Einstellungsfrage: Bremskontakt

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  • Heyhey,


    das klingt etwas blöd, aber wie 'stelle' ich den Kontakt richtig ein?
    Mein aktuelles Problem ist, dass sich der Kontakt nach einer Vollbremsung/stärkeren Bremsung nach hinten weg biegt und somit im folgenden nur noch bei solch starken Bremsungen Kontakt bringt.
    Desweiteren habe ich das Problem, wenn ich den Kontakt so einstelle, dass er leicht drüberschleift, bei stärkeren Bremsungen über den Gnuppel (?) rüber geht, also somit keinen Kontakt mehr hat...


    Ich habe auch nicht wirklich was zu diesem Thema gefunden.


    Desweiteren noch eine Frage:
    Der Bremslichtschalter vorne ist ziemlich anfällig. Es ist jetzt schon mein dritter MZA, der langsam auch den Geist aufgibt. (Hab die hinterhergeworfen bekommen). Gibt es hier eine professionellere Lösung? Also die länger als 3 Monate hält...


    Grüße,
    Nira

  • Desweiteren habe ich das Problem, wenn ich den Kontakt so einstelle, dass er leicht drüberschleift, bei stärkeren Bremsungen über den Gnuppel (?) rüber geht, also somit keinen Kontakt mehr hat...


    Die Kontaktfahne einfach weiter hinten anschrauben so das du beim normalen Bremsen auch Kontakt bekommst oder einfach mal neue Bremsbeläge verbauen :)


    Mfg. David

  • für vorne hat man welche hergestellt die wie die originalen sind.Die alten hatten sich immer aus der halterung gelöst und liesen sich dann drehen,das Problem hast du wohl auch?




    hatte mir vor ca. einem Jahr einen gekauft,der war schon abgeändert so wie es original war und der Funktioniert tadellos.

  • Desweiteren habe ich das Problem, wenn ich den Kontakt so einstelle, dass er leicht drüberschleift, bei stärkeren Bremsungen über den Gnuppel (?) rüber geht, also somit keinen Kontakt mehr hat...


    Dann haben die Bremsbacken viel zuviel Leerweg. Das musst du mit Zwischenlegeblechen minimieren - und das ist die Grundlage allen Einstellens, sowohl was die Bremse selbst angeht als auch den elektrischen Kontakt.


  • Die Kontaktfahne einfach weiter hinten anschrauben so das du beim normalen Bremsen auch Kontakt bekommst oder einfach mal neue Bremsbeläge verbauen :)


    Mfg. David


    Kontaktfahne klingt besser, danke :)
    Die Fahne ist bei mir allerdings nicht verschraubt, sieht genietet aus. Sie ist aus Messing und lässt sich dementsprechend leicht biegen.


    für vorne hat man welche hergestellt die wie die originalen sind.Die alten hatten sich immer aus der halterung gelöst und liesen sich dann drehen,das Problem hast du wohl auch?


    hatte mir vor ca. einem Jahr einen gekauft,der war schon abgeändert so wie es original war und der Funktioniert tadellos.



    Solch einen habe ich bisher immer gehabt. Der erste ist abgebrochen, warum auch immer... der Nachfolger hatte ein Problem bei diesem Plastestift, der kam nicht mehr raus, klemmte also. Der jetzige Schalter klemmt manchmal auch... irgendwann rutscht der aber wieder raus (wenn man leicht drauf rumhaut)


    Dann haben die Bremsbacken viel zuviel Leerweg. Das musst du mit Zwischenlegeblechen minimieren - und das ist die Grundlage allen Einstellens, sowohl was die Bremse selbst angeht als auch den elektrischen Kontakt.


    Wieso das die Grundlage sein sollte, verstehe ich nicht - egal :)


    ALSO:
    Das Fähnchen, muss das letztenendes so eingestellt sein, dass es über den festen Kontakt (dieser Gnubbel) rüberschleift oder soll das Fähnchen an der Seite einfach nur anstoßen?
    Mein Fähnchen hat übrigens eine V-Form.


    Danke schonmal für die zahlreichen Antworten =)
    Nira

  • Egal? Die Bremse korrekt zusammenzusetzen ist egal? Das ist nicht dein Ernst, oder?


