Beiträge von Hohner

    Ich würde sie weg machen ohne weiter nachzudenken
    Glaube aber auch das es nix bringt.
    Und was fragst du wegen Legalität, wenn du schon aufbohrst ;)


    Fürs gute Gewissen "und wenn man eh schon mal dran ist) kannst du aber ruhigen Gewissens alles schön strömungsgünstig machen

    Keo arbeitet dabei mit hinterführten Kanälen nicht wie beim klassischen 4 Kanal mit offenen. Das dauert lange und erfordert auch viel mehr Hirnschmalz Zylinder von großen Herstellern welche ähnlich arbeiten liegen Preislich nicht viel günstiger.


    Das muss ich korrigieren. Zylinder, die eine neue Buchse bekommen, haben hinterführte Stützströmer. Rohzylinder von der Stange, bearbeitet mit 4 Kanal Spülung haben bei mir auch die "Würmchen Kanäle" wie bei vielen anderen auch. Bilder sind ja im DL Bereich oder ganz viele auf Fb, siehe Signatur.


    Das 6000er reicht beim 85D auf jedenfall aus. Mit doppelreihigem Stützlager sowieso. Mein Block hat nun gute 17000km runter und die Wellen haben kein Spiel bisher.

    Der 100/4 von mir fuhr sich nach der Bearbeitung anders als vorher - ja.
    Er lief auch nicht schlechter.


    Das wahre ist es trotzdem nicht wenn die Prämisse auf "Drehmoment von unten" liegt


    Würde auch zum 110 raten. Da brauchst du letztendlich keine Hand anlegen am Zylinder


    Die Sz sind auch niedriger aös beim 100N

    Im Stand wird nicht jede Umdrehung gezündet.
    Die MZ TS 250 die ich zum Membraner umgebaut habe, hat ein stabiles Standgas bei rund 800 RPM.


    Im Video hört man anstatt dem Auspuff-Puffen wie Kolben und Pleul hin und her schlackern und ab und zu ein Ton aus dem Auspuff kommt.
    Also da ist wirklich oft keine Detonation, was den Motor am laufen hält ist eine ausreichende Schwungmasse, grad bei MZ hat man da viel, da die Kw sehr schwer ist, an der hängt noch der 350g Kolben, die ganze Kupplung und die Lima.. ;)


    Lasst ma das Video wirken und verinnerlicht den Text :)


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    Tag 4


    Gestern sind wir in Oberdrauburg gestrandet, obwohl wir
    schon in Gemona, Italien sein wollten. Halb 8 erwache ich, mit dem juwel
    34 gibt es erstmal was warmes zum Frühstück. Pascal hat ein paar
    Notpäckchen Haferschleim Wärend wir essen kristalisiert sich unser heutiger Plan heraus.
    Wir
    fahren zurück nach St. Johann in Tirol, 120km also. Pascal wird dort
    irgendwie abgeholt, damit er sicher dort ankommt, bin ich die Safety
    Simson
    Und weils zuhause langweilig ist, werde ich allein die Reise fortsetzen.


    Unser weg führt diesmal nicht über die Großglockner Hochalpenstraße, sondern durch den Felbertauerntunnel.


    kurz vorm Felbertauerntunnel


    Dort knüpft man uns je 10€ ab für die Durchfahrt, das
    muss aber sein, Pascal kommt ja keine Berge mehr hoch...nur blöd das der
    Zugang zum Tunnel selbst auch vor einigen Serpentinen liegt. An der
    Bezahlstation die alte Leier, ich muss ihn anschieben. Der Motor macht
    uns nun richtig angst, so wie er kocht, fährt ja nur noch im Gang 3-4
    durch den Leistungsverlust.
    Mittags halb 2 sind wir in St. Johann in
    Tirol angekommen, hier wird Pascal erneut die Nacht verbringen, unsere 2
    Zwickauer Kollegen sind auch vor Ort.



    Und was werde ich tun? Wir laden ein paar Sachen um,
    mein Moped platzt gefühlt aus allen Nähten, noch ein Campingstuhl, mehr
    Ersatzteile, nebenbei die 30°C nicht vergessen
    Nach 10 Min flogen dann doch bei mir die Sachen raus die einfach nicht
    mehr rein passten, so zB mein Kartenmaterial und anderer Krempel.
    Ich verabschiede mich, das größere Abenteuer soll nun beginnen. In mir ist ein sehr komisches Gefühl..


    Genau
    die selben 120km werde ich nun zurück fahren, wieder durch den
    Felbertauerntunnel, welcher 20km vorher angekündigt wird und die Straße
    dauerhaft Steigungen von 7-12% hat. Plus große Höhe bedeutet das maximal
    3. Gang und je heißer der Motor wird umso weiter schwindet die
    Leistung.
    Nach 15km "Auffahrt" eine Pause, das tut mir und Moped
    gut. Den Limadeckel kann man nicht anfassen, Kupplungsdeckel auch nicht,
    extrem heiß.
    Ich denke an meine geklebten Stellen am Zylinder und an den Steg im Auslass, der wohl grade glüht
    Am
    Tunnel zahl ich wieder und fahre weiter nach Lienz, in dem großen Tal
    wandert eine große Regenfront, ich kann sie von meiner Höhe aus gut
    beobachten.
    Ich ziehe wieder Regenklamotten an und fahre in den
    Schauer. Nach ein paar Kilometern biege ich in die nächste Tanke, man
    bekommt kaum einen Platz, alles voller wasserängstlicher Biker. Ich
    setze meine Tour fort, denn heut will ich bis Gemona. Am
    Nachmittag....gegen 16 Uhr erreiche ich wieder unseren alten
    Zeltplatz...den Regen habe ich hinter mir gelassen, sehe ihn aber
    noch...und wie ich den Plöckenpass hinauf fahre, erkenne ich das große
    Regenband...und das folgt in meine Richtung


    den schwarzen Abschnitt bin ich 2x gefahren


    Mit Unwetter im Nacken erklimme ich den Plöckenpass, die
    Straßen sind sehr schlecht, überall fehlt die erste Teerschicht, man
    fährt auf lockerem Frostschutz manchmal.
    Hinzu kommt Regen und Blitze. An der Spitze angekommen kommt auch schon das Grenzschild und es geht bergab.
    So zügig wie es geht heize ich ins Flachland, kann das Unwetter hinter mir lassen
    In
    der nächstgrößeren Stadt mache ich Rast unter einer Brücke und ziehe
    die Regenkleidung aus. Es sind schwüle 23° und die Regenklamotten waren
    durch das fahren von selbst trocken, perfekt. Ich bin sehr erschöpft und
    Suche im Navi nach meinem Campingplatz auf dem ich schon letztes Jahr
    war.
    Gegen 20 Uhr treffe ich dort ein, alles wie damals. Nur diesmal allein.
    Auf
    dem Campingplatz treffe ich 2 Münchner, welche genau aus meiner
    Zielregion kommen, wir essen gemeinsam Pizza und erzählen von unserem
    Erlebten.
    Heute waren es eiserne 330 Gebirgskilometer, gegen 11 ging es ins Bett.