Moin,
Also nie im Schiebebetrieb fahren, ( Berg runter auskuppeln) nicht einschleichen sondern immer etwas belasten. Vergaser schön fett einstellen, 1:30 fahren. Den Rest besorgt das feingefühl, was man dabei entwickelt. Ich hab immer wärend der Fahrt mit der Hand die Zylindertemperatur gemessen ( gefühlt ) daraus hab ich gewusst ob der Zyli das richtige Maß an Belastung bekommt. ( S51)
Stadtverkehr soll auch gut sein. ![]()
Warum Eigentlich Einfahren?
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also man kann ja auch \'ne Wissenschaft draus machen

einfach die kiste ordentlich 50 fahren und schick ist, hab das mit meinem Motörchen über 500km gemacht, 1:50 und additive gekippt und jetzt rennt der gute 70-75 km/h
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Nana,
das is aber nich die feine englische Art. :laugh: Ich weiß das es Übertrieben ist, aber kann man ja trotzdem schreiben. -
Zitat
Original von merci:
Weil die Erklärung von franzalt und Vanilly KR51 ist nicht ganz richtig ist. Kolben ist immer kleiner als Zylinderinnendurchmesser und wird sich auch nie soweit ausdehnen das er klemmen könnte! ....Sehe ich nicht so. Wenn der Kolben geklemmt hat sieht man deutlich die Spuren auf dem Kolben. Wenn die Ringe klemmen würden, gäbe es andere Spuren. Natürlich muß der Kolben immer kleiner sein als der Zylinder sonst könnte sich da nichts bewegen

Warum klemmen die Ringe nicht ? Recht einfach, die Ringe bestehen wie die Laufbuchse aus Eisen und haben den gleiche Ausdehnungskoeffizienten. Im Gegensatz dazu ist der Kolben überwiegend aus Alu, welches sich deutlich stärker ausdehnt als Eisen.Zitat
Original von merci:
Was man einfahren muss sind die Kolbenringe! Falsch eingefahrene Kolbenringe dichten nicht ausreichend ab und man hat Druck- und damit Leistungsverlust!Richtig. Falches Einfahren (zu hohe Drehzzahlen) verursacht mikroskopische Schäden in der LB. -> Die Ringe dichten nicht mehr so gut.
ZitatKolben und Zylinder sind nicht 100% rund, man hat immer Toleranzen in der Fertigung!
Richtig.
ZitatDer Kolben hat auch spiel in der Buchse und kann kippen. So entsteht ein Kolbenklemmer.
Kolbenklemmer wegen Kippen ?
Das verstehe ich nicht / leuchtet mir nicht ein. Wie meinst Du das ?Gruß Franz
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Zitat
Original von franzalt:
Sehe ich nicht so. Wenn der Kolben geklemmt hat sieht man deutlich die Spuren auf dem Kolben. Wenn die Ringe klemmen würden, gäbe es andere Spuren. Natürlich muß der Kolben immer kleiner sein als der Zylinder sonst könnte sich da nichts bewegen
Warum klemmen die Ringe nicht ? Recht einfach, die Ringe bestehen wie die Laufbuchse aus Eisen und haben den gleiche Ausdehnungskoeffizienten. Im Gegensatz dazu ist der Kolben überwiegend aus Alu, welches sich deutlich stärker ausdehnt als Eisen.Gruß Franz
Diese Aussage, ist zu 100% richtig!
Grossi
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Zitat
Original von franzalt:Sehe ich nicht so. Wenn der Kolben geklemmt hat sieht man deutlich die Spuren auf dem Kolben. Wenn die Ringe klemmen würden, gäbe es andere Spuren. Natürlich muß der Kolben immer kleiner sein als der Zylinder sonst könnte sich da nichts bewegen

Warum klemmen die Ringe nicht ? Recht einfach, die Ringe bestehen wie die Laufbuchse aus Eisen und haben den gleiche Ausdehnungskoeffizienten. Im Gegensatz dazu ist der Kolben überwiegend aus Alu, welches sich deutlich stärker ausdehnt als Eisen.Das ist richtig, ich habe die Wahrheit ein wenig gedehnt (anderst formuliert: einen scheiß verzählt) :biggrin:
Zitat
Der Kolben hat auch spiel in der Buchse und kann kippen. So entsteht ein Kolbenklemmer.
Kolbenklemmer wegen Kippen ?
Das verstehe ich nicht / leuchtet mir nicht ein. Wie meinst Du das ?Gruß Franz
[/quote]
Da habe ich auch mist verzählt. Der Kolben kippt nicht wirklich. Ich habe mir mal von einem PKW-Tuning-Motorbauer erzählen lassen das gerade in der warmfahrphase wenn der Kolben sich noch nicht richtig ausgedehnt hat, man vorsichtig sein muss das der Kolben nicht kippt (minimal). Dadurch würden riefen in der LB entstehen die die Kolbenringe nicht mehr richtig abdichten und dadurch würde Leistung verloren gehen. Da habe ich was durcheinandergebracht. Sorry!

