ckich
Carsten, du hast natürlich Recht. Es hätte nicht:
""nach den Reglern parallelgeschaltet: 70-120W DC" nach gleichrichten raus kommt."
heißen müssen sondern 40 - maximal 90W heißen müssen.
Aber 40W kann nicht sein, da bei diesem Parallelbetrieb mit den beiden Spulen und einer H4 selbige sauber arbeitet. Da der SW auch noch Batteriegebunden ist und die Batterie obwohl noch etwas mehr Glühobst (60W SW + 5W RL+ 2W Tacho + Battertieladung ...) betrieben werden muß sauber läd, müssen es also mehr als 70W bis hin zu 90W nach den Gleichrichtern sein.
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Ewald Rosner schreibt dazu:
"An 12 Volt Leuchtmitteln mit gleicher Leistung fließt nur der halbe Strom, Leitungen und Kontakte werden geschont und altern nicht so schnell, denn die thermische Verlustleistung beträgt bei halbem Strom nur 25%! In diesem Fall bleibt auch mehr Energie für die Beleuchtung am Moped übrig, was ich mit einfachen Lichtspulenumbau dieses 6 Volt 40 Watt Magnetzündergenerators von Ducati, nachweisen kann"
(aus motelek.net => "Beleuchtung" => "Allgemeine Hinweise, für kostengünstige 12V-Umrüstung" nach dem Absatz/Link "Vicktoria Vicky mit 12Volt 35W Scheinwerfer")
(6V zu 12V machht den Halben Strom und die Thermische Verlustleistung sind halt zwei physikalische Gesetze, was nicht weiter diskutiert werden braucht)
Also nicht nur meiner Rechnung mit +72% sondern sogar +75%!
Demnach nmicht in sehr hohen Fahrdrehzahlen,sondern in normalen, obreren Fahrdrehzahlen. (wie es ja auch bei der Glaskolben-Glühlampe ist - sie baucht Drehzahl für ihre Helligkeit)
6V/35W @12v mIßbraucht rechnet sich dann: 35W +50% (Halber Strom) + 25% thermische Verlustleistung) - macht also 75% Gewinn => 61,25W @12V.
Schaust du in den ersten Link des Zitates, findest du folgende Messung an einer 12V BA20d-Glühlampe mit 35/35W:
Bei 6V zieht diese 1,72A. bei 12V saugt sie "nur" 2,45A. bei 14V sind es 2,67A.
Würde die Glühlasmpe den Doppelten Strrom von 1,72 saugen, müsste sie 3,44A saugen.
Dieses Verhalten liegt an Verwendeten Glühwendel - einem Kaltleitermaterial.
@6V verwendest dueine 35/25W "Birne", aber @ 12V eine H4 (Halogen-)"Birne".
Möglicherweise unterscheiden sich auch noch die Ströme zwischen einer Glaskolben-Birne und einer Halogenbirne.
Wenn du jetzt die Stromgewinnung einer 6V/35W-Spule im Kopf führst und berücksichtigst, dass die Halogen-Spule anders gestalted ist, müsste das erklären, wieso sich die Halogenbirne etwas anders also die Glaskolbenglühlampe verhält.
Bei der Spule steigen Strom und Spannung mit zunehmender Drehzahll gleichmäßig an. Jedoch liegt der Unterschied der anfänglichen Helligkeitsentwicklung (die unteren 30%) am Glühfaden selber: der Glüfaden einer 6V 35/35W Glühlampe verglichen mit dem stärkeren Glühfaden einer H4-Halogenbirne.
Anfänglich wirkt das Licht schwäche aber ab dem 2-ten Drittel der Drehzahlen liegt es fast gleich auf (anfänglich etwas schwächer aber dann doch stärker werdend) und im 3. Drittel sollte es scheller als bei der Glaskolbenglühlampe werden.
Die Lichtentwicklung des SW's täusch also über die Entwicklung des Stromes hinweg. => Trotz anfanglich schwächerem Licht entwickelt sich der Strom gleichmäßig bis er in den Regler rennt bei ca. 13,8V.
Selbst eine 6V/35W-Spule wird bei einer vorgeschriebenen ("genormten" Motordrezahl (von 5000 Umdrehungen?) mit ihren Nenndaten angegeben => 6V/35W - damit man die Simson-Licht- und Lade-Spulen vergleiche kann
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Fakt ist:
bei sauber ausgefürter Arbeit kann auch der 12V-Mißbrauch einen Batteriegestützten H4-SW mit nur 80...90W bei normalen Fahrdrehzahlen liefern. Jedoch ist für einen Anhängerbetrieb die Abschaltung der Rückleuchten und Durchschaltung zum Hänger zu empfehlen. (Ausgenommen hiervon bleiben LED-Lichter).
Egal, ob nun eine Glaskolben-Glühlampe oder eine Halogen-Birne verwendest: Beide sind im Standgas sehr Schwach und bei >5000 Umdrehungen recht hell - Egal ob 6V- oder 12V-Glühobst - 12V ist im Stand kaum schwäscher als 6V - und: 12V-H4 ist viel heller als 6V Standardglühlampe.
Und Kreativer Name hat ja geschrieben, dass er (es) testen WILL.
Aber auch ich empfehle ihm zuvor zu checken, was beim Potentialfreien Neuwickeln der Spulen falsch gelaufen ist. - Einen falschen Regler oder eiken defekten RFegler zu verwenden wären zwei Fehlermöglichkeiten => zu Wenig Spannung und AC-Anteil im DC, was die DC-Spannug senkt
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Warum muß ich mich eigentlich zu bestehenden physikalischen Gesetzen rechfertigen? (Siehe auch motelek.net, was ich zu eigenen Überlegungen herangezogen hatte)
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Im Fazit ist deer "12V-Mißbrauch von 6V-Spulen" nur EINE Möglichkeit bei schmalem GHeldbeutel oder Bastelwillen oder technischen Schwierigkeiten (z.B. ungleiche Konuspassungen der 15W- und 25W-Lima) mehr Leistung (+75% gegenüber der Originalleistungsangabe @6V) zu gewinnen - es muß ja nicht gleich immer der "Luxusumbau" zum PD-Äquivalent (DC-Licht-Bordnetz, aber geringere Leistung als eine PD) werden. Selbst bei Verwendung einer originalbelassenen 6V/15W-Spule würdest du auf 26,25W @12V, bei einer 6V/25W-Spule auf 43,75W @121V und bei der 6V/35W-Spule auf 43,75W @12V kommen. (Ich würde jedoch @12V einen 12V-Spannunsbegrentzer verbauen, damit die Glühbirnen nicht zu viel Spannung bekommen und durchbrennen.
Bei den normalen Glaskolben-Glühlampen dürftest du keine deutlichen Helligkeitsunterschiede feststellen.