Spulen auf Grundplatte erkennen - Pfusch am Moped

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      Spulen auf Grundplatte erkennen - Pfusch am Moped

      Hallo Jungs,

      habe hier einen Vogel, ne KR51/1 namentlich, die macht Probleme. Es ist eine 8306-8-100 Grundplatte verbaut mit drei Spulen. Kann ich irgendwie erkennen, welche Spulen das konkret sind? Eine hatte ich lose, es steht aber nichts drauf. :dash: "Natürlich" sind die ganzen Kabelfarben auch nicht alle original...
      Kurzum, diese 1er Schwalbe ist auf außenliegende Zündspule UND Kondensator umgebaut. Zündspule ist allerdings eine kurze 6V, soweit ich weiß muss da eine 12V Spule rein, richtig?

      So, der Bremslichtschalter ist auch außenliegend am Bremshebel mittlerweile und auch dort ist gepfuscht worden, bzw. habe ich keine Ahnung wie der angeklemmt werden muss? Einmal Masse, einmal hinter ans Licht wie original?


      Kann ich irgendwie die Spulen rausmessen, dass ich weiß, welche es ist. Eventuell wurde da einfach von einer 2er Schwalbe was reingebaut, vielleicht aber auch nicht. Ladeanlage fehlt komplett! :undwech:

      Kann ich die überhaupt ohne Ladeanlage betreiben, ohne dass ständig das Bremslicht durchbrennt? Sprich Ladeanlage und Sicherungskasten braucht es schon, oder? Blinker und Hupe sowie Batterie wirds keine geben, aber Ladeanlage und Sicherungen werden schon nicht schaden, oder irre ich mich da?

      Anbei noch Bilder von den relevanten Teilen:


      Bin über jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. Ich weiß, original wär einfach, ist aber nicht soo billig und außenliegende Spule ist ja doch wartungsfreundlicher, das dürfte also gerne bleiben, wenns nach mir ginge...
      Wenn mir jemand sagen kann, dass seine 8306-8-100 genauso aussieht ist das ja auch schon was wert, damit kann ich dann weitersuchen.
      Bilder
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      Gruß
      Dave

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DaveDynamite“ ()

      Also ich analysiere die vorhandenen Spulen immer im Vergleich zu meinen anderen Grundplatten bzw. Ersatzspulen.
      Und dann auch immer nur anhand der Optik und Position der Kabelabgänge. Das ist aber leider auch immer mehr raten als wissen.
      Buchholz 69ers
      Danke derweil. Habe leider nix passendens zum Vergleich hier, daher ja meine Frage. Da aber die Antwortbereitschaft nicht sonderlich hoch scheint bin ich wohl auf mich selbst angewiesen:
      Hier nochmal meine Fragen, wer das davon beantworten kann, da wäre ich sehr zu Dank verpfilchtet:

      1) 6V Unterbrecherzündung braucht eine 12V außenliegende Zündspule?
      2) Wie wird ein außenliegender Bremslichtschalter verkabelt (ist der aus dem Zubehör für an den Fußbremshebel, der über eine Feder betätigt wird)?
      3) Ist ein Betrieb ohne Ladeanlage überhaupt möglich?
      4) Ist ein Betrieb ohne Sicherungskasten möglich sofern keine Batterie und damit Hupe/Blinker genutzt werden?
      Gruß
      Dave
      zu1. Ja, benötigt eine 12V Zündspule
      zu2. ein Kontakt an Masse, an den anderen kommt das Kabel vom Bremsschild
      zu3. nein, dann brennt dir das Rücklicht durch, Es sei denn du benutzt die Grundplatte der S51N
      zu4. geht ohne Sicherung, die ist nur für die Batterie zum Betrieb der Blinker und Hupe.

      Übrigens, was erwartest Du für Antwortzeiten?
      Dein erster Beitrag ist noch keine 24h alt.
      Wer keine Ahnung hat, der sollte wenigstens Verwirrung stiften. :thumbsup: :lol: :furious:
      Fuhrpark: S51 enduro BJ85 auf 12V e Zündung umgerüstet, S70 enduro in Restauration.
      SR 80 CE BJ87 in weiß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alfstingray“ ()

      GP 8306.8-100 ist ursprünglich eine mit innenliegender Zündspule, 15W Lichtspule für Scheinwerfer
      und 18W Lichtspule.
      Was da nun auf der GP für Lichtspulen hast, kann keiner beantworten.
      Interessant wäre jetzt noch die Nummer auf den Polrad, die Volt und Watt von der Scheinwerferbirne wie Bremslicht, Rücklicht
      ob da was zusammen passt oder sich ein reim daraus machen lässt.

