kosten mich die 130 km nach Hause nun noch 10,50, was dann ja auch wieder bezahlbar ist. Selbst ein sparsamer Diesel wäre mit Einberechnung des Verschleißes teurer. (*Moralapostelspiel :D)


    sind in den 10,50 schon die kosten für die bahncard eingerechnet?
    *duck und wech*

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen

  • sind in den 10,50 schon die kosten für die bahncard eingerechnet?
    *duck und wech*

    Bereits nach 6 Fahrten in die Heimat und 6 Fahrten wieder zurück hat sich die Karte amortisiert. Und in einem jahr fahre ich wohl erheblich häufiger. Hinzu kommen noch diverse andere Fahrten, die ich auch immer mal wieder mache.

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
    S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • Paar kleine WINTERräder aufziehen :)


    Meine Güte was für Schluppen! (für welches Modell sind die bei dir vorgesehen?)
    Damit kannst du ja fast dem Turbomanta Konkurenz machen..der braucht die allerdings für knapp 1000PS. :D

  • Was ich ja als gute alternative sehe sind diese Buslinien durch Deutschland
    die finde ich sehr gut :lookaround:

    Die sind billig, das ist korrekt. Aber Die Energiebilanz ist verdammt übel im Vergleich zu einem ICE. Leider ist letzteres ohne Bahncard oder Sparangebot unbezahlbar.


    MfG


    Tobias

  • Die sind billig, das ist korrekt. Aber Die Energiebilanz ist verdammt übel im Vergleich zu einem ICE. Leider ist letzteres ohne Bahncard oder Sparangebot unbezahlbar.


    MfG


    Tobias


    Naja wobei der Bus doch weniger Mist produziert wie der ICE
    außer der Strom ist grün

  • Naja wobei der Bus doch weniger Mist produziert wie der ICE
    außer der Strom ist grün

    Naja, das ist falsch. So ein Schienenfahrzeug hat mit Rad-Schiene STahl-STahl so gut wie keine Reibung wenn der mal rollt, da gehen wesentlich mehr Leute rein und der Elektroantrieb hat einen besseren Wirkungsgrad.


    Dein Diesel ist ja auch nicht grün, bei einem schlechteren Wirkungsgrad.


    Gerade bei so großen Fahrzeugen verschiebt sich das schnell Richtung Bahn. Von der Geschwindigkeit mal ganz abgesehen, (wenn die Bahn pünktlich ist).


    MfG


    Tobias

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