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Zitat
Original von merci:
... das gerade in der warmfahrphase wenn der Kolben sich noch nicht richtig ausgedehnt hat, man vorsichtig sein muss das der Kolben nicht kippt (minimal). Dadurch würden riefen in der LB entstehen die die Kolbenringe nicht mehr richtig abdichten und dadurch würde Leistung verloren gehen. Da habe ich was durcheinandergebracht. Sorry!
So ähnlich hat mir das der Oberingenieur von den Verbrennungskraftmaschinen auch erklärt. Wenn die Maschine nicht eingefahren ist, verkanten sich die Kolbenringe und verursachen mikroskopische Schäden in der LB. Die Laufbuchse kann sich davon erhohlen, oder auch nicht.
Damit dichtet sie natürlich nicht mehr so gut ab.
Zu Grauguß meinte er: Sind gar nicht so schlecht, gute Ölhalteeigenschaften und man kann sie ja ausschleifen.
Gruß Franz
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doppelpost

... und durch das stärkere Schleifen der Kolbenringe auf der Laufbuchse (ist ja beides noch rauher) beim Einfahren werden sie auch wärmer -> der Kolben wird wärmer und klemmt eher.
Gruß Franz
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Ich bin gerade dabei, meine KR51/2 neu Aufzubauen und habe sie mit einem neuen 70er Zylinderset versorgt.
Eigentlich wollte ich die Einfahrtszeit möglichst schnell mit \"Kilometerfressen\" hinter mich bringen. Also ein paar sehr ausgedehnte, aber gemütliche Dauerfahrten machen. So 60 Kilometer am Stück oder so.
Scheint aber keine gute Idee zu sein, wenn es beim Einfahren hauptsächlich um die Temparatur und das damit zusammenhängende Ausdehnungsverhalten der Materialien geht. Oder?
Noch ne Frage:
Ich muss auch mit dem neuen Zylinder täglich zur Arbeit fahren (3km). Dabei muss ich unterwegs einen ziehmlich langen und steilen Berg überwinden. Ca. 1 km lang und an der steilsten Stelle 10 oder 12 % Steigung. In der früh abwärts, abends aufwärts. Wie sollte man sich am Berg beim Einfahren verhalten? Abwärts werde ich sicher nicht auskuppeln. Aufwärts eher unterturig fahren? Oder ist das wurscht, weil ja wegen der kurzen Strecke, der Zylinder eh nicht so heiß wird?
Welche Additive könnte man reinkippen? Nicht lieber mit 1:33 oder besser 1:25 am Anfang einfahren?
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Lange Kilometerfahrten machen dem Motor nichts solange er genug Kraftstoff, gutes zweitaktöl und Fahrtwind abbekommt. Buckel runter muss Du auskuppeln!!! Buckel rauf nur im mittleren Drehzahlbereich und in einem möglichst niedrigen Gang fahren. Je weniger Belastung Du dem Zylinder anfangs abforderst, umso schneller läuft Dein Möp später! Ich habe meinen Zylinder mit 1:33 eingefahren. Und das auch nur die ersten 200km.
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So jetzt hab ich noch eine Frage:
als ich mich noch nicht so richtig mit simson auskannte hatte ich mein Motor regenieren lassen...so dann alles wieda bekommen alles iss gelaufen,so jetzt hab ich aus meiner dummheit damals weil ich noch nie richtig was vom einfahren hörte immer vollgas gegeben den zylinder ziehmlich hoch geturt aba immer nur kurz weil ich immer gehört hatte wie er im höheren drehzahlbereich fehlzündungen hattealso hab ich immer wieder getestet.Ich möchte nochma sagen damals hatte ich noch nich so viel ahnung unn möchte mir nachher au keine anschuldigungen hören.wieda zum thema:dazu kommt da ich noch nich die fleppen hab fahr ich immer bei uns aufm hof n paar runden aba nie länger als 10minuten weil ich wusste das der motor sonst zu heiß wird.Heute hab ich rund 100km runter die letzten 50km bin ich mit 1:33gefahrn.So jetzt hab ich die frage ob ich gleich ein neuen zylinder einbauen soll weil es sich nichmehr lohnt oda kann man da noch was retten sodass ich am ende noch auf meine 60-70kmh bekomme ???? aso ich hab eine S50 StinoWürde mich auf antworten freuen mfg Ceikolon
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also wenn du nen original Zylinder hast würd ich ihn ausschleifen lassen, bringt dann auch n bisschen mehr Drehmoment. Bei Importzylis lohnt es sich nicht da kannst du gleich nen neuen kaufen.
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