Probleme mit Mühlis 60\4

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  • O.k. um den Frieden zu waren halten wir fest: Die DDR-Ingenieure waren unfähig, nicht ohne Grund ging die DDR unter... Wenn diese Ingenieure ende der 80\'er herausfanden das zu wenig Schmierung nicht so schnell zu Kolbenklemmer führt, sondern vielmehr zu mageres Benzin/Luftgemisch, ist das natürlich unsinn.. Die MZ- ETZ Modelle wurden zwar zum Schluss für 1:70 freigegeben, 1:100 war in der erprobung, Simsonmotoren sollten Folgen.. aber alles Schwachsinn, das die ETZ nicht mit 1:70 festging war zufall, täuschung, unsaubere Tricks.


    So, nun lasst uns wieder Lieb haben :kiss:

    Bremsen kann zu Geschwindigkeitsverlust führen..

  • Ich will mich doch nicht streiten nur Wissen weiter geben und sammeln.


    Meiner Meinung nach wollte man nur weniger Öl im Benzin um:
    -die Umwelt zu entlasten
    -weniger Ölbedarf( besser für Getrenntschmierung geeignet)
    -und weniger Ablagreungen


    Meiner Ansicht nach fördert natülich zu viel Luft die Klemmgefahr. Aber sowieso muss der Vergaser richtig abgestimmt sein.


    Zurück zum Öl. Warum wurde in den alten Sperber, Schwalbe und Habicht Motoren 1:33 getankt? Weil dort statt oberen Nadellager eine Bronzebuchse eingesetzt war. Daraus kann ma folgern, mit 1:50 wäre der Motor nicht standfest geung. D.h. mit 1:50 ist die Reibung zu hoch --> ausdehnen der bewegten Bauteile(wie die Bronzebuchse) --> Motorschaden.


    So jetzt kann man das auf heutige Tuningmotoren übertragen. Welche auch höhere Belastungen an den Lagern und Laufflächen haben. Auch hier ist die Reibung höher. Was macht man also, mehr Öl oder Öl mit besserer Schmierwirkung verwenden.


    Was machen heutige Tuner? Mehr Öl im Gemisch verwenden. Damit die Klemmgefahr reduziert wird.


    Deshalb kann ich nicht verstehen, wieso weniger Öl, die Klemmgefahr reduzieren soll? Weil die Bauteile besitzten weniger Reibung und werden somit nicht mehr so heiß.


    Ich glaube die gerne das Öl die Kühlwirkung des Gemisches verschlechtert. Doch denke ich, das das unwesentlich ist und die Reibung eine größere Rolle spielt.


    Wenn nicht, dann erklär mir bitte warum? Auch ich möchte dazulernen.MfG

  • Ich kann dir auch nur kopieren was ich aus diesem Gutachten / Forschungsbericht gelesen habe. Ist inoffiziell, aber freigabe war wohl in Vorbereitung. Demnach:


    Nicht nur das \"Verkoken\" des Motors wird beschleunigt, sondern auch die \"Innenkühlung\" wird beeinträchtigt. Bei gleicher Bedüsung bewirkt ein fetteres Gemisch ein ansteigen der Temperatur (und somit der des Kolbens) im Brennraumbereich. Nicht weil es \" heißer \" verbrennt, sondern weil das \"Frischgas\" schlechter kühlt! Wichtig ist nicht die Ölmenge, sondern ein zusammenhängender, nicht reißender Ölfilm. Und den hat man bei heutigen, synthetischen Markenölen ziemlich sicher auch noch bei 1/100. Bereits in den 80ern wurde für 2T-Motoren das Mischungsverhältnis 1:100 freigegeben, allerdings nur bei Verwendung eines bestimmten Öles, damalige Bezeichnung \"Castrol Biolube\". Verschleiß ist nicht von der Ölmenge, sondern von einem stabilen Ölfilm abhängig. Bei den in Betriebsanleitungen angegebenen Einfahr-/ Fahrhinweise hinsichtlich der Schmierstoffe ist zu beachten, sämtliche Angaben in den Betriebsanleitungen beziehen sich auf DDR-Verhältnisse! Sind also nach heutigen Massstäben von Schmierstoffen nicht mehr hundertprozentig aktuell !


    Wie gesagt, ist alles inoffiziell !! Da die Wende kahm wurden alle Forschungen in dieser Richtung eingestellt, nur eine offizielle Freigabe für MZ ETZ-Motoren gab es, wonach 1:70 als unbedenklich erklärt wurde. 1:100 war kurz vor der freigabe, die Simson Entwicklungsabteilung war auf dem gleichen Wege, hing aber hinterher. Erste Versuche speziell für Simson ging erst in Richtung neuerer Nadellagen und Kolben, Ziel war jedoch ebenfalls die Abmagerung des Benzin/Ölgemisches.