    Nochmal einfacher: Du musst ALS ERSTES (Grundlage eben!) dafür sorgen, dass der Leerweg der Bremsbacken so klein wie möglich ist. Dazu legt man so dick Zwischenlagen vor den Bremsnocken, dass die Backen im Ruhezustand möglichst nah an das Sollmaß 124,6 mm rankommen - gerade so groß, dass die Backen in der Trommel noch nicht von alleine schleifen.


    Dann braucht man nur noch ganz wenig Nockenauslenkung für volle Bremswirkung. Der Kontaktweg des Lichtschalters reicht dann ganz locker aus, und die Bremswirkung ist dann auch besser.


    Wenn du's nicht verstehst, lass es dir zeigen. Dein Leben hängt da dran, nicht nur das Lichtlein hinten.

  • Egal? Die Bremse korrekt zusammenzusetzen ist egal? Das ist nicht dein Ernst, oder?


    Manch einer will das nicht verstehen... *kopfschüttel* Und dann folgt wieder ein Fred: "Die bösen Polizisten haben mein Moped eingesammelt..."

    Kann mir mal bitte jemand das Wasser reichen?

  • Hopla, da haben wir wohl uns missverstanden. "Grundlagen" habe ich jetzt komplett allgemein aufgefasst, in der Art wie: "Wofür brauch ich Platten bei Kontakten?!?!" - diesbezüglich war mir das egal, die Bremswirkung allerdings.. niemals!
    Dass ein möglichst geringer Leerweg vorhanden sein sollte, ist mir klar. Damit habe ich auch kein Problem und die Bremse an sich ist korrekt eingestellt. Das Problem ist, dass das Fähnchen sich verbiegt, wenn ich etwas mehr bremse. Es ist nicht mal groß zu sehen, man sieht nur, dass es keinen Kontakt mehr hat:


    Dass das Fähnchen über den Kontakt rüber geht (wie ich vorhin beschrieben hab) war nur theoretisch gemein, wenn mal die Bremsbacken so weit abgenutzt sind. z.Z. geht dies aber definitiv nicht. (ich sorg gern vor).
    Also muss es anstoßen oder drüber schleifen?

  • Aha, du hast also eher das Problem, dass das Fähnchen am Nocken nicht ordentlich fest ist. Verbiegen tut sich's eher nicht, aber auf seinem einen Befestigungsnagel verdrehen kann es sich. Du kannst es oben enger um die Kante klopfen, das hilft aber auch nur begrenzt.


    Der Nocken dreht sich bei korrekt montierter Bremse nur ein paar Grad. Das Fähnchen steht nur mit einer Fläche seiner V-Form an der Linse der Kontaktschraube an - ganz über den höchsten Punkt rüber geht's nie.


    Ja, das ist eine furchtbare Konstruktion.

  • Besorg dir einen Nocken,wo das Kontaktfähnchen 2 mal genietet ist oder setz ne kleine Bohrung und ne kleine Schraube dazu. das Problem bei dir ist,daß sich das Fähnchen verdrehen kann. bei 2 befestigungspunkten ist das nicht mehr der Fall.
    Und wie weit die Beläge runter sind ist völlig egal. Der Nocken wird ja am Drehpunkt bewegt. Und wenn das einmal eingestellt ist,ist das auch ok,denn der belag wird ja nicht gleich bei einer Vollbremsung 2 mm abgetragen

  • Hab grad noch mal nachgemessen, sind 124,3mm.


    Das Fähnchen ist mit zwei Nieten befestigt. Es ist nicht gebrochen (hab mit einer Lupe nachgesehen). Ich denke, dass ich es einfach zu tief gebogen hatte. Ich werd's etwas höher biegen und schauen.
    Sprich wie es auf meinem Bild ganz unten rechts ist, nur ein kleines bisschen tiefer ;)


    (endlich Frage gelöst :love: ) Danke =)


    Gibt's dazu eigentlich Alternativen? Z.B. einen Schalter am Hebel selbst, ähnlich dem Handbremslichtschalter?
    Aber dann ist da auch wieder das Problem, was ich jetzt mit 2 Handbremslichtschaltern hatte...

  • Das V-förmige Ende des Fähnchens muss schon fast in die Waagrechte gebogen sein, so dass es eben federnd auf den Linsenkopf der Kontaktschraube gleiten kann.


    Klar gibt's Alternativen, zum Beispiel per handelsüblichem Zugschalter (Schließer gegen Masse) am Bremspedal. Am S51 kann man sich so eine Lösung direkt auch von den späteren Modellen ausborgen.

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