Da ist nix außer der Schwimmer und das Nadelventil.
Bewegt sich der Schwimmer bei geöffnetem Benzinhahn in der Vergaserwanne mit dem steigenden Spritpegel nach oben, drückt er mit seiner Metalllasche auf den Zapfen vom Nadelventil und schließt es. Nun fließt kein weiterer Sprit mehr nach.
Dies tut er genau an dem Punkt, den der kompetente Mechaniker durch Verbiegen der Metalllasche eingestellt hat. Optimaler Weise steht der Spritpegel dann genau 7mm unter der Oberkante der Wanne.
Mehr ist da nicht.
Wenn der Vergaser dann trotzdem überläuft, ist: entweder der Schwimmer undicht und schwimmt nicht mehr, das Nadelventil undicht und schließt nicht mehr, der Schwimmer falsch eingestellt oder kann sich nicht frei bewegen (weil z.B. falsch eingestellt)
Sämtliche Fehlerquellen werden mit der Senfglasmethode sichtbar. Indem du das Vergaseroberteil auf ein Glas stellst, durch den angeschlossenen Benzinschlauch z.B. Sprit fließen lässt und zuguckst wie im Glas der Pegel steigt, der Schwimmer aufschwimmt und der Pegel 7-8 mm unter der Glasoberkante aufhört zu steigen und dies auch mindestens ~1 Minute nicht mehr weiter tut. Zumindest solltest du so lange warten bis zu wieder alles zusammenklopfst.
Siehe z.B. da Bild ganz unten:
http://www.schwalben-welt.de/WartungSchwimmerstand.html