    Bremsen kann zu Geschwindigkeitsverlust führen..

  • also ich würd zum einfahren wenn überhaupt max 1:40 nehmen im normalfall ist 1:50 gar kein problem, wer sich trotzdem etwas unsicher fühlt kann blei oder bleiersatz mit bei mischen. völlig ausreichend - ihr wisst doch DDR-Mischöl war gefiltertes Altöl mehr nicht. Bei heutigen \"Hightech\"-Ölen gar kein problem mehr...

    The Two Strokes - Denn alle guten Dinge sind zwei.

  • is mir auch alles egal: wie werner schon sagte \"mit dem öl nich sparsam sein\"
    so handhabe ich das und hatte noch nie porbleme!


    fahr meinen 70/4 mit 1:35.
    eingefahren hab ich ihn mit schlach mich tod noch fetter (in der region von 1:20)und der läuft schon 3000km ohne probleme!
    kein klemmer kein rasseln keine enorme hitzeentwicklung und braunem kerzenbild!


    es is vieles ne sache der vergasereinstellung&der zündung wie und wo was läuft!
    das is von motor zu motor verschieden, man kann richtwerte sagen, aber ob die passen is die andere sache!


    erfahrungen meiner seits: zylinder mit vergaser auf nen anderen rumpf inne andere simme und lief nich!


    sicher sind heutige öle besser als die der ddr aber die techniker haben sich ihren teil bei der sache gedacht warum man mit 1:50 fahren soll und die heutigen tuner haben auch nich einfach wahllos festgelegt 1:40 läuft!


    das sind richtwerte und erfahrungswerte, da sollte jeder selbst probieren!


    und lieber zu fett als zu mager fahren! ;)

  • sven-r hat da schon im gewissen sinne recht es kommt nicht unbedingt auf die menge des öls an sondern auf die qualität. wir fahren bei unserer 50er rennmaschine auch nur mit 1:50 und ich wette das unsere schmierung genau so gut geht bei dir mit dem Haufen öl...und wir drehen noch entscheidend höher (zZ nur 12000 U/min)

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  • Hallo, ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht das mehr Öl besser ist. Vorallem bei meinem 80er Athena Rennmotor der bis 14000 gedreht hat. Der lief mit 1:20 besser als mit 1:40, auch bei gutem Öl.MfG

  • 100er HD in 60ern - :biglaugh:


    die Inkompetenz einiger selbsternannter Tuninggötter schreit immer mehr zum Himmel....
    svenr hat vollkommen recht und selbst ich kenne es noch aus Simson-Minibike-Zeiten, dass selbst in 50er Rennmotoren 1:50 gefahren wurde.
    Also immer rein mit 15W40 nach LT......

  • Naja, ich weiß nicht was ihr gegen 15W40 habt. Tut seinen Dienst und das nicht gerade schlecht. Und vergesst nicht die Nadel-und Kugellager müssen bei den hohen Drehzahlen auch geschmiert sein und diese brauchen nicht gerade wenig Schmierfilm. Da stimmt wirklich das Sprichtwort: \"Viel hilft viel\". Wnn nämlich erstmal der Schmierfilm weg ist, war es das.MfG

  • 15W40 hat zu viele \"Verunreinigungen\" (da minderwertig u. universell) die nicht verbrennen= Ölkohleablagerungen (alle LT-Motoren die ich bis jetzt aufgemacht habe waren schwarz tlw. bis ins Kurbelhaus)

  • Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Dann waren die Motoren wohl falsch abgestimmt. Fahre alle meine Motoren mit 15W40. In bestimten Intervallen sollte man mit reinigenden (vollsynth.) Öl fahren.
    Habe das bei vielen Motoren allerdings auch öhne diese Intervalle gemacht. Was zu bemerken war: Kolbenboden teilweise mit Ruß bedeckt und der Auslasskanal war mit Ruß bedeckt( nach 8000km). Ansonsten war alles TOP und sauber.


    Habe bei meinen Motoren nie Problem mit dem Öl gehabt, im Gegenteil, mit anderen Öl war weniger Leistung da und sie hatten mehr Klemmneigung.


    Übrigens fahre ich meine Motoren mit 1:25 bis 1:20. 1:20 bei sehr hochdrehenden, das mehr an Öl bringt sogar Leistungsvorteile( nicht nach Prüfstand, aber nach Gefühl) MfG

  • das mehr an Öl bringt sogar Leistungsvorteile( nicht nach Prüfstand, aber nach Gefühl) MfG



    manche fühlen auch die 10PS, die durch die Demontage des Krümmers vermutet werden....In einem anderen Thread hatte ich doch das mit Erde/Scheibe gepostet :smokin:

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