Schwalbe Qualmt nicht!

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  • Das würde einiges Erklären...


    Das Synthetik soll ja sowieso auch bissi reinlicher sein. :u_blumenkind:

    Zitat

    Ne Kampfschwalbe bleibt net liegen - das muss ein Bedienungsfehler sein! :D



    Du bist Simsonfahrer? In Marburg und Umgebung?


    Dann meld dich doch mal hier:


    [email protected]

  • Da hast du recht: Von mir sind beide "Jaso" einmal FC "low Smoke" und FD.
    Habe nie drauf geachtet.
    Ich kenne die Jaso Norm sonst nur von Motorradölen, die für Nasskupplungen gedacht sind.


    Mische ich dagegen Sprit fürs Fichtenmopped mit Stihl Öl, sieht man kilometerweit, wo ich im Wald Säge.

    Lehmannfan :juchuu:

  • Habe übrigens ein schlechtes Gweissen, wenn ich dauernd das Öl umstelle...
    Zu recht???


    Ich hatte schlechte Erfahrungen gemacht:
    Von Mineralisch auf Synthetik bei so nem neumodischem Plasitkdingens
    mit Getrenntschmierung.
    Irgendwie war der Roller dannach komisch - und kurz drauf hatte ich nen Klemmer.
    Hab dannach beide Öle im Gläschen verrührt und über nacht waren die wieder getrennt ?(
    Als ob man Wasser mit Öl mischt. Und da heissts man könne heutzutage alles mischen :k_schimpf:
    Keines der beiden Öle kommt mir jemals wieder ins Mopped.


    Kann sowas bei ner Gemischschmierung auch passieren?

    Lehmannfan :juchuu:

  • Ick gloobe bei unserer Mische ist das Wurscht, weil die Öle ja im Benzin gelöst werden und dort eigentlich auf Grund von Diffusion gleichmäßig anzutreffen sein müssten.


    Ich fahre 3,50 Eu Mineralöl und seit dem es warm ist qualmt sie jar nicht mehr. Gut ich tanke auch wieder 1:33. Nachdem ich 2 Zylinder über mehr als 1000Km einfahren durfe, war der Auspuff so pappevoll mit Ölmist, dass ich, als ich das erstemal Vollgas fuhr, ne Megawolke produziert habe, sah im Spiegel echt toll aus^^


    Jetzt ist alles frei und sauber, und die Luft bleibt rein :u_blumenkind:

  • Wer zugekokten Auspuff nicht mag, nimmt am besten Öl der Klasse ISO-L-EGD oder/und JASO FD. Gegenüber C ist das nochmal wesentlich besser bei den Ablagerungen - im Auspuff genauso wie im Brennraum und an den Kolbenringen.


    Das mineralische für Dreifufzsch ist am Ende noch Klasse B, unterste Schublade bei den Ölen von heute. Rauch und Koks original wie 1970 in der DDR ... das geht heute besser, und dem Motor tut die Sauberkeit auch gut.

  • Hi,



    Meine Stino 50cm³ qualmt auch nicht, trotz des namendlich nicht erwähnenwerten Öls.


    Aber die Steuerzeiten 60cm³ ist eine Nebelmaschiene. :whistling:


    Frag doch mal die Qualmfraktion, was die sich zurecht gefeilt haben.




    solong...

    Einmal editiert, zuletzt von falk205 ()

  • Ich grab mal diesen alten Thread wieder aus, auf den ich bei der Suche gestoßen bin.
    Es geht um ein immer wieder kehrendes Stammtischthema - das nach dem geeignetsten Zweitaktöl.


    In meinen vierrädrigen Zweitaktern fahre ich, seit jeweils ein neuer oder frisch regenerierter Motor drin ist, immer Vollsynthetiköl. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht; vor allem auch hinsichtlich der Qualmentwicklung, die ja beim Automotor kritischer, weil wegen der viel größeren Abgasmenge auffälliger ist. Es gibt dort auch keine Probleme mit Ablagerungen oder Öl im Auspuff.
    Das gleiche Öl fahre ich, sozusagen aus Rationalisierungsgründen, auch im SR50. - Was mich dort stört: Mutmaßlich bedingt durch die höhere Temperaturstabilität, also den höheren Flammpunkt, verbrennt offenbar das Öl nicht vollständig (was ja aus Sicht des Motors ganz schön ist - denn verbranntes Öl schmiert nicht mehr); sondern es verlässt den Motor wieder in halbwegs flüssigem Zustand und lagert sich dann im Auspuff ab. Man sieht das ja recht schön, wenn die Auspuffanlage irgendwo undicht ist: Schon am Krümmeranschluss, wo es ja eigentlich am heißesten sein sollte, sprotzelt es bei fehlerhafter Abdichtung; ebenso am Übergang Krümmer/Topf. Und wenn man es geschafft hat, das alles dicht zu bekommen, dann sabberts am Endstückanschluss oder es sprüht sogar Ölnebel aus dem Endrohr, sichtbar an der Ölspur und an Öltröpfchen am rechten hinteren Ende des SR50-Hinterradkotflügels. -