      Zündspule ist bei U-Zündung immer eine 12V

      Mit entsprechender Verkabelung (Scheinwerfer und Rücklicht zusammen auf eine Lichtspule)
      und der Lichtspule 6V 25W (S50N und B), 6 V 31,2W (S51N), 12W 42W (S51 12V Modelle),
      wäre das ohne Schlusslichtdrossel machbar.
      Die passenden Werte zu den Spulen findest Du auf meiner Homepage ^^

      Beachte bitte, dass du als erstes am Multimeter beide Kontakte zusammen hältst und den dort gemessenen Wert von deinen Messergebnissen abziehst. Sonst misst du Mist ;)

      Gruss

      Mutschy

      Du brauchst Hilfe rund um Simson und MZ? - besuch mich einfach (virtuell oder in echt):

      mutschy.dashosting.de
      Vielen Dank Jungs! :thumbsup:
      Dann werd ich morgen mal die Spulen messen, ohne Mist zu messen!
      Was die Lampen betrifft: Scheinwerfer 6V 15W, Rücklicht 6V 5W, das würde ja passen, aber die Bremslichtbirne hat 21W, das wäre dann aber aus der 2er Schwalbe, soweit ich das in Erinnerung hab. Das Problem ist hier eher, dass ich fast davon ausgehe, dass die zusammengestöpselt wurde, nicht mehr, dass sie gut ausschaut. Außen hui, innen pfui... Aber gut...
      Ach ja, auf dem Polrad kann man leider nichts erkennen, ist matt und schaut alt aus, dürfte also schon das passende sein.
      Werde dann die Ladeanlage besorgen und mit verbauen. Wenns die Sicherungen nicht benötigt, lass ich sie weg.
      Vielen Dank nochmals für die Antworten soweit!

      Hat zufällig jemand noch ne Grundplatte liegen? Um das mit der außenliegenden Zündspule und Kondensator beibehalten zu können wäre interessant wie die Verkabelst sind. Ich weiß noch, dass am Kondensator normalerweise zwei Kabel drauf waren, weiß aber nimmer wohin die gehen und hab aktuell auch nichts zum Vergleichen parat.
      Also vor allem die Kabelführung vom/zum Kondensator und Unterbrecher. Auf Masse geht ja von der Grundplatte direkt nichts, oder? Alles nach dem Verbinder wenn dann...
      Kondensator war eh schonmal falsch rum montiert, der lag auf Klemme 1, dabei sollte er laut Schaltplan mit Masse verbunden sein, also auf Klemme 15 liegen, was ja in der Grundplatte der Fall ist, oder? Also das Gehäuse selbst auf Zündspule Klemme 15, die mit der Masse verbunden wird und das Kabel vom Kondensator dann auf die Klemme 1 der Zündspule und von dort weiter zu Klemme 2 Zündschloss? :a_zzblirre:
      Gruß
      Dave

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DaveDynamite“ ()

      Also oben hattest du etwas anderes gefragt wegen den Sicherungen. Weil wenn du die Ladeanlage einbaust, brauchst du natürlich auch die Sicherungen zur Batterie! Wenn du die Ladeanlage nur für die Rücklichtdrossel verwenden willst, kannst du auch eine Drosselspule von Conrad mit zwei Kabelschuhen versehen und vors Rücklicht klemmen.
      Zum Vergleichen mit einer funktionierenden Grundplatte könntest du ja auch den Schaltplan her nehmen. Dort ist ja auch sehr gut zu erkennen, was wo angeschlossen ist.
      Am Kondensator kommen zwei Kabelschuhe an. Einmal vom Unterbrecher und eins von der Primärspule. Das Kabel von der Primärspule geht dann auch an die Zündspule weiter.
      Auf Masse ist an der Grundplatte z.B. das Kondensatorgehäuse geschaltet. Also darauf achten, dass die Masseverbindung zur Grundplatte auch bei dir in Ordnung ist, bei dem weiten Abstand.
      Ich glaube bei deiner Beschreibung oben, hast du das Kabel zwischen Unterbrecher und Kondensator vergessen.
      Buchholz 69ers
      Erneut herzlichen Dank Jungs!

      Ladeanlage, Sicherungskasten und neuer Kabelbaum sind verbaut, bleibt einzig das Problem mit dem eigentlich sehr schönen, außenliegenden Kondensator. Ich habe von Klemme 15 an der neuen 12V Zündspule zwei Kabel, eines ans Stirnrohr und ein zweites auf den Getriebedeckel.. Dort würde ich theoretisch jetzt noch den Kondensator aus dem Anhangsamt Halteblech mit reinstecken.
      Von Klemme 1 Zündspule habe ich ebenso zwei Kabel, eins an Klemme 2 zum Zündschloss und ein weiteres an den Kabelverbinder, der von dort weiter zur Grundplatte geht. Dort kommen zwei Kabel aus der entsprechenden Spule und eines vom Unterbrecher.

      Bezüglich Schaltplan, die Zeichen für Kondensator und Unterbrecher sind mir nicht soo geläufig, den Unterbrecher erkenne ich noch am ehesten, aber auf den (eventuell alten?) Moserschaltplänen, erkenn ich zu wenig, bzw. kenn ich mich auch zu wenig aus.

      Letzte verbleibende Frage wäre nun die. Der Kondensator hat ja ein Kabel dran mit Ringschuh. In der verpfuschten Schwalbe hing der Kondensator auf der Zündspule Masseseitig und das Kabel ging auf die andere Klemme an der Zündspule. Das wäre ja soweit auch Sinn der Sache. Die Frage nun ist, genügt das, oder müsste ich zusätzlich vom Kondensator ein weiteres Kabel zum Unterbrecher legen? Ich bin da elektrisch nicht firm genug, ob der Kondensator zwischen Spule und Unterbrecher muss, oder ob es letztenendes egal ist?
      Bilder
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      Gruß
      Dave
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