Pleuel wechseln?

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  • Moin Leute.


    Spricht etwas dagegen beim 60er Sport Zylinder nur das pleuellager zu wechseln und die Kurbelwelle zu behalten?
    Die mechanischen Möglichkeiten zum aus/einpressen des Bolzens sind vorhanden.
    Wie sieht's da mit wuchten aus? Kann man da getrost drüber weg gucken?
    Hab in der Forumsuche nichts zum Thema pleuel wechseln gefunden.
    Hat da jemand Erfahrungen?


    Gruß
    Jan

  • Je nachdem welche Vorrichtungen du hast zum Führen der Hubwangen beim wieder einpressen fällt das Richten der Welle (deutlich vom Wuchten zu unterscheiden) eben mehr oder weniger an.
    Das Richten der Welle auf ein vorgegebenes Spiel ist absolut wichtig. Eine verdrehte oder schiefe Welle läuft wie ein Sack Nüsse und macht die Kurbelwellenlager kaputt.
    Mit Wuchten ist dann anschließend das Anpassen der Kurbelwangen-Pleuel-Kolbenbolzen-Masseverteilung an den neuen Kolben gemeint. Man merkt die unpassende Wuchtung immer dann sehr gut wenn man einen 63er Zylinder mit passendem Kolben mit einer Serienwelle fährt. Das Vibriert schon deutlich stärker ist aber bei mir dann ab 8000 Umdrehungen weg.
    Fazit: Auf das Richten darf man nicht verzichten. Das neu Einpressen eines Pleuelsatzes ist an sich keine Zauberei ABER wie auch beim Motor regenerieren ist das Anschaffen/Bauen der nötigen Vorrichtungen teuer und/oder sehr Zeitaufwändig. Es lohnt sich also erst wenn du es des Probieren willens machen willst oder eben vorhast viele Wellen zu bearbeiten.
    Gruß Sirko
    (der mitlerweile die erste Zeichung für die Führung der Kurbelwangen fertig hat und bald auch damit anfangen will)

  • Wie Toto sagt, auseinander und Zusammen ist nicht das Thema.
    Nur den Rundlauf wieder herzustellen Schon.
    Die Welle sollte auf minimum 2/100 Rundlaufen und das Gleichzeitig auf beiden Seiten der Lager und Genau darin liegt das Problem.
    Solche Sachen Können meistens nur die Motorinstandsetzungsfirmen, was das Kostet keine Ahnung.


    Selbst einige unsere Simson Tuningfirmen (Ausgeschlossen Reich/Stammberger), haben ihre Probleme damit.


    Wie hast du dir Vorgestellt die Welle zu bearbeiten/richten und Bla?
    Gibste da mal ein paar hinweise?

    Einmal editiert, zuletzt von Vinni1993 ()

  • na das musste ja nu sein


    bis jetzt hab ich nur negatives über stammberger gelesen.
    alle anderen wie lt, sm, zt und co. richten ihre wellen auch aus.


    und mit den rzt und orp wellen will ich gar nicht erst anfangen.


    hast genau die beiden aufgezählt, zu denen man laut erfahrungsberichten nicht gehen sollte.

    Common rail Diesel Turbo Injection

  • Ich hab genau die Beiden Aufgezählt wo ich es 100% weiß das sies Richtig machen ganz einfach.
    Woher willst du wissen das andere Ihre Wellen Selber richten??


    Weils da steht, oder weil dus im Forum mal gelesen hast?


    Bei den beiden Weiß ichs wenigstens und weißte woher?
    Weil ichs vom Stammi gelernt habe :pinch:
    Und es können einige Bestätigen das meine Wellen Top im Rundlauf und Co sind, ich hatte eben nen Guten Lehrmeister :P


    Zu mal ich wie du weißt auf die "Aussagen" über die 2 Recht gerne Scheiße.


    Naja du kennst meine Meinung, aber Sinnlos hier ne Diskusion anzufangen, ich denk mir da meinen Teil :undwech:


    Gruß Vincent

    Einmal editiert, zuletzt von Vinni1993 ()

  • Ich hab genau die Beiden Aufgezählt wo ich es 100% weiß das sies Richtig machen ganz einfach.
    Woher willst du wissen das andere Ihre Wellen Selber richten??

    Woher willst du wissen, dass sie es nicht machen ?
    Warst du in der ganzen Republik Klingeln putzen und hast den KW-Umbau inspiziert ? :a_zzblirre:
    Es gibt ein paar Tuningfirmen, die sind mehr als doppelt so groß wie deine beiden Vorarbeiter zusammen und das wird man nicht, wenn man zu blöd zum KW-Bau ist.



    Wenn man das selbst machen will, sollte man zu allererst über eine Presse verfügen und ein Rundlaufmessgerät mit Prismen. Notfalls macht es auch eine Drehbank mit 2 Spitzen.
    Beim Wiederverpressen sollte man schon ziemlich genau zusammenpressen, d.h. ein Stück aufpressen und dann erstmal messen und ggf. schonmal grob richten.
    Eine Vorrichtung brauchst du für den Hausgebrauch definitiv nicht.


    Das Wuchten kannst du bei einer Originalwelle (bzw. Nachbau-Originalwelle - keine Sportwelle!) vernachlässigen, wenn es nur der 60er werden soll.

  • Woher willst du wissen, dass sie es nicht machen ?
    Warst du in der ganzen Republik Klingeln putzen und hast den KW-Umbau inspiziert ?


    Was hat das mit Vorarbeitern zu tun Beaver?
    Vllt war ich auch Klingeln hochglanzpolieren, wer weiß?


    Außerdem rede ich nicht von allen Firmen, ich sagte Einige.
    Es gibt hier und auch wo anders, auch dinge die was darüber aussagen.
    Wie gesagt, Ich denk mir meinen Teil, was du machst ist mir Wurscht :D

    4 Mal editiert, zuletzt von Vinni1993 ()

  • Man beaver und vinni... ich geb mir ja wirklich Mühe hier mitzuarbeiten aber könnten wir den Beschützerinstinkt des Einen und die Hasstiraden des Anderen einfach mal stecken lassen? Ist ja anstrengend... Wie wäre es wenn wir uns einfach darauf konzentrieren die Fragen des Threaderstellers näher zu bearbeiten ohne Tiefschläge in andere Richtungen?
    beaver: Dass man für den Hausgebrauch keine Vorrichtung braucht wage ich anzuzweifeln, zumindest wenn man sowas vorher noch nie gemacht hat. Eine Art Führung damit beide Kurbelwangen nicht zu stark verdreht zueinander angesetzt werden empfinde ich zumindest theoretisch als große Arbeitserleichterung. Nicht dass es anders auch klappen kann aber man hat als Neuling in diesem Bereich sicherlich genug andere Punkte auf die es zu achten gilt als nur den Fakt die Kurbelwangen gerade zu halten.
    Sagt einer der die erste Kurbelwelle noch vor sich hat


  • Also ich kann nur sagen Vinni seine Welle ist Top da läuft alles so wie es sein soll.


    Denke aber auch das die gut gemacht sind :thumbup:

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