    Meine Fahrweise ist eigentlich nicht so, dass der Motor nicht auf Betriebstemperatur kommt. Ich fahre wenig Superkurzstrecken (im Ort herum); wenn, dann sind es schon immer um die 8-10 km, davon viele Steigungen (flache Landschaft gibt's in meiner Gegend kaum) - und natürlich immer Volllast ... Leerlaufbetrieb gibt's kaum, denn ich muss praktisch nie an der Kreuzung oder an der Ampel o.ä. stehen ... - Und selbst, wenn ich mal wirklich ein längeres Stück fahre, so 20-30 oder auch hie und da mal 100 km am Stück, dann ist trotzdem das Endrohr immer ölfeucht. - Gefällt mir nicht!
    Die Frage nun: Verringert sich dies bei Verwendung einfacherer mineralischer (oder allenfalls teilsynthetischer) Öle, die ja bei niedrigerer Temperatur vollständig verbrennen müssten? - Hat das schon mal jemand ausprobiert?

    Gruß
    Tommy

    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das!
    ... Da braucht man ihn nicht jedes halbe Jahr dran zu erinnern.

  • Natürlich soll das Öl verbrennen. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir keine Verlustschmierung.
    Ich tippe auf einen falsch eingestellten Vergaser und ZZP.

    geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich

  • Tja, das mit der Einstellung hatte ich auch vermutet.


    Allerdings spricht da ansonsten nicht wirklich etwas dafür: Zündung ist perfekt aufm Punkt (E-Zündung, Markierung mit Messuhr überprüft, dann angeblitzt); und am "Spar"-Vergaser 16N3 lässt sich ja nun nicht viel einstellen - außer der Leerlaufdrehzahl. (Gemischschraube ist noch plombiert); und das Möp startet und läuft auch gut: auf der Geraden nach GPS (Racelogic Driftbox) zwischen 62 und 63 (Serienmotor 50 cm3). WeDis sind auch neu (die guten roten Viton); Bedüsung (nach Zahl) und Schwimmerstand stimmen. Da müsste es schon sein, dass ein Vorbesitzer mal den Düsen mit der Reibahle zu Leibe gerückt ist. =O – Allerdings ist auch der Verbrauch nicht auffällig - und wie gesagt: kein Qualm (allenfalls die ersten 100 m nach dem Kaltstart mit Choke).
    Tja, dann ist das halt so ...


    Trotzdem Danke für den Tipp!


    Gruß
    Tommy

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  • Vielleicht befindet sich einfach jede Menge dickes schwarzes Öl (vom Vorbesitzer, einer ehemals falschen Vergasereinstellung etc.) im Auspuff, das, wenn der Auspuff mal so richtig heiß ist, wieder flüssig wird und rausläuft. Du könntest den Auspuff mal ordentlich reinigen (ausbrennen oder - wenn dir der Chrom lieb ist - mit Bremsen- und Backofenreiniger rangehen) und schauen, ob das Problem dann noch immer besteht.

  • Naja, die Wahrscheinlichkeit ist auch nicht so groß. - Ich habe den SR seit 1998, da ist das mit dem Vorbesitzer nicht so wahrscheinlich. Und den Auspuff machen ich schon hie und da sauber, zuletzt vor nem guten halben Jahr. - Ich brenne ihn jeweils aus, bis alles schön rot ist und poliere den verbläuten Chrom danach einfach wieder. Ich habe den Eindruck, dass man anders das erste Prallblech und den Gegenkonus nicht richtig frei bekommt. (Als ich dies das erste Mal gemacht hatte, so vor 16 oder 17 Jahren, kam wirklich ein Haufen Zeug raus - teils flüssig, teils pastös - und nach dem Ausbrennen in Form hellgrauer Krusten.) Seither aber immer nur halbwegs flüssig/zähflüssig.
    Na, aber dann ist das halt so. - Hätte ja sein können, dass jemand schon mal Versuche mit unterschiedlichen Öltypen gemacht und einen Unterschied bemerkt hat ...


    Gruß
    Tommy
    (dem andererseits optimale Schmierung eher wichtiger ist als ein stets sauberer und trockener Auspuff ...)

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