Hey Leutz!
Jeder Jeck iss anners! Datt sagen schon die Kölner!
Also, die Kurbelwelle ist eigentlich immer gleich lang, das Gehäuse immer geich breit. Trotzdem nutzen versierte Monteure unterschiedlich starke Ausgleichsscheiben, um in der rechten Motorhälfte den Sprengrung passgenau gegen die Ölleitscheibe zu montieren. (manche Anwender nutzen das ausgebaute Material nach der Regenerierung weiter...)
Abhängigkeiten in der Breite sind:
Zustand der Motorhälften (die lassen sich rettungshalber auch einmal planschleifen!)
Breite der Mitteldichtung (auch im Sozialismus gab es "Neuerer" mit Einsparideen, eine dünnere Mitteldichtung spart Rohstoffe und man benötigt weniger Druck beim Ausstanzen...)
Einbauspiel der Kurbelwelle (Wie genau wurde der Pleuelbolzen mit dem Pleuelfußlager in die Hubscheiben der Kurbelwelle eingepasst?)
Axiales Lagerspiel der KW-Lager im Betrieb (verschlissene Laufbahnen?)
Breite der Kupplungsgehäusedichtung (s.o.!)
Fünf mal 0,2mm Toleranz sind auch 1,0 mm in der Summe, dazu die rotierenden Massen im Betrieb und eine geringe Seitenbeschleinigung, schon kann die DZM-Schnecke am Gehäusedeckel schleifen. Wer wil das schon?
Das Primärritzel hat eine Ausfräsung von 0,8mm oder 0,4mm, soweit ich mich richtig erinnere. Hab grad keinen Bock mein Öl abzulassen, um das genau nachzumessen...
Solange alles gut geht, mag so manch Simsontreiber cool sein. Wenn der teure DZM-Seitendeckel dann einen Riss bekommt, oder die Kiste "iwie net so richtich ausm Quark kommt" sind 8,90 für ein passendes Primärritzel plötzlich ein verschwindend geringer Betrag... Naja.
Greetz
FOXX