Tag zusammen!
Ich habe gestern den ganzen Tag an der Zündung rumgefummelt und komme zu keinem vernünftigen Ergebnis.
Kondensator, Unterbrecher und Zündkerze (Isolator ZM14-260) sind neu. An dem Zündkabel habe ich an beiden Enden ein Stück abgeschnitten und neu verschraubt. Neue Kabelschuhe an der Zündspule. Alle Kontaktstellen habe ich bei Bedarf gereinigt und mit Kontaktspray eingesprüht.
So vorbereitet habe ich alles Lehrbuchmäßig eingestellt. Also die drei Markierungen auf Deckung gebracht und dann den Unterbrecher auf 0,4mm eingestellt. Ergebnis: Kein Zündfunke mehr. Unterbrecher auf ca. 0,25mm eingestellt: Funke da. Ich habe dann die GP nach rechts und links verschoben und den Unterbrecher so auf 0,35mm. Jetzt ist die GP ca. 1 cm nach links mit halt 0,35mm. In dieser Stellung springt die Karre wenigstens an. Unter Last ist alles ok, keine Fehlzündungen, kein Stottern. Zieht
Aber manchmal geht sie unvermittelt aus. Ich sehe übrigens Funken am neuen! Unterbrecher. Darf das sein?
Das Problem ist halt das Anspringverhalten. Kalt geht es einigermaßen. Choke ziehen und vielleicht 5 Mal kicken. Mache ich den warmen Motor aus und warte 30 Sek. oder so, ist sie mit einem Kick und etwas Gas sofort da. Lasse ich den Motor aber 10 Minuten aus ist ein Ankicken kaum mehr möglich. Einige Meter anschieben und Vollgas ist dann angesagt.
Was kann das denn noch sein? Achja, Vergaser ist ein neuer drauf. Kann es sein daß das Einstellen mit Hilfe der Markierungen nach 28 Jahren einfach nicht mehr hinkommt und ich quasi den indiviuellen ZZP empirisch ermitteln muss? Sprich OT messen und dann 1,8mm davor gucken was der UB macht?
Danke und Gruß von
simselabim