Knacken beim Schieben

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  • Hallo,


    ich bin momentan dabei eine Schwalbe Kr51/2 wiederzubeleben, die
    seit 1989/90 rumstand.


    Nachdem ich den Schlauch hinten gewechselt hab,
    ist mir beim schieben aufgefallen, dass es deutlicher Widerstand zu spüren ist,
    der mit einem vernehmbaren knacken aufhört.
    Das wiederholt sich etwa alle 5 Meter.
    Also habe ich die Spur neu eingestellt, und darauf geachtet,
    dass das Rad möglichst gerade läuft.
    Dadurch habe ich das Knacken auf vlllt. alle 15Meter verschoben, die Kette habe ich auch gefettet.


    Ist diesen knacken auf eine nicht hunderprozentig eingestellte Spur (ich hab das noch nicht so oft gemacht) zurückzuführen, oder könnten auch die Ritzel und die Kette \"fertig\" sein?!


    Der Tacho zeigt 17000km an, ich weiß aber nicht, wie ernst man den Wert nehmen kann.


    Grüße


    huj

  • Hallo Huj


    Dieses knacken zeigt Dir meistens wenn deine Kette nicht richtig gespannt ist und/oder dein Rad hinten nach rechts oder links schief steht. Da es ja fluchtet wie du geschrieben hast liegt es wohl an der Kettenspannung (hatte ich auch schon das Problem mit dem knacken).


    Setze jemanden auf die Schwalbe ca. 65kg und probiere ob du den Kettenschlauch ca. 2cm nach unten und oben gedrückt bekommst (soviel Luft sollte sein!!)


    Gruß Leyland

  • Hm, das sind ja alles gute Ansätze, aber warum knackt das dann erst nach einigen Metern?
    Es müsste dann doch regelmäßiger und schneller klackern, oder?
    Bei mir war mal der Kettenkasten angebrochen, ein Stück Plastik hat sich immer in der Kette verfangen und ist ab einem bestimmten Punkt in die Ausgangsstelle zurückgesprungen. Das könnte ja auch ne einfache Lösung sein.
    Ist das ein metallisches Knacken?
    Grüße
    Eike

  • Hallo,


    die zukünftige Fahrrerin wiegt wohl etwa ca. 65kg
    (Darf man Frauen sowas fragen *G*) und saß drauf.. Da war ca. 1 cm Luft, ich werd dann wohl mal die Kette etwas lockerer machen und schauen wies dann ist.


    Ja, das Knacken ist eher metallisch und kommt hörbar von hinten aus dem Kettenkasten!


    Grüße


    huj


    p:S. Danke für die vielen schnellen Antworten

  • So,


    hab die Kette mal etwas \"loser\" gespannt und siehe da, es klappt, schön :)


    Nu hab ich aber ein weiters Problem (lohnt nicht recht einen Thread dafür aufzumachen) und zwar bremst die Vorderradbremse überhaupt nicht.
    Hab das Vorderrad mal abgenommen und konnte feststellen,
    dass der Hebel, der durch den Bowdenzug bewegt wird,
    soweit wie möglich gezogen wird, heißt,
    er kommt an die Innenkannte der Trommel
    (ich hoffe hier wisst was ich meine).
    Der Nocken wird also gedreht, die Bremsbacken auseinandergedrückt.
    Aber anscheinend nicht weit genug.
    Hat mal jemand nen Messwert, wie groß der Durchmesser von einem Bremsbelag zum andern sein muss, wenn die Bremse gezogen wird, damit ich beurteilen kann, ob ich diese \"Ausgleichsbleche\" brauche, oder neue Bremsbeläge, oder der Fehler wo anders zu suchen ist?


    Grüße


    huj

  • sorry: muß los, daher eine Schnelle Antwort: Es gibt solche Metallzwischenlagen, die Du auf Deine Bremsbacken legen kannst. Die sind etwa 1mm dick und dadruch drückt der Bremsnocken die Backen weiter auseinander. Würd ich einfach mal ausprobieren. Kosten nicht die Welt

  • Oder vllt. erstmal den Bremshebel am Nocken einen Zahn versetzt anbringen.

    Zitat


    Und Gott sprach...
    ...hätte der Threadersteller keine Titten, würden die Moralsheriffe und Spamtrooper hier ja schon wieder Alarm schlagen....

  • GraveDigger-Riesa:


    Geht das bei dem innenliegenden Bremshebel bei der Kr51/2 auch?
    Ich kenn das bist jetzt nur von der S51


    Grüße


    huj

  • kannst auch mal die bremsbacken vertauschen, denn es gibt bei trommelbremsen immer eine auflaufende backe, die sich mehr abnutzt als die andere. aber um zwischenlagen bzw. neue bremsbeläge(sind nicht teuer!) kommst du nicht rum. sollte man auch nicht dran sparen....


    viel glück weiterhin!



    gruß


    igzorn

  • Moin!


    Nennmaß der Bremsbacken sind 123,6 mm, mittig zwischen den Backen gemessen:



    Wichtig:
    Werksseitig wurden 1mm-Zwischenlagen verbaut, um die Stirnflächen der Backen (is wohl irgend so´n Alu-Guß oder so) vor Verschleiss zu schützen. Es gibt dann noch 1,5 mm- u 2mm-Zwischenlagen, um \"den letzten Rest\" der Beläge auszunutzen.


    Gruss


    Mutschy

  • Also:


    1. Variante - verschlissene Kette und/oder Ritzel


    2. Variante - eins von beiden verschlissen und das andere in ordnung
    dadurch läufts ned so wies soll


    3. Variante - Rad steht schief,


    Lösung: Nimm ne Richtlatte (2m) und legs so an das es zwei Anlegepunkte am Vorderrad und am Hinterrad hat ... wenns überall gleichmäßig anliegt stehts schön gerade


    4. Variante - Kettenspannung, hier verweise ich gerne auf Mutschy\'s Homepage wo ein Reparaturhandbuch zu finden ist (Downloads) wo das mit der Kette geschildert ist.



    Aber jetz mal ne Frage ist das nur beim zurückschieben oder auch bei vorwärts?

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